Mein Besuch in Borobudur zum Sonnenaufgang

Mein persönlicher Besuch und Eindrücke in Borobudur zum Sonnenaufgang. Einer der „Pflichtstopps" bei einer Reise durch Java bzw. Indonesien ist dieses größte buddhistische Monument der Welt. Zugleich steht Borobudur auf der Liste der UNESCO Weltkulturerbe. Borobudur liegt etwa 35 Minuten von Yogyakarta entfernt. Mit dem Auto benötigt man zwischen 45 und 60 Minuten. Wie man den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis macht, hatte ich schon beschrieben.

Um 04:30 zusammen mit den Rufen des Muezzin vom nahe gelegenen Minarett ging es für uns zum Hotel Manahora und von dort aus in der Dunkelheit im Schein der Taschenlampe zur Tempelanlage Borobudur zum Sonnenaufgang. Mit dem Licht der Taschenlampe ging es die Stufen über 9 Stockwerke nach oben. Erstes Ziel war ein guter Platz für den Sonnenaufgang zu ergattern. Wir waren nicht die einzigen Frühaufsteher. Der vorsichtige Blick in den Himmel machte mich skeptisch.

Kurz nach 5 Uhr zeigte der Himmel ein zartes rosa (neben den Wolken) in Borobudur zum Sonnenaufgang.

Der Merpati im Hintergrund zeigte sich immer wieder für einige Augenblicke beim Sonnenaufgang. Wir konnten auch unseren Weg erkennen, den wir in der Dunkelheit zurückgelegt hatten.

Der Himmel war nicht nur bedeckt sondern einige Tropfen kamen auf uns herunter.

Die oberste Ebene in Borobudur, die göttlichen Ebene, hat den Namen Arupadthatu. Auf den Terrassen der obersten Ebene befinden sich insgesamt 72 Stupas, die aus Gittersteinen bestehen.

Ausblick von der Arupadhatu über das Kedu-Tal, in dem sich der morgendliche Dunst hält.

Langsam wird es heller und es eröffnet mir den Blick auf die Umgebung mit den Bergen und dem Tal.

Meiner Neugier habe ich es zu verdanken, dass ich weiß, was sich in den Stupas befindet. In den Stupas befinden sich Statuen des Buddha Vajrasatwa. Ehrlich gesagt war ich überrascht, denn ich dachte eigentlich, dass ich wohl nichts entdecken würde.

Auch wenn das Wetter nicht so richtig am heutigen mitspielen wollte (es niesselte sogar leicht zwsichendurch), lies ich mir meine Laune nicht verderben.

Die Hauptstupa in Borobudur hat einen Durchmesser von 11 Meter.

Sehr viele Ruhe strahlen die Buddha-Statuen aus. Buddha bei der Meditation. Die Buddha-Statuen unterscheiden sich nur unwesentlich voneinander. Zuerst meinte ich, dass sie identisch sind. Die Haltung der Hände (Mudra) ist jedoch unterschiedlich. Insgesamt gibt es in Borobudur 5 verschieden Mudras.

Der Vorteil am frühen Morgen ist natürlich, dass wir die Fotomotive nahezu für uns hatten. So konnten wir die Buddha-Statue auch als Fotomotiv miteinbeziehen.

Auf der obersten Ebene hatten wir genügend Zeit verbracht und gingen hinuter zur mittleren Ebene mit dem Namen Rupadhatu. Links ist eines der 6 Tore zu erkennen, die man auf dem Weg zur obersten Ebene durchquert.

Auf der mitteleren Ebene gibt es insgesamt 120 Hauptreliefs, die das Leben Buddhas zeigen und weitere 720 Reliefs.

Für meine innerliche Ruhe in Borobudur sorgten immer wieder die Buddha-Statuen.

Ursprünglich gab es in Borobudur 504 Buddha-Statuen. Vielen der Statuen fehlt der Kopf.

Das Wetter besserte sich mit der Zeit ein wenig und wir erblickten sogar hin und wieder etwas blauen Himmel. Wir gingen nochmals hinauf zur obersten Ebene. Es ist einfach auch ein Ort zum Geniessen und Entspannen um diese Zeit.

Bevor wir ganz nach unten gingen noch einige letzte Eindrücke vom Ausblick von der obersten Ebene.

Es war kurz nach 7 Uhren und die Besucher wurden langsam mehr. Zeit für uns nach unten zu gehen.

Beim Heruntergehen konnten wir jetzt das sehen, was wir in der Dunkelheit unwissend passiert hatten. Insgesamt gibt es 6 Tore bis zur obersten Ebene. Vor der obersten Ebene befindet sich ein Doppeltor. Beim Durchschreiten von Nirwikala, dem letzten Tor, verlassen wir die materielle Gestalt und gehen in den körperlosen Geist über.

Wir gehen weiter zur untersten Ebene mit den Namen Kamadhatu.

Und ganz zum Schluß der Blick auf die gesamte Tempelanage Borobudur. Die Gesamtanlage mit der quadratischen Basis besitzt eine Länge von ca. 120 m und 9 Stockwerken.

Um 7:25 machten wir uns auf den Weg zurück. 2,5 Stunden waren in Borobudur zum Sonnenaufgang wie im Flug vorbeigegangen. Wir machten noch ein Nickerchen, Frühstückten und machten uns dann auf den Weg nach Yogyakarta.


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