Motel X: Horrorfilm-Festival in Lissabon

Das Horrorgenre ist eines der beliebtesten im internationalen Film. Und ohne Zweifel ist die Angst eines der meist erzählten Themen der Geschichte. Von den ersten mündlichen Überlieferungen, die sogar vor der Sprache, wie wir sie heute kennen, existierten bis zu den finstersten digitalen Abenteuern von heute, hört das Horror-Genre nicht auf, uns zu überraschen, zu fesseln und großen Fanatismus auszulösen. Die Angst ist ein essentieller Bestandteil vieler Erzählungen. Der Überraschungsmoment, die Spannung, die Möglichkeit das Unbekannte zu entdecken oder durch das Unbekannte in brutaler Weise heimgesucht zu werden, hört nicht auf zu faszinieren. Im modernen Kino waren Filme wie „Dracula“ oder „Frankenstein“ die ersten Erzählungen die auf die große Leinwand kamen, um alle zu entsetzen. Mit den Jahren und der Implementierung neuer Erzählungen und Technologien hat sich der Horrorfilm verändert und gewandelt. Der Horror schreitet mit der Kultur fort, sicherlich ein guter Ansatzpunkt, um Gesellschaften zu analysieren, ihre Paranoia und Fetische, ihre Anstrengungen das Verborgene im Zaum zu halten oder es aufzudecken, das Publikum zu alarmieren und zu erschrecken.

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Heute reichte es schon aus, den Fernseher anzumachen oder ins Internet zu gehen, um festzustellen, dass der Horror jedes Mal näher an uns heran rückt, hinter der nächsten Ecke wartet, wenn man so will. Wir leben tatsächlich in Zeiten des Schreckens: die globale ökonomische Krise, Gewalt, Kriege. Und trotzdem erhält sich beim Publikum ein Gefallen am Horror in allen seinen Formen, von Actionfilmen, Polizeifilmen über Suspense und Animation. Das Horror-Genre ist in allen möglichen Bereichen vertreten, welche vom Kino, Video, Fernsehen oder dem Internet erreicht werden können.

Im Generellen neigen die Horrorfilme der USA dazu, typische Inhalte der Vorstadt aufzugreifen und diesen alltäglichen Raum mit überraschenden Situationen heimzusuchen. Wir denken zum Beispiel an Filme wie „Nightmare on Elm Street“ oder „Halloween“, bei denen die gewöhnliche Vorstadtkulisse von schrecklichen Wesen heimgesucht wird, welche die scheinbar ruhige Umgebung des „amerikanischen Traumes“ angreifen. Auf dieselbe Weise ist die Angst vor einer Invasion der Außerirdischen seit den fünfziger Jahren von Hollywood beeinflusst worden, um die Angst vor dem kalten Krieg und die Ankunft von „fremden“ Wesen zu repräsentieren, die nicht nur Zerstörung anrichten und das Risiko der Apokalypse wahrscheinlicher werden lassen, sie werden außerdem durch die große „nationale Courage“ „besiegt“. Der japanische Horrorfilm auf der anderen Seite, behält auch die Angst vor dem Verborgenen aufrecht, aber aus einer technologischen und futuristischen Sicht die gigantische Monster in blutigen Schlachten zeigt, welche zum Beispiel aus dem Meer kommen um die Insel zu zerstören. Wir denken an „Godzilla“. Im japanischen Anime finden sich wahrscheinlich die eindrücklichsten Horror und Techno-Future Szenarien: Visionen einer fernen Zukunft, kontrolliert durch Maschinen und sub-humanen Kreaturen, gigantischen Monstern die sexuelle Rituale, Gewalt und physische Transformation von phantastischen Figuren zeigen. Für mehr Information zu dem Festival Motel X, besuch die Webpage:

http://www.motelx.org/


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