Mein Heinrichknäcke-Rezept

Heinrichknäcke, benannt nach seinem Erfinder, Heinrich nämlich, ist ein sehr beliebtes Rezept in der LCHF-Community. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie die Ur-Variante dieses Brotes sich zusammensetzte, denn wie es mit schlauen Ideen so ist: Es kommen andere Menschen und wandeln sie ab, und es entsteht eine tolle Vielfalt.

Nun bereite ich ja so langsam mich und unseren Haushalt darauf vor, dass ich eventuell einige Wochen nicht mehr die Zubereitung bestimmter Lebensmittel, die wir selber auf Vorrat herstellen, übernehmen werde. Deswegen habe ich die letzten Heinrichknäcke-Chargen ausgewogen, also geschaut wieviel wovon gebraucht wird, um ein Blech zu machen. Es ist übrigens auch möglich, diesen Mix in größerer Menge vorzubereiten und dann in einem Vorratsglas aufzubewahren und erst bei Bedarf zuzubereiten.

LowCarb, vegan, Ballaststoffe pur

Warum aber ist Heinrichknäcke so genial? Es ist ein LCHF-taugliches Brot, das sich gut aufbewahren lässt, schön knusprig ist und sich praktisch mit allem belegen lässt. Ich bevorzuge dabei besonders fettige Beläge, denn alles was viel Flüssigkeit enthält, weicht das Brot etwas schneller auf. Da Heinrichknäcke aber von mir besonders gern gegessen wird, wenn ich so richtig Hunger habe und schnell etwas essen will, wäre das jetzt auch nicht so das Problem.

Ich backe mein Heinrichknäcke auf einer Silikonmatte mit Rand im Ofen (wobei man Heinrichknäcke eher trocknet als richtig bäckt), dafür ist diese Menge ausgerechnet. Es ist auch möglich, weniger zu verwenden und zum Beispiel ein Stück Backpapier zu verwenden und das in der Mikrowelle zu trocknen.

Mein Rezept für Heinrichknäcke

Wie Ihr seht, mag ich mein Heinrichknäcke eher mit viel Sesam. Ich schreddere die Kürbiskerne übrigens auch immer einmal gut durch, das geht total einfach mit dem kleinen Mahlaufsatz meines Stabmixers. Natürlich könnt Ihr hier auch wieder selbst variieren. Auch wenn der Leinsamen bereits geschrotet ist, schreddere ich auch ihn nochmal kurz an. Je feiner der Leinsamen ist, desto besser verbindet sich das Brot – nur Mehl wäre vermutlich etwas zu viel des Guten, denn die einzelnen Körnchen geben ja auch ordentlich Biss.

Im Prinzip werden die trockenen Zutaten einfach einmal in einer Schüssel vermischt, dann das Wasser untergerührt, und dann gieße ich die Mischung auf die Backmatte. Durch den Rand macht es auch nichts, wenn noch etwas Wasser nicht aufgesaugt wurde – keine Sorge, das passiert binnen Minuten. So lässt sich die Masse aber schön gleichmäßig mit einem Backspatel verteilen.

Mein Heinrichknäcke-Rezept

Den Ofen stelle ich meistens auf etwa 150 Grad ein, wobei 10 Grad mehr oder weniger dabei kaum eine Rolle spielen. Ein bisschen im Auge behalten sollte man Heinrichknäcke immer, denn:
Wenn der Heinrich nach etwa einer halben Stunde ganz durchgetrocknet ist, lässt er sich relativ schlecht portionieren. Daher gehe ich nach etwa 10 bis 15 Minuten einmal an den Ofen und nehme das Blech heraus.

Mein Heinrichknäcke-Rezept

Zu diesem Zeitpunkt hat das Heinrichknäcke nämlich eine gummimatten-artige Konsistenz und lässt sich leicht mit einer Küchenschere in Portionen schneiden und dann weiter trocknen / backen.

Alternativ kann man auch vorher kleine Rillen in der Masse vorzeichnen, um das Heinrichknäcke später an diesen „Sollbruchstellen“ auseinanderzubrechen. Allerdings verschwinden diese beim Trocknungsprozess wieder etwas, vor allem wenn man die Masse so nass anrührt, dass sie sich fließend verteilen lässt. Oft ist es auch so, dass die Teile in der Mitte langsamer durchtrocknen als die Randstücke, da muss man dann ggf. noch etwas nacharbeiten.

Endlich essen!

Wenn das Heinrichknäcke fertig getrocknet ist, kommt das beste: Der Belag. Ich mag Leberwurst, Käse mit dick Butter oder auch Fleischsalat, Geflügelsalat oder Krabbensalat.

Heinrichknäcke mit Krabbensalat Heinrichknäcke mit verschiedenen Belägen Heinrichknäcke mit verschiedenen Belägen Heinrichknäcke mit verschiedenen Belägen

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