mit Schuldgefühlen richtig umgehen können …

sie kommt ganz plötzlich … die Erinnerung. Ausgelöst durch ein Foto, ein Musikstück oder einfach nur durch den Gedanken an sich. Man fühlt so ein unbestimmtes, flaues Gefühl im Magenbereich, wie eine beginnende Erkältung. Es ist dieses: ich bin schuld weil … hätte ich damals nicht … und dann läuft das Kopfkino an. Man erinnert sich, überdeutlich und als wäre alles erst gestern geschehen …
die ständig leisen nagenen Schuldgefühle der Erinnerung verändern das Leben ins Negative. Sie machen schwer, lassen trübes Denken gross werden und verjagen die innere Leichtigkeit.

mit Schuldgefühlen richtig umgehen können …

Doch was geschehen ist, ist geschehen und lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Ob man jemandem nun absichtlich oder unabsichtlich Unrecht getan oder Schaden zugefügt hat, das Ereignis liegt in der Vergangenheit. Oft fehlt der Mut, dieser noch einmal persönlich zu begegnen, weil man sich ja schuldig fühlt oder eventuell auch ist. Wenn man ein klärendes, abschliessendes Gespräch nicht führen kann oder will, kann man der betreffenden Person einen Brief schreiben. Diesen sollte man nicht abschicken, aber aufheben. Schreiben befreit und macht zufriedener, denn man hat aktiv etwas getan. Und verstärkt das Gefühl, abgeschlossen zu haben. Kommen die Erinnerungen irgendwann wieder hoch, schreibt man wieder einen Brief und legt ihn weg.

Wenn man mit dem Schreiben beginnt, sind die Briefe sehr emotional, Schuldzuweisend, rechtfertigend. Das kann man auch an der Schrift sehen, sie zeigt den Seelenzustand. Mit der Zeit werden die Briefe ruhiger und sachlicher, man selbst entspannter und ehrlicher – zu sich selbst – und irgendwann … könnte man seinen Brief tatsächlich abschicken.
Dieser Prozess ist wirklich Schwerstarbeit, man lernt durch das Schreiben viel über sich selbst, auch Unangenehmes. Aber gibt sich so die Chance, mit sich und seinen Erinnerungen im Einklang zu leben.

mit Schuldgefühlen richtig umgehen können …
Fotos: © Dagmar Hiller

Solche Briefe sollten auf ein schönes Papier mit einem Stift der gut in der Hand liegt geschrieben werden. Weder das Geschriebene durchstreichen, noch verbessern, noch in kunstvolle Worte kleiden. Sondern so schreiben, wie man spricht. Man entwickelt während des Schreibens glasklare Gedanken und genau die – sollen auf’s Papier.


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