[MINI-REZENSION] "Die Nacht der Lilie" (Band 2)

Cover

[MINI-REZENSION]

Quelle: Carlsen

Die Autorin
Sandra Regnier ist in der Vulkaneifel geboren und aufgewachsen. Nach der Schule und einer Ausbildung zur Beamtin wollte sie lange nach Frankreich. Stattdessen heiratete sie einen Mann mit französischem Nachnamen und blieb zu Hause. Heute ist Sandra Regnier selbstständig und versteht es, den schönen Dingen des Lebens den richtigen Rahmen zu geben. Das umfasst sowohl alles, was man an die Wand hängen kann, als auch die Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen.
*Produktinformation* Format: ePUB / Dateigröße: 2279 KB Seitenzahl der Print-Ausgabe: 306 Seiten
Verlag: Impress (6. August 2015)
Sprache: Deutsch
ASIN: B010V4JPJQ

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*



Alle, die diese Dilogie noch lesen möchten und den Vorgängerband nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!
Die Geschichte... Mehr als 1 1/2 Jahre sitzt Julia nun schon im 17. Jahrhundert fest und noch immer hat die junge Deutsche keinen Weg in ihr altes Leben gefunden. Inzwischen hat sich Julia am Versailler Königshof eingelebt, findet die Gespräche mit Ludwig XIV interessant  und spricht sogar schon flüssig Französisch. Immer an ihrer Seite ist ihr Vormund Etienne Flémont, der attraktive Graf von Montsauvan, der zu Julias engstem Vertrauten und Freund geworden ist, auch wenn sein Bruder Alexander ihr Herz höher schlagen lässt. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten und es gibt Menschen, die Julia ihre Stellung am Hof neiden...
Meine Meinung in Kurzfassung: Kauf-/Lesegrund: Nach "Die Stunde der Lilie" wollte ich mehr über Julias Leben im 17. Jahrhundert lesen.
Reihe: 2. und letzter Band der Lilien-Dilogie (hatte eigentlich mit einer Trilogie gerechnet, aber die Autorin sieht das anders *klick*)
Handlungsschauplatz- und dauer: Die Geschichte beginnt an Julias 18. Geburtstag im Jahr 1678 (oder 1679) in Frankreich, dauert ca. 1 Jahr und endet mit dem Epilog.
Extra: Am Buchende befinden sich Anmerkungen der Autorin zu dem Buch, eine Recherche-Liste, Personenregister, Leseempfehlungen und eine Leseprobe aus "Royal: Ein Leben aus Glas".
Hauptperson(en): Julia Willwers ist inzwischen schon 18 Jahre jung und seit über 1 1/2 Jahren in der Vergangenheit gefangen. Das Mädchen vermisst ihre Familie, Freunde und die Annehmlichkeiten des 21. Jahrhunderts. Doch es sieht nicht so aus, als ob Julia in ihre deutsche Heimat Saxrath zurückkehren würde. Stattdessen steht sie unter der Fuchtel ihres 26-jährigen Vormundes Etienne de Flemont, dem Grafen von Montsauvan. Der gutaussehende Adelige ist eine imposante Erscheinung, der von Frauen umschwärmt wird und unterrichtet Julia noch immer in Französisch bzw. der Etikette des französischen Königshofs, denn die junge Deutsche nimmt sich oft kein Blatt vor den Mund und bringt sich dadurch in gefahrenvolle und auch amüsante Situationen...
Julia und Etienne sind sympathische und interessante Protagonisten mit Ecken & Kanten, die man einfach mögen muss. Und die Beziehung zwischen Julia und Etienne ändert sich auch, denn obwohl Julia Etiennes jüngeren Bruder sehr attraktiv findet, fühlt sie sich auch zu ihrem Vormund hingezogen...
Nebenfiguren: Die mitwirkenden Charaktere wie König Ludwig XIV. (der verschiedene Facetten zeigt), sein junger Sohn Louis (mit dem Julia befreundet ist), Etiennes Bruder Alexander (der blendend aussehende 20-jährige weiß um seine Wirkung auf Frauen und auch Julia findet ihn faszinierend), Angélique de Fontanges (die wunderschöne Adelige ist eine Vertraute von Julia und fliegt auf Etienne) sowie diverse Mitglieder des Hofstaates und Adelige fügen sich ansprechend in das Geschehen ein. Leider finden auch im 2. Band unzählige  Nebencharaktere Verwendung und mit den französischen Namen hatte ich zeitweise meine Probleme, sie nicht durcheinander zu bringen.
Romanidee: Reizvolle Idee mit guter Umsetzung, die verschiedene Emotionen von Hoffnung über Verlust bis hin zu Liebe birgt.
Erzählperspektive(n): Die turbulenten Geschehnisse werden aus dem Blickwinkel von Julia geschildert, die uns Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gewährt. Aufgelockert werden die Ereignisse durch die Briefe von Madame de Sévigne an Madame de Grignan.
Handlung: Auch wenn ich sonst kein Fan von historischen Romen bin, wird Julias Alltag am Hof des Sonnenkönigs mit all seinen Intrigen und Gerüchten durchwegs amüsant geschildert. Denn "Die Nacht der Lilie" birgt eine abwechslungsreiche Geschichte mit allerlei Irrwegen, Turbulenzen und Überraschungen. Leider beinhaltet die Story langatmige und vorhersehbare Stellen sowie etliche ausschweifende Beschreibungen. Für die volle Punktzahl fehlt mir noch immer das gewisse Etwas und außerdem bin ich enttäuscht, dass die Geschichte rund um Julia und Etienne schon wieder vorbei sein soll.
Schreibstil & Co:  Die locker-leichte, aber auch sehr detaillierte Schreibweise von Sandra Regnier, unterhaltsame Dialoge und eine, der Zeit des 17. Jahrhunderts angepasste Sprache runden diesen Roman ansprechend ab.
FAZIT: Mit "Die Nacht der Lilie" geht die Lilien-Dilogie in die letzte Runde und wartet mit einer Mischung aus Fantasy, Abenteuer, Etikette, Geschichte und Romantik auf. Auch wenn mich die Pan-Trilogie der Autorin mehr angesprochen hat, so bietet die Geschichte von Julia, die plötzlich im 17. Jahrhundert landet und sich dort zurechtfinden muss, trotz kleiner Mankos kurzweilige Lesestunden. "Die Nacht der Lilie" erhält deshalb von mir fantasievolle4 (von 5) Punkte.
[MINI-REZENSION]
 

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