Mein Ort, wo meine Gefühle leben

Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, dass es euch scheißegal ist, wie es um mich steht und wie es mir geht.
Hab Angst.
Niemand ist hier.
Bin verlassen.
Bin traurig.
Es hat sich wohl die ganze Welt gegen mich verschworen.
Draußen bläst der Wind.
Es blitzt am Himmel.
Es tröpfelt.
Die Bäume biegen sich im Wind.
Ich spüre ihm in meinem Gesicht.
Wie stark er doch ist.
Ich steh nun vor dem Tor, welches meine Gedanken zu beschützen scheinen.
Es ist warm.
Die Blitze erhellen diese Nacht.
Diese Nacht hat was seltsames, zerstörbares und bedrohliches an sich, aber trotzdem fühl ich mich irgendwie sicher.
Die Nacht inspiriert mich.
Ich hör das Rauschen der Wipfeln der Bäume, die sich im Wind hin und her bewegen.
Ich öffne das Tor.
Nun bin ich hier in der Welt meiner Gedanken und meines Nachdenkens.
Fühle mich verloren, einsam und allein.
Willkommen Freude, Fröhlichkeit und Heiterkeit, aber dies kann ich jetzt nicht empfinden.
Doch ich fühl mich so leer, so hohl und so schrecklich einsam.
Die Wirklichkeit hat mich auch schon hier eingeholt.
Der Wind ist stärker geworden.
Der Regen fällt mir ins Gesicht.
Schließe meine Augen ganz langsam und hab das Gefühl ich falle.
Ich falle sehr tief vielleicht zu tief.
Als ich dann wieder meine Augen öffne bin ich noch immer hier.
Eine verdammte Einsamkeit umgibt mich.
Der Kies unter meinen Füßen knirscht, wie das knirschen vom Schnee, wenn ich auf ihm geh.
Mir wird kalt.
Es ist spät geworden.
Über meinem Kopf zucken die Blitze noch immer am Himmel umher, die diese Nacht manchmal zum Tage machen.
Ich wandere ziellos umher.
Weiß nicht wohin mich mein Weg führt.
Die Angst macht sich in mir breit.
Niemand kann das wohl ändern.
Ich hasse das Gefühl allein zu sein und Du hast noch Spaß daran.
Ja, ja spiel Dein Spiel nur weiter so.
Nun werde ich diesen Ort meiner Freude wohl umtaufen in meinen Ort des Schmerzes und meines Leidens.
Mein Körper ist bis auf die Haut nass durch den Regen.
Mich fröstelt.
Ich verlasse nun diesen Ort.
Der Wind wird noch stärker und der Regen peitscht mir ins Gesicht, aber das ist mir im Moment egal.
Ich habe das Tor erreicht.
Ein paar Tränen kullern an meinen Wangen herab.
Der Himmel weint.
Ich öffne das Tor.
Plötzlich erhellt ein Blitz für Sekunden diese Nacht und ich seh’ Dein Gesicht am Himmel leuchten.
Ich schließe das Tor.
Der Wind ist noch einmal stärker geworden.
Schau ein letztes mal zurück und sag zu mir leb wohl Freude willkommen Schmerz, Angst und Einsamkeit.
Ich geh jetzt heim ganz nass und aufgeweicht.
Zuhause angekommen lass ich mich in mein Bett fallen.
Diese verdammte Einsamkeit, Angst und Schmerz fressen mich jetzt auf.


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