[MINI-REZENSION] "Ein Weihnachtsschwein sieht rosa"

Von Buechersuechtig
Cover


Quelle: Randomhouse

Der Autor
Arne Blum ist seit Jahren in der Verlagsbranche tätig und schreibt erfolgreiche Kriminalromane. Seine Schweinekrimireihe um die kluge Ermittlerin Kim mit der unfehlbaren Spürnase machte ihn nicht nur zu einem bekennenden Freund aller Schweine, sondern veranlasste ihn auch, ein Pseudonym für diese andere Seite in seinem kreativen Schaffen zu wählen.
  
*Produktinformation*
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442382130 / ISBN-13: 978-3442382132
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,7 x 18,9 cm


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*


 Die Geschichte... Seit Anna, die Frau von Christoph  und Mutter von Mark, vor einigen Wochen an Leukämie verstorben ist, hat sich einiges bei den Leppers verändert. Der 8-jährige Mark verschließt sich, mit Christophs Werbefirma steht es nicht zum Besten und Anna fehlt überall. Als die Weihnachtsferien beginnen, fahren Vater und Sohn in ihr Haus auf dem Land, das Anna vor ihrem Tod noch liebevoll renoviert hat. Dort läuft ihnen ein zahmes Schwein zu und Mark ist wie ausgewechselt, weshalb ihm sein Vater sogar für das Schwein "Rosa" einen provisorischen Verschlag einrichtet. Doch kurz danach wird Rosa entführt und eine ereignisreiche Suche nach dem Schwein beginnt...


Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Mir war nach einem Weihnachtsbuch und so ist meine Wahl auf "Ein Weihnachtsschwein sieht rosa" gefallen.

Reihe: Nein, Einzelbuch
Handlungsschauplatz: Die Geschichte spielt sich irgendwo auf dem Land ab, ein genauer Ort ist nicht angegeben.
Hauptpersonen: Christoph Lepper ist schätzungsweise Mitte 30 und muss nach dem Tod seiner Frau Anna sein Leben neu ordnen. Seine PR-Firma läuft alles andere als gut und sein Sohn, der 8-jährige Mark zieht sich in sein Schneckenhaus zurück. So beschließt der Geschäftsmann, für ein paar Tage in ihr Häuschen aufs Land zu ziehen, wo sich plötzlich alles ändert... Die Protagonisten Christoph und Mark sind zwar sympathisch, aber so richtig überzeugen konnten mich die leicht farblosen Hauptpersonen nicht.
Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebencharaktere fügen sich gut in die Handlung ein, obwohl auch sie etwas blass wirken.
Romanidee: Nette Romanidee, die solide umgesetzt wurde
Erzählperspektive: Die turbulenten Geschehnisse werden aus der Sicht von Christoph geschildert, der uns Einblick in seine Gedanken und Gefühle gewährt.
Handlung: "Ein Weihnachtsschwein sieht rosa" birgt eine süße Weihnachtsgeschichte mit einigen Wirrungen & ein paar Überraschungen. Leider enthält der Plot auch sehr ausgeschmückte Schilderungen und einige allzu dramatische (zum Ende hin auch manchmal leicht unglaubwürdige) Wendungen, außerdem kratzen die Emotionen für meinen Geschmack nur an der Oberfläche.

Schreibstil & Co:  Abgerundet wird diese Weihnachtsgeschichte von Arne Blum durch die locker-leichte Schreibweise, eine einfache Sprache und lebendige Schauplatzbeschreibungen, so dass die 224 Seiten schnell gelesen sind.

FAZIT: "Ein Weihnachtsschwein sieht rosa" erzählt die Geschichte von Christoph und seinem Sohn Mark, denen kurz vor Weihnachten ein Schwein zuläuft. Obwohl der Roman den Sinn von Weihnachten gut erfasst, habe ich schon (für meinen Geschmack) weit "bessere" Weihnachtsromane gelesen und so bekommt mein erster Roman von Arne Blum kurzweilige 3 (von 5) Punkte.