Mein fahrradfreundlicher Arbeitgeber Teil 2

Mein fahrradfreundlicher Arbeitgeber Teil 2Dieser Artikel kann eventuell unter Umständen als Werbung nach der neuen DSGVO angesehen werden und ich muss deshalb an dieser Stelle darauf hinweisen.

- Folge 2 -

Langsam wird es spannend. Die Arbeiten an unserer Fahrrad-Garage in der Firma schreiten voran. Unser selbst gesetzter Termin für die Zertifizierung als fahrradfreundlicher Betrieb und somit dem Audit, ist völlig im Soll. Darüber bin ich sehr erfreut, denn der Austausch und die Umsetzung mit Frau A. Wechtenbruch, Prokuristin und zuständig für unsere Buchhaltung, mit der ich das Projekt erfolgreich anstossen konnte, und der Geschäftsleitung der Firma druckpartner ist äußerst positiv. Doch was ist seit dem letzten Artikel denn nun genau geschehen? Was ist bisher umgesetzt worden? Und was kommt noch? Das will ich euch natürlich nicht vorenthalten und gebe euch deshalb hier einen Einblick. Wer dazu noch einmal den ersten erschienenen Artikel zu dem Projekt lesen möchte, der schaue unter diesem Link.

Mein fahrradfreundlicher Arbeitgeber Teil 2Mein fahrradfreundlicher Arbeitgeber Teil 2

Der hoch umzäunte Bereich in unserem Hochregallager ist mittlerweile so gut wie leer und aufgeräumt und wir haben klare Vorstellungen, wie es dort demnächst aussehen soll. Einen Teil haben wir schon verwirklicht. Eine adäquate Werkbank wurde bereits installiert. Mit Hilfe unseres Haustechnikers Herrn K. Joseph wurde eine stabile Werkbank aufgebaut, an der man bequem kleinere und größere Dinge reparieren kann. Für Reparaturarbeiten steht uns dank der Unterstützung der Firma PAUL LANGE & CO bereits jetzt schon qualitativ äußerst hochwertiges Werkzeug zur Verfügung, das sich hinter keiner Meisterwerkstatt verstecken braucht! Fehlen darf natürlich auch auf keinen Fall eine Fahrradpumpe, deren Ventilkopffür alle Ventilarten gerüstet sein muss. Mit dem legendären „ Rennkompressor " sind wir auch da bestens ausgerüstet.

Daneben haben wir auch schon einen Materialschrank stehen. Der ist schon gut gefüllt mit diversen Kleinteilen. Dazu gehören unter anderem Ersatzschläuche für die gängigsten Größen oder aber auch Kettenreiniger, Kettenöl und diversen Putzutensilien. Ich habe beim Einkauf darauf geachtet, das nur biologisch abbaubare Produkte zum Zuge kommen. Und auch wenn jemand einmal sein Regenzeug zu Hause gelassen hat und der Himmel nach Feierabend seine Schleusen plötzlich öffnet kann geholfen werden. Praktische Regenponchos stehen dann zur Verfügung!

Falls die Mitarbeiter schon bei Regen mit dem Fahrrad kommen sollten, besteht innerhalb der Fahrradgarage die Möglichkeit, die Regenkleidung zum Trocknen aufzuhängen. Wichtig finde ich, das durch solche Kleinigkeiten größtmöglicher Komfort geboten wird, damit das Radfahren attraktiv wird und somit auch von den Mitarbeitern positiv wahrgenommen wird!

Wovon ich noch nicht erzählt habe, ist unsere Lösung des eigentlichen Fahrradständers. Wir haben uns für eine Doppelstock-Garage entschieden! Da es bei „normalen" Fahrradbügeln ja Empfehlungen gibt, in welchem Abstand diese aufzustellen sind, waren wir hier nicht zufrieden mit der möglichen Anzahl der Stellplätze. Was also tun? In die Höhe gehen! Doppelstock-Garagen für Fahrräder sind einfach zu handhaben. Um die Räder nach oben zu bekommen, wird eine Schiene aus der oberen Etage von Hand ganz einfach ausgezogen, die dann nach unten kippt. Das Fahrrad wird mit dem Vorderrad eingehangen und der Fahrradrahmen kann ganz einfach mit einem Fahrradschloss an einem Anlehnbügel zusätzlich gesichert werden. Mit Hebelkraft wird nun die Schiene samt Fahrrad ganz leicht und sicher wieder nach oben geschoben. Durch diese Lösung kommen wir nun auf 16 Abstellplätze!

Dazu kommen auf der anderen Seite der Fahrrad-Garage 4 weitere Stellplätze nur für E-Bikes! Die passenden Steckdosen werden in Kürze installiert, was für unseren Haustechniker ebenfalls kein Problem darstellt. Apropos Elektrik: der Zugang zur Halle erfolgt nun schlüssellos, moderne Technik macht's möglich. Zusätzlich wird der gesamte Bereich videoüberwacht. Man kann also getrost sagen, das die Fahrräder sehr sicher untergebracht sein werden!

Mit der Unterstützung des ADFC Essen haben wir auch schon eine ganz erfreuliche Menge an diversen Info-Material bekommen, das wir am Info-Point innerhalb der Fahrrad-Garage sowie am Personaleingang auslegen werden. Auch durch die Unterstützung weiterer Partner wird der Info-Point garantiert ein beliebter Anlaufpunkt werden. Dort wird es immer wieder kleine Überraschungen geben. Verschiedene Aktionen sind ebenso in Planung wie die Teilnahme am „Stadtradeln", „Mit dem Rad zur Arbeit", Radler-Frühstück und vieles mehr.

Zusätzlich konnten wir mit PLANET OF BIKES einen örtlichen Fahrradhändler als Partner gewinnen. Die Kooperation sieht vor, das es spezielle Vergünstigungen für Mitarbeiter der Firma druckpartner geben wird. Exklusiver Werkstattservice, individuelle Beratungen beim Radkauf oder die Bereitstellung an Test-/Leihrädern für den Betriebsausflug sind u.a. ebenso Teil dieser Partnerschaft. Eine tolle Geschichte, von der alle Seiten profitieren werden!

Vieles passiert natürlich auch im Hintergrund. Sei es, das ich einen Umgebungsplan entworfen habe, auf dem die Mitarbeiter sehen können, was für Geschäfte und Radwege direkt in der Umgebung verlaufen. Das vereinfacht bei einigen vielleicht die Überwindung, kleine Dinge des Alltags vor oder nach der Arbeit mit dem Rad zu erledigen. Außerdem habe ich auch schon ein bisschen Dekoration besorgt. So wird zum Beispiel ein sehenswertes, altes Fahrrad als Leihgabe aufgehängt. Wir wollen, das diese Fahrrad-Garage nicht nur ein Abstellplatz ist, sondern das sich hier auch nach Feierabend ausgetauscht werden kann. Ein kleiner Ort, an dem sich die Leute wohl fühlen. Das kann dann sicherlich auch zum Teambuilding beitragen.

Ganz erfreulich ist der Zuspruch, den ich in der Firma bei den Kolleginnen und Kollegen bekomme. Das Projekt wird so positiv angenommen, das sich wesentlich mehr Leute zur Registrierung als Radfahrer angemeldet haben, als wir gedacht haben! Viele scharren quasi schon jetzt mit den Reifen um ihre Räder unterstellen zu können oder stellen neugierig Fragen zu unserem Projekt, die ich als Mobilitätskoordinator jederzeit gerne beantworte. Auch wenn einige sagen, das sie erst im Frühjahr ausprobieren werden mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen, bei etwas wärmeren und besseren Wetter,so ist das Projektschon jetzt ein voller Erfolg. Und wenn es darauf hinausläuft, das die Mitarbeiter am Anfang zunächst erst einmal die Woche mit Rad kommen werden. Irgendwann wird das vielleicht zwei mal werden und so kann durchaus eine Entwicklung stattfinden. Und genau das ist es ja, was wir wollen. Wenn die Mitarbeiter erst einmal merken, wie positiv sich das Radfahren nachhaltig auf sie persönlich auswirkt, dann haben wir schon viel gewonnen!


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