Mörder im Büßergewand

200 000 Menschen haben ihm vor fünf Jahren an der Berliner Siegessäule wie einem neuen Messias zugejubelt und auf eine bessere Welt nach Obamas Wahl zum US-Präsidenten geträumt.
Herausgekommen ist ein Präsident, der in der ganzen Welt Menschen ermorden lässt, weil er glaubt, sie seien Terroristen. Ohne Ermittlungen, ohne Anklage, ohne Richter. Gegen Barack Obama war John Wayne in seinen Western eine Betschwester.
Jetzt jubelt ihm kaum mehr jemand zu. Stattdessen ruft der Heilsbringer Präsident Wladimir Putin in Moskau an, um die Auslieferung eines im Gegensatz zu Obama anständigen US-Amerikaners zu erreichen: Edward Snowden will er haben, den Mann, der aufdeckte, dass die NSA die ganze Welt ausspioniert. Und Menschen, die die Wahrheit aufdecken, droht in der "Führungsmacht drei freien Welt" (so ähnlich hieß doch im kalten Krieg der Propagandaslogan) immer noch die Giftspritze. Staatlich sanktionierter Mord.
Putin hat NEIN gesagt. Nein dazu, sich zum Mordkomplizen der Obama-Administration machen zu lassen.
Und der russische Parlamentssprecher Sergej Naryschkin sagte, dem Asylgesuch solle stattgegeben werden. Er sehe ein "sehr großes Risiko", dass Snowden in den USA die Todesstrafe drohe. Russland "habe einfach nicht das Recht, das zuzulassen"
Recht hat er.

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