Microsoft übernimmt Karrierenetzwerk LinkedIn

Microsoft übernimmt Karrierenetzwerk LinkedInWenn ein Riese den anderen übernimmt, kommen in der Regel auch Kartellbehörden zu einem großen Auftritt. So auch bei der anstehenden Übernahme des Karriere-Netzwerks LinkedIn durch den Software-Riesen Microsoft.

Jetzt hat die EU-Kommission dem Konzern aus den USA die Übernahme von LinkedIn unter Auflagen erlaubt. Damit hat Microsoft nach eigenen Angaben sämtliche wettbewerbsrechtlichen Hürden auch in anderen Weltregionen überwunden und will das Geschäft jetzt in den nächsten Tagen zum Abschluss bringen. Vor sechs Monaten hatte Microsoft angekündigt, LinkedIn für etwa 26,2 Milliarden Dollar ( knapp 25 Milliarden Euro) übernehmen zu wollen.

Die Einigung im Detail

Die Bedingungen der EU sind klar und eigentlich wie immer. Microsoft hat zugesagt, dass PC-Hersteller und Händler nicht gezwungen werden, LinkedIn mit Windows zusammen zu installieren. Ist das Betriebssystem vorinstalliert, müssen Nutzer LinkedIn auch wieder entfernen können. Konkurrierende Anbieter von Karriere-Netzwerken müssen von Microsoft die Möglichkeit bekommen, ihre Produkte mindestens genauso kompatibel mit dem Microsoft-Office-Paket zu halten, wie sie es auch heute sind.

Außerdem müssen andere Anbieter auch Zugang zu dem Softwareentwickler-Portal „Microsoft Graph“ bekommen. Dieses Portal wird für die Entwicklung von Anwendungen und Diensten gebraucht, die mit Zustimmung des Nutzers auf in der Microsoft-Cloud gespeicherte Daten von Anwendern zugreifen können. Entwickler könnten diese Daten laut EU-Kommission auch dazu nutzen, um neue Mitglieder für ihre Karriere-Netzwerke zu gewinnen.


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