Meine Bayerntour – zweiter Halt: Straubing

Der zweite Ort auf meiner Bayerntour im Sommer war Straubing. Ich erreichte Straubing zur Mittagszeit und wurde am Hauptbahnhof von der Tourismusbeauftragten der Stadt Claudia Bracht und direkt zum Hotel gebracht. Gewohnt habe ich im Hotel Theresientor, in dem ich mich sehr willkommen und wohl gefühlt habe. Nachdem ich mein Zimmer bezog, mein Gepäck abstellte und mich kurz frisch machte, trafen wir uns mit einem ehemaligen langjährigen Straubinger Stadtführer zum gemeinsamen Mittagessen im Hotel Seethaler. Er begleitete uns durch die Stadt, zeigte mir besondere Orte und stand direkt mit Rat und Tat zur Seite. Er kannte sich sehr gut mit der Geschichte Straubings aus und konnte mir jede Frage beantworten (so jemanden brauche ich in jeder Stadt!). Egal, was mich interessierte, wo ich hingehen wollte oder wonach ich fragte, ich konnte sicher sein, hier blieb nichts unbeantwortet!

Nach dem leckeren Mittagessen und den ersten Gesprächen begann dann die Erkundungstour durch Straubing. Was mir auf den ersten Blick auffiel war der große Turm, der sich inmitten der Innenstadt Straubings befand. Dieser trug eine große rote Schleife, welche das 700 jährige Jubiläum des Stadtturms auf den ersten Blick erkennen lies. Da dies der Mittelpunkt der Stadt und ein besonderes Straubinger Gebäude ist, war der Stadtturm auch der erste Ort unserer Besichtigung. Wir gingen also die (gefühlt 200, wahrscheinlich waren es nur 50) Stufen hoch und hatten von oben einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt. Den Blick über Straubing hatte ich danach nochmal von 2 anderen Punkten aus, aber dazu erzähle ich später noch mehr. Hier erstmal meine Eindrücke vom Stadtturm aus über Straubing:

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Ihr seht schon, Straubing hat so einige Kirchtürme (allein 19 katholische Kirchen gibt es dort) und viele der dazugehörigen Kirchen besichtigte ich noch am gleichen und am folgenden Tag gemeinsam mit meinem persönlichen Stadtführer. Wie ich euch bereits in meinem Passau-Reisebericht geschildert habe, zeige ich euch keine Bilder aus den Kirchen, aber ich kann euch sagen, sie sind alle besuchenswert! Die Basilika Sankt Jakob ist mir aber ganz besonders im Gedächtnis geblieben - sie enthält unheimlich viele Kunstwerke von Marienstatuen über Altare, Grabtafeln und Gemälde. Es ist einfach beeindruckend und man könnte sich Stunden darin aufhalten und hat auch dann noch nicht alles gesehen. Wir sahen uns insgesamt 5 der Kirchen von innen an und andere begutachtete ich nur von aussen - und alle waren unheimlich sehenswert! Allein von aussen sind die meisten der Kirchen kleine Kunstwerke und man entdeckt, wenn man aufmerksam hinschaut, bekannte Geschichten und Personen aus der Bibel in den Eingangsbögen der Kirchen.

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Nachdem wir einige der Kirchen besichtigt hatten, traf ich mich wieder mit ... und wir waren zu Besuch im Dirndlshop „". Dort erlangte ich einen Einblick in die Dirndlproduktion und durfte auch eines der wunderschönen Stücke anprobieren. Vorher hatte ich erst einmal ein Dirndl bei C&A anpobiert und hatte daher keinen richtigen Vergleich. Das Dirndl saß wie angegossen und der Stoff fühlte sich unheimlich hochwertig auf der Haut an, sodass ich es fast nicht wieder ausziehen wollte. Wenn ich also jemals auf die Idee kommen sollte, das Oktoberfest zu besuchen (was eigentlich so gar nicht meins ist), dann würde ich lieber ein wenig mehr Geld investieren und mir dort ein individuelles, ausgefallenes und qualitativ hochwertiges Dirndl kaufen, anstatt zu einem „Standard-Dirndl" aus dem Einzelhandel zu greifen.

Danach ging es weiter auf Erkundungstour - jetzt kommen wir zu der oben bereits angesprochenen Geschichte mit den verschiedenen Aussichtspunkten über Straubing. Zum 700 jährigen Jubiläum