Moringa, ein starker Partner für eine gesunde Ernährung

Von Sayrue

Image by ValMan via Flickr

Einer Studie der FAO zufolge, zählt Moringa zur Gruppe essbarer Pflanzen mit extrem hohem Nährwert. Anläßlich des Welternährungstages wird jedoch gleichzeitig vor Fälschungen gewarnt.

Moringa ist zurecht als Wunderbaum bekannt. Seine bislang bekannten, breit gefächerten Heilwirkungen sollen bei rund 300 Befindlichkeiten wirksam  sein.
Moringa wirkt als Tonikum entzündungshemmend, aber auch harntreibend, Blutdruck regulierend und Blut reinigend. Sie ist ein natürliches Antibiotikum, hat schleimlösende Eigenschaften, ist ein sanftes Abführmittel und wirkt antibakteriell. Moringa senkt das Fieber und wird zur Behandlung von Skorbut und Rheuma eingesetzt und kann Zahnschmerzen und Geschwüre lindern. Nicht umsonst trägt Moringa das Prädikat „Wunderpflanze“.

Doch damit nicht genug

Moringa ist ideal, um die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers zu stärken, denn die weist einen hohen Gehalt der Vitamine A, B1, B2, B3, B6, B7, C, D, E und K auf und enthält Folsäure und Mineralstoffe wie u.a. Kupfer, Eisen, Chrom,Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Natrium, Selen, Schwefel, Zink.

Diese und andere Eigenschaften der Moringa wurden nun in einer Studie der FAO bestätigt. Die beiden britischen Forscher weisen insbesondere auf den 27%igen Proteingehalt der Moringablätter hin, wodurch sie an der Spitze der essbaren Pflanzen rangiert.

Darüber hinaus fand man heraus, daß Moringasamen 40% Öl mit einem 73%igen Fettsäure-Anteil enthalten. Moringa-Öl entspricht damit der Qualität von bestem Olivenöl, so die Studie.

Das alles ist nicht wirklich neu – auch in Paraguay nicht, wo Moringa schon seit vielen Jahren treue Anhänger gefunden hat und ihre Vorteile unter Beweis gestellt wurden.

Moringa aus Paraguay

Ursprünglich war Moringa im nördlichen Indien beheimatet, doch mittlerweile wird sie auch in vielen afrikanischen Ländern angebaut.

Nach Paraguay fand Moringa im frühen zwanzigsten Jahrhundert ihren Weg – ausgerechnet durch Moises Bertoni – dem Namensgeber der Stevia rebaudiana Bertoni. Heute wird Moringa im paraguayischen Chaco angebaut und geerntet, wo sie hervorragend gedeiht und man auf einen teilweise 20-jährigen Baumbestand blicken kann.

Warnung vor Betrug

Die weltweit steigende Nachfrage nach Moringa-Produkten hat zu einem Mangel an Rohmaterial geführt, was sich findige Geschäftemacher zunutze machen und insbesondere bei pulversierten oder flüssigen Moringaprodukten unauffällig an den Verbraucher verkauft werden kann.

… und wie man sich davor schützen kann

Verzehren Sie ausschließlich die Blätter! Dies ist der beste und einfachste Weg, zu wissen ob man Moringa erhalten hat oder evtl. Mango- oder Zucchiniblätter – die eine große Ähnlichkeit aufweisen.

Seien Sie vorsichtig bei flüssigen oder pulverisierten Produkten. Insbesondere bei Ölen der Moringablätter sollte der gesunde Menschenverstand eingeschaltet werden, denn um einen Liter Öl zu erhalten, müssten 1.000 kg frische Morginablätter gepresset werden – eine Kostbarkeit, die vor dem Hintergrund des Rohstoffmangels, nicht für kleines Geld erhältlich ist.

Unsere Empfehlung

Wir von Yerbabuena-Shop schließen uns der Empfehlung der paraguayischen Vereinigung der Moringa-Produzenten an und raten zur Verwendung von getrockneten Blättern, da diese den Hämoglobinspiegel anheben und insbesondere kalt aufgegossen (z.B. Tereré, Säfte etc.) wohltuend auf die Sehschärfe wirken.

Über schädliche Nebenwirkungen ist bei Moringa nichts bekannt. Dennoch kann es bei empfindlichen Menschen durch den hohen Anteil an Chlorphyll zu Übelkeit kommen. In diesen Fällen sollte vom regelmäßigen Verzehr der Morgina abgesehen werden.

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