Modernes Storytelling: Auf den Kilimandscharo mit HTML5

Modernes Storytelling: Auf den Kilimandscharo mit HTML5

Ab und zu findet man ja eine Perle im Schlamm.

Von modernem Storytelling im Web ist ja viel die Rede. Fotos, Videos, Texte, das soll irgendwie neu verknüpft werden – heraus käme die neue Reportage, der Superblog, das Multimedia-Magazin. Oder so in der Art. Leider bisher vor allem theoretisch. Zu häufig findet man nach wie vor die altbekannte Kombi von Bildern mit kurzen Texten. In neuem Gewand, hier und da, doch strukturell ganz old school.

Was sich die meisten neuen Storyteller nicht klar machen: Es kommt, neben der Qualität von Fotos und Texten, hauptsächlich auf die Software an. So wie ich mit einer digitalen Kamera anders erzähle als mit Stift und Papier, so muss es natürlich auch im Netz laufen. Müsste! Doch diese Erkenntnis sickert erst ganz langsam durchs Web. Und manchmal ist es auch ein kommerzieller Reiseveranstalter, der zeigt, wie es gehen kann.

In diesem Fall heißt der Veranstalter Tourdust, sitzt in Großbritannien und bietet Abenteuer im weitesten Sinne an: Wilderness, Adventure, Safari, Culture. Im Programm haben sie auch eine Besteigung des Kilimandscharo – bekanntlich technisch nicht anspruchsvoll, aber wegen der Höhenlage physisch enorm anstrengend.

Nun haben sie sich bei Tourdust überlegt: Wie berichten wir auf unserer Website von diesem Abenteuer? Offenbar haben sie dort Mitarbeiter, die mit HTML5 und CSS3 umgehen können, und entstanden ist eine wunderbare Site: den Browser füllende Fotos  mit kurzen Captions. Doch der  Clou ist: Man braucht hier nicht zu klicken, sondern scrollt mit dem Mausrad, und es läuft das nächste Foto mit dem nächsten Kurzkapitel ins Bild. Und nach zwei, drei Szenen bist du mitten drin in der Story und möchtest unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Ein paar Screenshots (aber so richtig cool wirkt das erst auf der Website):

Modernes Storytelling: Auf den Kilimandscharo mit HTML5

Modernes Storytelling: Auf den Kilimandscharo mit HTML5

Modernes Storytelling: Auf den Kilimandscharo mit HTML5

Ich frage mich: Weshalb sieht man so etwas nicht häufiger? Warum setzt sich HTML5 nur so zögerlich und langsam durch? Auf Portalen, in Blogs, bei Online-Magazinen? Ist es teuer? Aufwendig? Kompliziert? Oder nur nicht in den Köpfen von Reportern, Reisenden, Bloggern, Site-Desigern?

via travellll


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