Mercatino di Natale di Bressanone (klingt doch exotischer als "Brixener Weihnachtsmarkt"?)


Mercatino Natale Bressanone (klingt doch exotischer
Auch Brixen in Südtirol, italienisch "Bressanone" genannt, hat einen Weihnachtsmarkt. Klar, dass wir auch den mal sehen wollten - d. h. eigentlich war mich, wie schon bei Rothenburg, mehr an der Stadt als am Weihnachtsmarkt interessiert. Denn im Gegensatz zu Rothenburg ob der Tauber hatten wir in Brixen noch nie besucht. Also nahmen wir am 3.12.2014 an einer Busfahrt nach Brixen teil.
Die Stadtführung war im Preis der Busfahrt inbegriffen. Deshalb liefen wir mit, obwohl ich mich schon vorher intensiv über Brixen informiert und mit einer ganzen Reihe von Stadtplänen versorgt hatte. (Schön sind insbesondere ein Plan von der Webseite "Schwingis Brixen", die auch sonst eine Reihe von Informationen bietet, und der von einer Webseite des Brixener Altstadtfests.)
Das Eingangsbild zeigt den Kreuzgang am Brixener Dom, mit einem Blick auf den Turm der Kirche St. Johannes, dessen Spitze auch hier sichtbar wird: Mercatino Natale Bressanone (klingt doch exotischer
Zu dem eher mittelalterlich-düsteren Kreuzgang bildet die heiter-barocke Bemalung der Domseite einen ziemlichen Kontrast:
Mercatino Natale Bressanone (klingt doch exotischer
Romanische  Doppelsäulen des vollständig erhaltenen Kreuzgangs .....
Mercatino Natale Bressanone (klingt doch exotischer
Mercatino Natale Bressanone (klingt doch exotischer
..... geben immer wieder abwechslungsreiche Durchblicke frei:
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Hier wieder die Johanneskirche .....
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..... und dort das Schiff und der Chor der (kleinen) Frauenkirche, überragt vom Dom.
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In den Gassen Werbung für den Weihnachtsmarkt, der aber noch auf uns warten musste:
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Denn zunächst wollten wir, auf eigene Faust, noch ein wenig mehr von der Stadt sehen.
Zum Beispiel diese Figur am (neogotischen, also nicht original mittelalterlichen) Rathaus:
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Ein Blick in die Straße "Große Lauben":
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Etwas außerhalb liegt das Hotel "Elephant". Ein solches Tier hatte 1551 einige Tage in dem schon damals dort existierenden Gasthof übernachtet, was der Wirt gleich werblich ausnutzte (damals war das schließlich eine Sensation):
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Dann ging es zur Hofburg.
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Dort wollten wir weniger das Gebäude sehen (an dem wir bereits auf dem Weg von der Bushaltestelle in die Stadt vorbeigekommen waren) .....
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..... als vielmehr das Krippenmuseum besichtigen (Fotos auch bei Wikimedia Commons).
Eindrucksvolle Wellen werfen das kleine Segelboot (mit Jesus auf dem See Genezareth?) hin und her:
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Eine Wachskrippe aus dem alten Salzburg (die Aufnahme ist etwas verschwommen, weil die Krippe selbst noch extra - ohnehin waren alle Krippen hinter Glasscheiben ausgestellt - in einem Kasten verglast war), und sich hinter dem Kastenglas Wasser kondensiert hatte.
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Mit Darstellungen von Mord und Totschlag war man in alter Zeit nicht zimperlich; hier die Enthauptung Johannes des Täufers (schade um das schöne Blut: wie viele Transfusionen hätte man damit machen können! ;-) ):
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Salome tanzt vor großem Publikum:
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So stellte sich ein früherer Krippenbauer den bethlehemitischen Kindermord vor:
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Und das ist die Kindermord-Version von Martin Rainer, einem zeitgenössischen (aber verstorbenen) Brixener Bildhauer:
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Dessen originelle und humorvolle Terrakotta-Krippen waren in einem Kellerraum ausgestellt; dieses Tableau zeigt Jesus am Ölberg und seine Gefangennahme:
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Die Bergpredigt:
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Ein Detail daraus:
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Ein Ausschnitt aus der Hochzeit zu Kanaan:
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 Ausschnitt aus der Krankenheilung:
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Aber dann besuchten wir doch noch kurz den Weihnachtsmarkt.
Ein gefiederter Wächter hatte auf der Turmspitze der Pfarrkirche St. Michael schon nach uns Ausschau gehalten:Mercatino Natale Bressanone (klingt doch exotischer
Die Domfassade; im Vordergrund die Dächer einiger Weihnachtsmarktbuden, im Hintergrund die Pfarrkirche St. Michael:
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Und erneut die Domfront, aus einem anderen Blickwinkel fotografiert:
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Drinnen war der Dom ziemlich düster. Noch weitaus dunkler war es in der Stadtpfarrkirche, wo aber  zahlreich Opferkerzen angezündet waren:
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Noch einmal die Rathausgiebel, jetzt mit Weihnachtslichtern geschmückt:
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In der Nähe des Rathauses liegt die Stadtbücherei. Dieses sehr profane Foto habe ich wegen der sensationellen Öffnungszeiten aufgenommen. Die Stadt Brixen hat ca. 20.000 Einwohner; in Deutschland wird man selbst in weitaus größeren Städten nicht solche kundenfreundlichen Öffnungszeiten - montags bis samstags von 9.00 h - 19.00 h - finden:
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Auch Brixen hatte (beinahe wie unser Nachbarort Buching) einen recht großen Adventskranz (wohl um einen Brunnenrand herum drapiert). Und natürlich loderte auch hier eine Kerzenflamme:
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Ein Haus, dessen Fenster als Adventskalender dienen, gibt es auch anderswo (z. B. in Wiesbaden das Rathaus). Aber schön ist auch dieses allemal: 
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Langsam wurde es dunkler und stimmungsvoller, aber die Rückfahrtszeit (17.00) rückte unerbittlich näher.
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Agnus dei, das Lamm Gottes, gehört zum Wappen der Diözese Brixen. Über dieses Denkmal erfahren wir hier:
"Das Wappen der Bischofsstadt zeigt [unter anderem] das weiße Lamm Johannes des Täufers, das Christus symbolisiert. Dieses Symbol schmückt auch die Jahrtausendsäule, die 1901 zwischen Bischofspalast und Domplatz errichtet wurde."

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ceterum censeoBlockis* bluten brave Bürger!Deshalb Deutschland in Europa:Weder Zuchtmeister, noch Zahlmeister!
* Die eurofetischistischen "Blockparteien" CDUCSUFDPGRÜNESPDTextstand vom 06.12.2014

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