Monoblock- und Hohlheftmesser – der große Unterschied

Monoblock- und Hohlheftmesser – der große Unterschied

Messer haben vor allem die Funktion gut zu schneiden. Das ist die primäre Grundvoraussetzung und die steht noch vor dem Design. Damit ein Messer gut schneidet, benötigt man eine gute Klinge.

Ein Hohlheftmesser ist aus einer geschmiedeten Klinge und einem zweiteiligen Heft zusammengesetzt.

Bei den Hohlheftmessern besteht die Klinge aus geschmiedetem, hochwertigem Klingenstahl, was eine lang anhaltende Schärfe, eine gute Schneidfähigkeit und Stabilität gewährleistet. Das Heft besteht aus dem gleichen Material wie die übrigen Besteckteile. In das sogenannte Hohlheft wird die Klinge mit einer Quarzsandfüllung eingesetzt. Dies ermöglicht ein ausbalanciertes, elastisch federndes und ergonomisches Handhaben des Hohlheftmessers. Zur Arbeitserleichterung sind diese Art von Messer außerdem noch pflegeleicht. Sie sind für intensivste und dauerhafte Anforderungen ausgelegt. Alle hochwertigen Qualitätsmesser der Markenhersteller sind Hohlheftmesser. Die Herstellung dieser Messer ist sehr aufwendig, mühsam und erfordert mehr als 50 Arbeitsgänge.
Im Gegensatz zu den hervorragenden Hohlheftmessern sind die Monoblockmesser, aus einem Stück Stahl geformt und gestanzt (das Heft und die Messerklinge bestehen aus einem Monoblock).

In der Regel sind diese Messer preiswerter. Die Monoblockmesser unterscheiden sich von den Hohlheftmessern durch Ihr Eigengewicht und durch die Schnittfestigkeit. Es gibt durchaus aber auch Hersteller, beispielsweise wie Alessi, die für Ihr Monoblockmesser einen hochwertigen Messerstahl (AISI 420) verwenden, der mit dem Solinger Messerstahl zu vergleichen ist. Da die Messerklinge nicht so dünn ausgeformt werden kann wie bei einem Hohlheftmesser, ergibt sich eine andere Schneidfähigkeit. Nach der Ausformung des Messers, wird dieses gehärtet.

Monoblock- und Hohlheftmesser – der große Unterschied

Dadurch verliert es seine Elastizität. Das ist ein deutlicher Nachteil gegenüber einem Hohlheftmesser. Die Klinge jedoch ist stabiler ausgeformt und robuster als bei einem elastischen, schneidfesten und geschmiedeten Hohlheftmesser.
Dadurch ergibt sich ein häufigeres Schleifen der Klinge, um die Schneidfähigkeit zu erhalten. Da es aber zwischen Klinge und Heft keine Fuge gibt, sondern einen glatten Übergang, ist das für viele sehr sympathisch, weil der Übergang angenehm ästhetisch erscheint. Diese Ästhetik wird aufgrund der Kosten der Langlebigkeit und Schärfe erkauft. Ein guter Vorteil der Messer ist die Unempfindlichkeit auf Flugrost und die einfach Pflege und Benutzung, da man nicht auch so viele Feinheiten achten muss. Häufig sind sie auch für die Spülmaschine geeignet.
Die Besteck-Manufaktur Pott, die überwiegend Hohlheftmesser fertigt, hat folgende Anleitung zur Pflege der Messer:

Wie bleiben die Messer immer scharf?
Jedes Messer ist scharf, wenn es die Manufaktur verlässt. Durch den Gebrauch verliert es jedoch früher oder später an Schärfe. Zur Pott-Kollektion gehört deshalb ein professioneller Wetzstahl, mit dem Sie Ihre Messerklingen regelmäßig selbst abziehen können.

Messer im Geschirrspüler.

Säurehaltige Speisereste und aggressive Reinigungsmittel können auf den hochwertigen Messern Flecke oder Korrosion verursachen. Um dies zu vermeiden, sollte man die Messer nach dem Spülen nicht zu lange dem heißen Dampf der Maschine aussetzen. Deshalb: das Messer stets unter fließendem Wasser kurz vereinigen und nach Ende des Spülgangs sofort abtrocknen, um mögliche Wasserflecken zu entfernen.

Silber- und Edelstahlpflege.

Bestecke und Tischaccessoires von Pott sind sehr widerstandsfähig. Durch regelmäßige Pflege bewahren sie jahrzehntelang ihre besondere Ausstrahlung und Eleganz. Behandeln Sie Edelstahlbestecke hin und wieder mit einem sanften und nicht scheuernden Metallpflegemittel.

Monoblock- und Hohlheftmesser – der große Unterschied

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