[MINI-REZENSION] "Die Lichtung" (Band 1)

Cover

[MINI-REZENSION]

Quelle: Ullstein

Der Autor
Der 1970 geborene Linus Geschke arbeitet als freier Journalist für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Manager Magazin. Dazu verfasst er für das Special-Interest-Magazin „unterwasser“ Tauch- und Reisereportagen und bedient alle zwei Monate eine Kolumne („Nachgedanken“). Mit seinen Reportagen hat der Kölner mehrere Journalistenpreise gewonnen.
*Produktinformation* Format: Kindle Edition / Dateigröße: 3866 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Ullstein eBooks (10. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ASIN: B00K1YDB24

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*
  

Die Geschichte... Der Kölner Journalist soll im Auftrag seines Chefredakteurs über einen ungelösten Doppelmord berichten, der sich im Sommer 1986 im Bergischen Land ereignet hat. Dabei wurden ein junges Mädchen und ein Junge brutal ermordet. Was niemand weiß: Jan Römer hat zu der Clique gehört, die damals ein Wochenende im Bergischen Land verbracht hat und der tote Junge war sein bester Freund. Gemeinsam mit einer guten Bekannten macht sich Jan an die Recherchen, doch irgendjemand hat scheinbar etwas dagegen, dass die Ermittlungen nach 27 Jahren wieder aufgerollt werden...
Meine Meinung in Kurzfassung: Kauf-/Lesegrund: Da mich das Cover und der Klappentext angesprochen haben, wollte ich diesen Krimi unbedingt lesen.
Reihe: 1. Band der Jan Römer-Reihe   Handlungsschauplätze: Die Geschichte spielt sich in Köln bzw. im Bergischen Land ab und wartet mit lebendigen Orts- und Schauplatzbeschreibungen auf
Handlungsdauer: Die Story beginnt Anfang August, dauert mehrere Tage und führt uns zwischendurch zurück in den August 1986.
Hauptperson: Der 43-jährige Jan Römer ist seit einigen Jahren mit Sarah verheiratet, diese befindet sich mit ihrem gemeinsamen 8-jährigen Sohn Lukas in St. Peter-Ording und Jan soll in einer Woche nachkommen. Jan arbeitet als Reporter beim Kölner Magazin "Die Reporter" im Reise und Sport, doch sein Chef ist anscheinend der Meinung, dass er über einen alten Kriminalfall berichten soll. Doch mit den Recherchen stößt er in ein Wespennest... Jan wurde zwar als sympathischer Protagonist mit einigen Facetten und Ecken dargestellt, doch manchmal konnte ich seine Handlungen und Taten nicht ganz nachvollziehen.
Nebenfiguren: Die Nebencharaktere wie Jans Frau Sarah (Sarah ist sehr eifersüchtig und kontrolliert ihren Mann gern, wodurch sie mir nicht sehr sympathisch ist, obwohl man sie eigentlich nur aus Telefonaten und Jans Erinnerungen kennenlernt), ihr liebenswerter Sohn Lukas (dem das Windsurfen viel Spaß macht), Stefanie Schneider alias Mütze (die 29-jährige hat vor einigen Jahren ein Praktikum bei Jan gemacht und seitdem sind sie befreundet, was Sarah nicht besonders freut. Stefanie wird wegen ihren ständigen Kopfbedeckungen "Mütze" genannt, muss wegen einer großzügigen Erbschaft nicht mehr arbeiten und hilft bei Jans Recherchen) sowie die Clique aus den 80er-Jahren (da gibt es neben Jan auch noch Alex, Tanja, Christine, Marion, Kai, Paul, Rolf und Mike) sind interessante Persönlichkeiten, die sich trotz ihrer Vielzahl gut in die Handlung einfügen, obwohl ich manchmal meine Schwierigkeiten hatte, die Jugendlichen auseinander zu halten.
Romanidee: Reizvolle Grundidee (der ungeklärte Tod von Lara und Kai, der sich 1986 ereignet hat und Jan noch immer beschäftigt) mit solider Umsetzung
Genre: Für einen Kriminalroman ist mit "Die Lichtung" eigentlich nicht spannend genug, aber das ist wohl Ansichtssache.
Erzählperspektive: Ich-Erzähler Jan schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und gewährt uns Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt. In seinen Erinnerungen führt uns die Hauptperson ins Jahr 1986 und stellt uns die Clique vor und was aus seiner Sicht damals geschehen ist. Die Reise in die 80er hat mir gut gefallen, da ich selbst in dieser Zeit aufgewachsen bin und mich mit der Musik, den Filmen etc. identifizieren kann.   Handlung: "Die Lichtung" wartet mit einer abwechslungsreichen Suche nach der Wahrheit auf, die einige Irrwegen und unerwartete Wendungen birgt. Bedauerlicherweise enthält die Handlung auch kleine Längen, vorhersehbare Stellen und detaillierte Beschreibungen sowie viele Nebenfiguren und Handlungsstränge. Leider wurde das Potential der Story nicht ausgeschöpft und gestaltet sich stellenweise sehr langatmig.
Schreibstil & Co:  Abgerundet wird dieser deutsche Kriminalroman durch die ausschweifende Schreibweise mit Lokalkolorit und teilweise unterhaltsamen Dialogen.    FAZIT: "Die Lichtung" heißt das Erstlingswerk von Linus Geschke und ist ein solider Krimi, der mich nicht ganz überzeugen konnte. Die Story rund um einen ungelösten Doppelmord ist für meinen Geschmack zu ausführlich bzw. teilweise vorhersehbar geraten und enthält unzählige ausgeschmückte Schilderungen sowie unzählige Nebencharaktere, was den Lesefluss bremst. Dieses Debüt ist leider nicht der beste Kriminalroman, den ich jemals gelesen habe, weshalb ich dafür nur 3 (von 5) Punkte vergeben kann. [MINI-REZENSION] 

 

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