Milano: Burg der Menschenfresser

Weiter geht's mit unserer grossen Mailandreise: Wir wohnen nach wie vor direkt neben der Metro-Station „S.Leonardo“ in unserem Möbelwagen. Hier ist es toll; und seit es jeweils in der Nacht regnet, sind nun auch die Penner verschwunden.
Heute Morgen war es wieder trüb und neblig. Als wir gegen Mittag am Dom ankommen, beginnt es sogar wieder zu regnen. Wir schauen uns deshalb einige interessante Sachen an und sitzen ausgiebig im Café. Dazu essen wir typisch italienische Backwaren; kleine Pizzen, gefüllte Teigtaschen, Arancini-Reiskugeln und ein Spinat-Eier-Blätterteig-Kuchen.
Milano: Burg der MenschenfresserMilano: Burg der MenschenfresserMilano: Burg der MenschenfresserAm Nachmittag kommt ganz unerwartet die Sonne  durch und wir besuchen noch einmal den Castello Sforzesco (n45.47023, e9.17966), eine mächtige Festung aus rotem Sandstein, bulligen Ecktürmen und mit vielen asiatische Touristen.
Milano: Burg der MenschenfresserMilano: Burg der MenschenfresserMilano: Burg der MenschenfresserHinter der Festung liegt der Parco Sempione. Jetzt im Herbst leuchtet das Laub in der warmen Nachmittagssonne ganz bunt. Im Teich hocken Enten und auf einem Denkmalsockel ein richtiger Punk. Und ich dachte, die seien längst ausgestorben?
Milano: Burg der MenschenfresserAm oberen Ende des Parks steht der Arco della Pace, ein Triumphbogen aus weissem Marmor. Obendrauf stehen - wie eingefroren - sechs bewegungslose Gäule, die starr an einem Streitwagen zerren. Mich erinnert das an die Quadriga auf dem Brandenburger Tor in Berlin, bloss hier mit mehr Pferd und mit ganz ohne Berlin darum herum.
Milano: Burg der MenschenfresserWie dem auch sei, wir galoppieren mit dem 10-er Tram zum „Porta Ticinese“ (n45.45269, e9.18023) und geniessen da die Abendsonne. Sie leuchtet ganz mild und macht ganz lange Schatten.

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