Morgenübelkeit in der Schwangerschaft

Wer schwanger ist, weiß: es gibt eben Symptome und Nebenwirkungen so einer Schwangerschaft, die im Allgemeinen als üblich und normal angesehen werden. Im Laufe meiner eigenen Schwangerschaft habe ich mich mit einigen dieser Symptome auseinandergesetzt – gegen einige konnte ich eben einfach nichts tun, andere hingegen ließen sich recht leicht beheben.

Aus gegebenem Anlass (ein Gespräch auf Twitter) möchte ich gerne über die Sache mit der Übelkeit, auch “Morgenübelkeit” genannt, reden. Ehrlich gesagt liegt dieser Text in Rohform schon eine Weile in meiner Schublade, aber ich habe bisher nicht die Nerven gehabt, ihn fertig zu schreiben und zu veröffentlichen, aber hier ist er nun.

Hallo “örgs”

Wer einen positiven Test in der Hand hält, erwartet in den nächsten Wochen schon dieses flaue Gefühl, das leider nicht nur morgens auftritt, sondern auch gerne mal den ganzen Tag anhält. Meins hieß übrigens “örgs” – ja, ich gebe solchen Dingen gerne Namen.

Disclaimer: Ich beziehe mich hier nur auf die klassische “soll nach den ersten 12 Wochen wieder weniger werden” Übelkeit, nicht auf die Hyperemesis Gravidarum. Und ich bin keine Ärztin, wisst Ihr ja (blubb).

Viele Kekse und “ist eben so”

Je nachdem welcher Ratgeber-Seite im Netz man glauben möchte, leiden 4 von 5 oder 8 von 10 oder “die meisten” oder 70% aller Schwangeren unter Übelkeit. Schwangere, die nicht betroffen sind, werden als “Glückliche” abgestempelt, dabei hat das vermutlich relativ wenig mit Glück zu tun, sondern viel mit Mineralstoffen und Vitaminen.

Die allgemeine Empfehlung gegen die Übelkeit lautet ja, möglichst viele kleine Mahlzeiten zu essen, insbesondere auch schon vor dem Aufstehen einen Keks oder ähnliches zu sich zu nehmen. Die Kekse findet man dann wieder, wenn die Ärztin einem sagt man solle aber nun nicht soo viel zunehmen – oder spätestens bei meinem persönlichen Erzfeind, dem OGTT (oraler Glucose Toleranztest), den man dann nicht besteht. Geht’s vielleicht auch gesünder?

Back to the Basics – ab in die Steinzeit

Nun hatte ich kein besondereres “Glück” – in der ersten Woche nach dem positiven Test war mir ständig so “örgs”, dass ich anfing, Low Carb Kekse zu backen und zu essen. Dann beschäftigte ich mich nochmal etwas intensiver mit dem Thema. Meistens tue ich das, indem ich

“mein Problem auf englisch + pregnancy + paleo” google.

Und was ich herausfand, war doch recht interessant. Magnesium und Vitamin B6 sollten der Schlüssel zum Glück sein. Gut, Magnesium (bei dem auch direkt B6 als Resorptionsverstärker enthalten ist) nehme ich ohnehin, aber nicht in der Dosis, die man gut nehmen kann, um dem “örgs” ein Ende zu setzen.

Mein Magnesium Supplement: Purepharma via Amazon

Ich stockte also unser Supplement auf (wir kaufen da immer gern Purepharma, teuer aber Paleo-clean) – und nahm sofort jeden Abend 2 Kapseln und jeden morgen eine. Also insgesamt täglich 900mg Magnesium und 33mg B6 – das ebenfalls enthaltene Zink ist eine gute Ergänzung, so dass ich es nicht extra nehmen muss. Zink nehme ich gerade im Winter für mein Immunsystem seit Jahren.

Bye Bye Örgs – oder doch nicht?

“Örgs” ließ sich dann eine gute Weile nicht mehr blicken und wurde ein bisschen zu diesem Ex-Freund, an den man schon seit Jahren nicht mehr gedacht hat, und plötzlich rennt man im Supermarkt in ihn rein.

Denn: “Örgs” blieb weg, bis ich zwei Abende hintereinander kein Magnesium nahm, weil ich keine Packung mehr am Bett hatte und zu faul war, nach unten zu gehen und neues zu holen. Ja, ich hätte den Mann schicken können, aber mein Mann-schicken-Pensum spare ich mir lieber für die letzten Schwangerschaftswochen auf.

Und ratet mal, wer wieder auftauchte? Richtig. Örgs. Sobald ich wieder abends meine volle Dosis Magnesium nahm, war die Morgenübelkeit wieder weg.

“Morgenübelkeit ist eben so” MY ASS!

Ich wurde etwas wütend – wie das eben so ist bei mir – denn ich fand (und finde es immer noch!) un-mög-lich, dass so ein ätzendes und durchaus beeinträchtigendes Symptom, das sich so leicht behandeln lässt, als “ist eben so” angesehen wird.

Und es ist nicht das einzige Symptom, aber dazu komme ich an anderer Stelle nochmal – sofern es Euch interessiert, warum ich keine “A-Z” Präparate nehme, und was ich so gegen welche Schwangerschafts-“Beschwerden” genommen habe und nehme.

Vielleicht interessiert Euch ja auch mein Artikel zu meinen Nahrungsergänzungen in der Kinderwunschzeit, in dem ich auch schon einiges grundsätzliches über meine Ernährung und Nahrungsergänzungen geschrieben habe.

So viel für heute, und liebe Grüße an alle, die gerade auch ein “Örgs” bei sich wohnen haben. Es muss nicht so sein, schmeißt das Mistviech raus.


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