Modeschau in der U-Bahn von Berlin

Wie notwendig ist Mode für uns und wie wichtig es für uns ist “in Mode” zu sein. Nicht nur sind es Trends wie man sich anzieht, sondern auch kulturelle Tendenzen: Politik ist im Spiel, Genre, die angedeutet werden oder explodieren, magere Figuren, die auf einem Laufsteg in einer Performance auftreten, was auch oft einen Saisonwechsel markiert und mit jeder neuen Jahreszeit neue Wünsche, Arten sich zu  kleiden und alles zu verstehen. Es ist offensichtlich, die Realität kleidet sich, die Welt kleidet sich, aber man lebt es nicht. Dein Körper ist in in eine Hülle von Stoff, Latex, Plastik und Leder, die Kultur hat dich dazu bestimmt dich anzuziehen, um in ihr einen Platz zu finden. Das schließt auch ein nackt zu sein, bekleidet rumzulaufen aber in einem anderen Körper, anderen Signalen, anderen Rhythmen.

desfile moda metro beriln

Berlin lässt nichts aus das Provokative und “Cutting edge” auszuschöpfen. Beweis dafür ist der Underground Catwalk, der am 6. Juli in der U-Bahn der Stadt stattfindet, bei der es trotz Kriegen, Bombardierungen und unheilvollen Diktatoren gelungen ist sie wieder aufzubauen und bis heute zu einer der kulturellen Hauptstädte der Welt geworden ist. F**k Paris! Ja, Berlin! Wie das Motto der Modeschau lautet: “Step into the underground!” Diese Modenschau ist von unehrerbietigen urbanen Trends und Designs geprägt, die alle vom „underground“ beeinflusst sind. Die Modenschau findet in zwei Gängen statt, Street Couture und U-Couture. Mehr als 20 verschiedene Marken und ausgewählte Designer werden das Neuste in Mode zeigen mit einer Prise Straße, urban und sportlich, so wie natürlich auch Einflüsse der Rockkultur, des Gothic, dem Punk, und Pin-up. Die Jungs und Mädels von der Agentur Rockstar Models geben dem ganzen Bewegung und Wahnsinn in Designs einer Modenschau, die einfach nur spektakulär wird.

Aber über die guten Beinamen und Besonderheiten der Mode hinaus, muss man anmerken, dass Chevrolet diesen Event erneut unterstützt. Und wenn auch Provokationen, die einige Marken verursachen mit ihren Designs und Trends hervorstehen, sollte andererseits hinzugefügt werden, dass dieses Festival nicht nur eine Version des „undergrounds“ verkörpert, der seit längerem schon nicht mehr existiert. Dieses Situation ist nicht mehr als ein Beweise dafür wie die Kontrakulturen und Subkulturen sich angeglichen haben, besser gesagt, wie sie durch die Medien verschlungen wurden. Das ist ja nichts neues. Aber mit den wunderbaren Möglichkeiten des Cyberspace sind diese Prozesse immer heftiger, gewaltiger und schneller. Aber gut, man will ja „chic“ bleiben, wenn dich die kulturelle Manipulation nicht interessiert, trink eine Cola und komm zu dieser Modenschau, deine Facebookfreunde werden glücklich sein zu hören, dass du gegangen bist. Für mehr Information und Eintrittskarten: http://www.underground-catwalk.com/


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