Merkel und Westerwelle haben wichtigeres zu tun

Merkel und Westerwelle setzen noch einen drauf. Sie haben nicht nur nie den Beweis geführt, dass uns (dem Volk, den Angestellten und Freiberuflern) der EURO unterm Strich nutzt. Sie haben den EURO zum Schlüssel für Krieg oder Frieden hochstilisiert. Eine große Geschichte, es wäre Zeit sie zu erklären und danach zu handeln - fall sie selbst daran glauben.
Aber die Finanzkrise überlassen sie doch nur ihrem Finanzminister. So wie die anderen auch. Die sind aber immerhin zu Hause, sozusagen auf Abruf. Nur Merkel turnt in Afrika herum und Westerwelle in den USA. In Missionen, die derzeit zweit- oder drittrangig sind. Ist das kindischer Trotz oder bewusste Respektlosigkeit?
Sie sagen uns damit, dass sie Europa in der schwierigsten Stunde nicht sonderlich interessiert. Der eine realisiert seinen Jugendtraum mit der Glocke in der Hand, auf dem Chair des UN-Sicherheitsrates. Die andere will in Torschlusspanik versäumte Geostrategie nachholen.
Sie erkaufen mit den EURO-Rettungsmilliarden teure Zeit, die sie dann anschließend verplempern. Das Volk grübelt über Szenarien zur Rettung seiner Ersparnisse und die beiden tänzeln auf Nebenschauplätzen. Wenn man das Richtige zur falschen Zeit tut, hat man das Wichtige versäumt.
Die Linke wird vom Verfassungsschutz beobachtet. CDU und vor allem die FDP von den Fassungslosen. Kohl und Schmidt hätten wir damals vielleicht vertraut, wenn sie gesagt hätten, es bestehe kein Grund zur Sorge. Obwohl dieser Satz immer hellhörig macht. Es ist das Standarddementi derer, die mehr wissen als wir.
Der Satz klingt aber nach Kabarett, wenn ihn Philip Rösler über den Äther sendet. Das muss sich auch sein Parteifreund Frank Schäffler gedacht haben. Der brachte heute folgende Gegendarstellung im Handelsblatt:
Ohne harte Einschnitte für die überschuldeten Staaten, einer wirklichen Gläubigerbeteiligung jetzt und einer Ausstiegsmöglichkeit aus der Euro-Zone wird am Ende das Sparvermögen von vielen Menschen in Deutschland in Frage gestellt.
Madame Lagarde vom IWF brachte gestern ein ähnliches Statement, nur globaler, und verbunden mit einer heftigen Kritik an sich selbst in ihrer früheren Rolle als Finanzministerin - das hat sie anscheinend nur nicht bemerkt.
Ich blicke da selbst ja gar nicht durch und versuche halt so viel wie möglich zu lesen und zu verstehen, um mich irgendwie vorbereiten zu können, auf das was da kommen könnte. Mein Eindruck ist nur, Schäuble und Co. geht es nicht viel anders.
Die Diskussion, dass dies die schlechteste Regierung aller Zeiten ist, haben wir hinter uns. Aufregen kostet nur Nerven und bringt nichts. Im Moment können wir eigentlich nur hoffen, dass sich die Basis der Regierungsparteien bald mal erhebt. Für die steht doch auch viel auf dem Spiel. Da wirft man die jahrelang eingeübten unterwürfigen Gepflogenheiten doch irgendwann mal ab, wenn es um die Wurst geht, oder?

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