Mikronährstoffe für einen gesunden Stoffwechsel

Mikronährstoffe für einen gesunden Stoffwechsel

Wer sich mit gesunder Ernährung beschäftigt, hat sicherlich diesen Begriff schon des öfteren gehört. Leider ist es so, dass uns Gesundheitsbewussten die Werbung immer wieder allerlei Begriffe, die sehr wissenschaftlich klingen und deswegen wohl wichtig sind, um die Ohren hauen, ohne sie jedoch näher zu erklären. Wir wollen uns heute einmal mit den Mikronährstoffen befassen. Wir schauen uns an, was das eigentlich ist, und ob sie uns nützen oder ob es sich hier nur um eine weitere Werbephrase handelt.

Mikronährstoffe – eine kleine Definition

„Micro“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „klein“ manchmal auch „schwach“. Das Gegenteil ist „Macro“ also „groß“. In den Ernährungswissenschaften sind Mikronährstoffe definiert als wichtige Bestandteile der Nahrung, die jedoch nicht unmittelbar Energie liefern. Stattdessen sind sie wichtig, um Stoffwechselvorgänge überhaupt erst möglich zu machen.

Zu diesen Nährstoffen gehören die Vitamine, Enzyme, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralstoffe. Im Gegensatz dazu sind Makronährstoffe solche, die direkt Energie liefern, also zum Beispiel Fette, Kohlehydrate oder auch Eiweiße.

Wenn uns Makronährstoffe fehlen, haben wir Hunger oder fühlen uns kraftlos. Beim Fehlen von Mikronährstoffen hingegen, ist die Bandbreite der Mangelerscheinungen größer und oft auch subtiler. Ein paar Beispiele:

  • blasse Haut, Schwäche, Haarausfall – vermutlich fehlt Eisen
  • Nervosität, Reizbarkeit, schlechtes Gedächtnis – vermutlich fehlen Vertreter der B-Vitamingruppe
  • schlechte Wundheilung, Neigung zu Infekten und entzündlichen Prozessen – hier können die Vitamine C oder E fehlen
  • Wadenkrämpfe, Kopfschmerzen, Anspannung – vermutlich fehlt Magnesium oder Kalzium

Das Unerfreuliche an Mängeln an Mikronährstoffen ist, dass wir Ihr Fehlen entweder gar nicht bemerken oder erst dann, wenn echte Mangelerscheinungen im Körper da sind. So kann eine Unterversorgung zu schlechtem Stoffwechsel oder mangelhafter Organfunktion führen, die wir zunächst gar nicht mir Nährstoffmangel in Verbindung bringen.

Ein Tipp: Wenn Sie sich irgendwie unwohl fühlen, schlapp oder auch zu Befindlichkeitsstörungen neigen, lassen Sie von Ihrem Hausarzt den Nährstoffspiegel im Blut überprüfen.

Leider ist dies keine Kassenleistung, es erspart Ihnen aber möglicherweise sinnlose Medikamenteneinnahme und langwieriges und störendes „Herumgedoktore“ und damit natürlich auch Geld und Zeit.

Mikronährstoffe – der richtige Mix machts

„Viel hilft viel“ gilt bei den unerlässlichen Winzlingen in unserer Nahrung sicher nicht. Auch sind sie sehr gesellig, bedeutet, sie beeinflussen sich gegenseitig. Natürlich auch manchmal negativ, so dass Sie bei der Aufnahme darauf achten sollten, welche Kombinationen Sie zu sich nehmen. So behindern sich die Mineralstoffe Magnesium und Kalzium zum Beispiel gegenseitig. Beide gleichzeitig zu nehmen, gar in einem Kombipräparat ist also nutzlos. Andere wiederum brauchen „Kollegen“ um wirklich zur Hochform aufzulaufen. Dies gilt etwa für die Vitamine C und E.

Mikronährstoffe sind sozusagen das „Service-Team“ in unserem Körper. Sie sorgen dafür, dass alles so abläuft, wie es soll, also die „Befehle“ an Stoffwechsel, Zellteilung und sofort auch richtig ausgeführt werden. Weiterhin sind sie Reparaturtrupps und haben schützende Aufgaben vor allem, wenn es um Zellmembranen oder auch unser Erbgut geht.

Es ist inzwischen erwiesen, dass ein wichtiger Faktor für den Ausbruch von Krebs ein lang dauernder Mangel an Mikronährstoffen ist. Ebenso weiß man, dass sie mit der Frage, wie effektiv wir uns erholen und auch Energie aus unserer Nahrung gewinnen, zu tun haben. Viele weitere spannende Informationen um die kleinen „guten Geister“ unserer Gesundheit finden Sie in diesem Artikel des Zentrums für Gesundheit.

Mikronährstoffe in der Medizin

Bei vielen ernährungsbedingten Erkrankungen spielen Mikronährstoffe sowohl in der Vorbeugung als auch in der Heilung eine wichtige Rolle. So hat sich gezeigt, dass bei Herzerkrankungen die Gabe von bestimmten Nährstoffkombinationen die Medikamentierung erheblich senken kann. Auch in der Behandlung von Krebs oder chronischen Erkrankungen haben die Mikronährstoffe ihre Wirksamkeit eindrucksvoll bewiesen.

Doch auch wenn es um die Gesundherhaltung geht, sind die kleinen Kerlchen unverzichtbar. So sorgen Kalzium und Vitamin D zum Beispiel für die optimale Knochenbildung. Auch im Erwachsenenalter hat sich gezeigt, dass diese beiden die Heilung eines Knochenbruches erheblich beschleunigen, sowie Erkrankungen der Knochen, wie etwa Osteoporose, verhindern helfen.

Lebensalter, Gewohnheiten, Erkrankungen oder auch Lebensphasen wie Schwangerschaft, Stillzeit oder auch die Wechseljahre haben unterschiedliche Bedürfnisse an Mikronährstoffen zur Folge. Zur Gesundheraltung sollten diese Bedürfnisse gestillt werden. Ihr Hausarzt wird Sie gerne beraten, welche Nährstoffe Sie jetzt besonders brauchen.

Mikronährstoffe und Diät

Jetzt wird es spannend, liebe Leser, wir schauen nämlich einmal, was Mikronährstoffe mit der Waage zu tun haben. Es gibt einen fundamentalen Zusammenhang zwischen Mikronährstoffen und Heißhunger. Diese Nährstoffe sind in den meisten Nahrungsmitteln in mehr oder minder hoher Konzentration erhalten. Wenn Sie zu wenig haben, hilft sich Ihr Körper, in dem er Heißhungerattacken erzeugt.

Das tut er nicht, um Sie zu ärgern, sondern um seinen „Baukasten“ an Nährstoffen aufzufüllen. Wenn also eine Hungerattacke kommt, schimpfen Sie nicht mit sich, denn Ihr Körper tut nur seinen Teil dazu, gesund zu bleiben. Wie wäre es mit einem Versuch?

  • Sie haben also Hunger. Lehnen Sie sich zurück und entspannen Sie sich.
  • Lassen Sie den Hunger zu und erlauben Sie Eindrücken, aufzusteigen.
  • Jetzt passiert etwas Spannendes: Ihr Körper „sagt“, manchmal auf drollige Weise, was er braucht!
  • Entweder taucht ein Geschmack auf, den sie jetzt haben möchten, eine bestimmte Speise oder eine Farbe. Essen Sie, was immer in Ihrem Inneren auftaucht. Nach wenigen Bissen wird der „Hungeralarm“ beendet sein.

„Klein aber oho!“ ist absolut passend für die Mikronährstoffe. Bei optimaler Versorgung fühlen Sie sich gesund, fit und schlank, denn Ihr Stoffwechsel arbeitet so, wie der soll.

Bildquelle: © Jens Zehnder  / pixelio.de

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