[MINI-REZENSION] "Liebe keinen Montague - Luca & Allegra 1" (Band 1)

Hübsches Cover


Quelle: Carlsen

Die Autorin
Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen im Süden Deutschlands. Als Buchbloggerin taucht sie stets in fremde Welten ein und lässt ihrer eigenen Kreativität in ihren Romanen freien Lauf. Ihre zwei fantasybegeisterten Kinder machen ihr immer wieder aufs Neue deutlich, wie viel Magie es doch im Alltag gibt und dass mit einem kleinen Zauber so vieles einfacher geht.

*Produktinformation*

Format: Kindle Edition Dateigröße: 2439 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 223 Seiten
Verlag: Impress (2. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ASIN: B01CJWYHLE
Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*
Die Geschichte... Als sich Allegra und ihre Freundin Jen auf den Weg an den Lago di Garda machen, ahnen die jungen Frauen nicht, was sie erwartet. Denn am Gardasee angekommen, erfährt sie, dass ihr Hotel von den Nachfahren der Familie Capulets geführt wird und dass die Fehde mit den Montagues, die auf der anderen Seite des Sees leben, noch immer aufrecht ist. **ACHTUNG SPOILER** Zum Lesen bitte Text markieren Außerdem erfährt Allegra, dass sie das totgeglaubte älteste Kind der Capulets sein soll, auf der ein Fluch lastet... **SPOILER ENDE**
  Meine Meinung in Kurzfassung: Kauf-/Lesegrund: Da mich das Cover und der Klappentext angesprochen haben, wollte ich dieses eBook unbedingt lesen. Nach diesem Buch gibt es verschiedene Buchtipps und eine Leseprobe aus "Der siebte Sommer".   Reihe: 1. Band der Luca & Allegra-Trilogie/Buchreihe
Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde an den Gardasee verlegt und wartet mit bildhaften Orts- und Schauplatzbeschreibungen auf.
Handlungsdauer: Nach dem mysteriösen Prolog beginnt die Story mit dem 1. Akt (es gibt insgesamt 5 Akte), dauert ein paar Tage und endet mit dem Epilog an Lucas 20. Geburtstag in Limone.
Hauptperson: Allegra Casari, 19, wohnt mit ihrer italienischen Mutter in Deutschland und spricht fließend Italienisch. Mit ihren dunklen Augen, den langen, schwarzbraunen Haaren und der schlanken Gestalt sieht Allegra wunderschön aus, doch in ihrem Urlaub erfährt sie etwas, das ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellt... Allegra  wurde als sympathische, facettenreiche Protagonistin dargestellt, die ich gleich ins Herz geschlossen habe.

Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebencharaktere wie Jennifer "Jen" Mayer (Allegras beste Freundin modelt und ist trotz ihres tollen Aussehens überhaupt nicht eingebildet), Alessandro (der Familie des 18-jährigen, gutaussehenden Italieners gehört das Hotel, in dem Allegra und Jen wohnen; außerdem fühlt sich Allegra mit ihm verbunden) und Luca Montague (der 19-jährige sieht aus wie ein fleischgewordener Adonis und Allegra träumt seit einiger Zeit ihm) sind interessante Persönlichkeiten, die sich ansprechend in die Handlung einfügen.

Romanidee: Interessante Grundidee (eine moderne Romeo & Julia-Geschichte), die ansprechend umgesetzt wurde.
Erzählperspektive: Allegra schildert die temporeichen Geschehnisse aus ihrer Warte (in der 3. Person), wobei sie uns einen tiefen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gewährt. Man fiebert, fühlt und leidet mit der liebenswerten Hauptperson mit.
Handlung: "Liebe keinen Montague" birgt eine spannende Geschichte, die mit Irrwegen, Turbulenzen, Geheimnissen & rätselhaften Vorkommnissen aufwartet und Allegras Leben durcheinanderwirbelt. Leider enthält der Auftakt auch klitzekleine Längen und stellenweise für meinen Geschmack zu viel Dramatik. Weiters endet die Story mit einem Cliffhanger, der Lust auf den 2. Band "Küsse keine Capulet" macht.
  Schreibstil & Co:  Komplettiert wird der Plot durch ausdrucksstarke Schreibweise von Stefanie Hasse, die leicht geheimnisvolle Atmosphäre und die jugendliche Sprache.

FAZIT: "Liebe keinen Montague" heißt der 1. Band der Luca & Allegra-Reihe (oder Trilogie ?), der mit einer gelungenen Mischung aus Abenteuer, Liebe und etwas Mythologie punktet. Dank der interessanten Story mit einigen Romantik- und Mythologie-Elementen, den reizvollen Charakteren sowie des mitreißenden Schreibstils hat mir die Geschichte rund um Allegra unterhaltsame Lesestunden beschert. Da der Serienauftakt ein paar klitzekleine Mankos enthält, gibt es von meiner Seite wundervolle 4 1/2 (von 5) Punkte.  

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