[MINI-REZENSION] "Dark Heroine - Dinner mit einem Vampir" (Band 1)

Cover

Quelle: Piper

Die Autorin
Abigail Gibbs hat im Alter von nur 18 Jahren einen Bestseller verfasst: Ihr Debüt »Dark Heroine. Dinner mit einem Vampir« erschien kapitelweise auf der englischen Social-Reading-Plattform Wattpad, wo das Manuskript über 17 Millionen Mal gelesen wurde. Kurz darauf erhielt Abigail Gibbs einen Verlagsvertrag; seitdem wurde »Dark Heroine« in 17 Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt in England und studiert an der University of Oxford.
  *Produktinformation* Broschiert: 608 Seiten / Verlag: ivi (14. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 349270297X / ISBN-13: 978-3492702973
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 - 17 Jahre
Originaltitel: The Dark Heroine. Dinner With a Vampire
Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 4,6 cm


Leseprobe
Quelle: piper.de  *lies mich*

Die Geschichte...
Violet wartet am Trafalgar Square auf ihre Freundin und wird Zeugin eines grausamen Massenmordes. Leider wird die knapp 18-jährige Schülerin entdeckt und von den Tätern in ein feudales Herrenhaus gebracht. Bald findet Violet heraus, dass ihre Entführer keine Menschen, sondern Vampire sind. Das Menschenmädchen soll nun bei der königlichen Vampirfamilie, den Varns bleiben und einer Verwandlung zur Vampirin zustimmen. Doch Violet wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, denn sie findet die Blutsauger widerlich, anderseits fühlt sie sie zu dem attraktiven und launenhaften Vampirprinz Kaspar hingezogen...
Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Angetan vom düsteren Buchcover und den begeisterten Meinungen wollte ich diesen Roman unbedingt lesen und habe es nicht bereut.
Reihe: 1. Band der Dark Heroine-Reihe Handlungsschauplätze: Die Handlung führt uns von London ins ländliche Varnley, dem Sitz der Familie Varn.
Handlungsdauer: Die Story beginnt am 9. August und dauert bis zum 31. Juli des darauffolgenden Jahres.
Hauptpersonen: Violet Lee ist fast 18, zierlich und besitzt schwarze Haare sowie faszinierend violette Augen. Die Vegetarierin lebt mit ihrer Familie in London, ihr Vater ist der Verteidigungsminister Michael Lee und ihre kleine Schwester schwer krank. Eines Nachts beobachtet die Schülerin grausame Morde und wird von den Mördern verschleppt. Der Anführer der Gruppe heißt Kaspar Varn und ist ein arroganter Vampirprinz und richtiger Macho. Der überirdisch gutaussehende Vampir mit den smaragdgrünen Augen verhält sich Violet gegenüber wie ein Flegel, doch das Mädchen kann sich der Anziehungskraft des unnahbaren Prinzen auf Dauer nicht entziehen…
Violet und Kaspar sind sehr gegensätzliche und interessante Protagonisten mit Potential, einigen Facetten & Macken, obwohl mir Kaspar am Anfang etwas unsympathisch war und das ständige Hin und Her manchmal ein wenig nervt. Violet ist eigensinnig bzw. kratzbürstig und gerät ständig mit Kaspar aneinander. Sie versteht auch nicht, warum sie die Vampire nicht gleich getötet, sondern bei sich aufgenommen haben und nun im Herrenhaus festhalten… Nebenfiguren: Es gibt eine Vielzahl an Nebencharakteren wie z.B. die königliche Vampirfamilie Varn, bestehend aus dem verbitterten König, Kaspars älteren Brüdern, die sich nicht ständig im Herrenhaus aufhalten, Kaspars jüngerem Bruder Cain, der wunderschönen Schwester Layla und der der kleinen süßen Schwester Thyme. Außerdem leben auch noch andere Vampire, wie z.B. Graf Fabian, der Violet in der Anfangszeit sehr hilft oder die Dienstboten auf dem königlichen Anwesen, die manchmal ein wenig farblos wirken und teilweise nur eine kleine Rolle spielen. Romanidee: Nicht ganz neue Grundidee, die einige Fantasy-Elemente enthält und ansprechend umgesetzt wurde. Es ist von Anfang an klar, dass man es mit Vampiren zu tun hat, die hier allerdings als blutrünstige Monster dargestellt werden – und natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Erzählperspektiven: Die temporeichen Geschehnisse werden abwechselnd von den Ich-Erzählern Violet und Kaspar geschildert, wobei Violet über den Großteil der Begebenheiten berichtet. Dabei gewähren uns die Protagonisten einen tiefen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt, doch leider konnte ich nicht alle ihrer Handlungen und Taten nachvollziehen.
Handlung: Spannende & abwechslungsreiche Geschichte mit einigen Irrwegen, Wirrungen und ungeahnten Wendungen. In der Welt von „Dark Heroine“ können sich Vampire neben Blut auch von „normalem“ Essen ernähren, sie verbrennen und glitzern nicht im Sonnenlicht und können sich telepathisch untereinander verständigen… Bei einer Länge von über 600 Seiten bleiben kleine Längen und allzu ausgeschmückte Beschreibungen nicht aus, außerdem sind die Passagen mit Violets Träumen nicht klar ersichtlich (schön wären diese Passagen z.B. in kursiver Schrift gewesen), dadurch wird der Lesefluss ein wenig gebremst. Schreibstil & Co:  Abgerundet wird "Dinner mit einem Vampir" durch den mitreißenden Schreibstil von Abigail Gibbs, bildhafte Beschreibungen, unterhaltsame Wortgefechte und Kapitel in angenehmer Länge.
FAZIT: „Dark Heroine - Dinner mit einem Vampir“ ist auf alle Fälle ein lesenswerter Jugendroman, allerdings kann ich den Hype um diese Vampir-Romanze nicht ganz nachvollziehen, da mir das "gewisse Etwas" fehlt. Dennoch hat mir  der Dark Heroine-Auftakt rund um Violet und Kaspar dank der fantasievollen Story, den reizvollen Protagonisten sowie der ausdrucksstarken Schreibweise in ihren Bann gezogen, weshalb ich den Wälzer innerhalb eines Tages ausgelesen hatte. Wegen kleiner Mankos vergebe ich Abigail Gibbs Debütroman 4 (von 5) Punkte



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