MEHRLESEN: JUNI 2018

MEHRLESEN: JUNI 2018MEHRLESEN: JUNI 2018
Durch ein paar Referatsverschiebungen in der Uni, etlichen Fußballspielen und einer aufkeimenden Sommermüdigkeit war leider auch der Juni nicht gerade von großem Leseerfolg gekrönt. Neben drei absoluten Highlights musste ich diesen Monat auch wieder zwei Enttäuschungen kassieren. Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich eher zu dünnen Büchlein greife und derzeit vor dicken Schinken zurückweiche. Vielleicht ändert sich das jetzt im Juli, in dem ich endlich wieder mehr Zeit habe. Beschwören will ich es aber nicht. 😅
Besprechungen
Nevermoor - Fluch und Wunder  ★★★★☆ (4,5)
Ich bin, Ich bin, ich bin  ★★★★☆ (4,5)
Das Feld  ★★★★☆ (4,5)
Sag den Wölfen, ich bin zu Hause  ★★★★☆
Die Übrigen 
Kindeswohl  ★★★★☆
Ich mag Ian McEwan sehr, glaubte aber nicht, dass mir dieser Roman gefallen würde. Als ich jedoch vor Kurzem den Trailer zur gleichnamigen Verfilmung sah, wurde ich neugierig. Zwei Tage später hatte ich es durch und war begeistert. Aus den Augen einer Richterin, die sich vor allem mit Familienrecht auseinandersetzen muss, werden darin diverse Fälle beschrieben, in denen man auch als Leser*in darüber ins Grübeln gerät, wie man selbst geurteilt hätte. Das Buch macht deutlich, wie schwierig solche Entscheidungen sind, wie kompliziert es aber auch ist, neutral zu bleiben. Die Geschichte hat mich sehr beeindruckt, wenn man mal von den Eheproblemen absieht, die doch einen großen Teil des Buchs einnehmen.
Das Mädchen, das in der Metro las  ★★☆☆☆ (2,5)
Ich kann das Lob für diesen Roman nicht wirklich nachvollziehen und habe kaum eine Seite davon genossen. Ja, es ist ein Buch über Bücher, aber nur das macht ein Buch noch nicht gut. Vielleicht finden sich einige Leserinnen in der verwirrten Protagonistin wieder, vielleicht lockt der Name der Autorin vor allem Freund*innen des französischen Kinos an, zu dem es eindeutige Parallelen gibt; ich weiß es nicht. Für mich steht jedoch fest, dass das Buch mich nicht in dem Maße berührt hat, wie es das gerne wollte. Emotionale Szenen werden so schnell abgehandelt, dass man gar keine Zeit hat, mitzufühlen. Andererseits gibt es aber auch keine einzige Figur, der ich mein Mitgefühl hätte schenken wollen. Einzig und allein die angepriesene Liebe zu Büchern und die Botschaft, dass es für jedes menschliche Leid die richtige heilende Literatur gibt, hebt das dünne Bändchen über die 2 Sterne hinaus.
Die Geschichte des Wassers  ★★☆☆☆
Nach Die Geschichte der Bienen, welches ich ganz gern hatte, war ich etwas überrascht, dass es von der Autorin nun ein Klima-Quartett geben sollte. Hat da vielleicht der Verlag seine Finger im Spiel und möchte noch ein wenig mehr den Erfolg der Bienen auskosten? Ich denke die Antwort lautete klar: JA. Der zweite Teil dieses werdenden Quartetts ist vielleicht gerade einmal halb so gut wie sein Vorgänger. Man hat in jedem Kapitel gespürt, dass Bienen ein Thema waren, die Lunde wirklich interessiert haben, für die sie recherchiert hat und die dadurch auch einen großen Teil ihres ersten Romans ausmachten. Beim Wasser fühlt es sich dagegen ganz anders an. Das wichtige Element rückt in den Hintergrund und wir begleiten eine rachsüchtige alte Frau – bei der man irgendwann nicht mehr weiß, ob sie das alles eigentlich für ihren geliebten Eisberg, oder doch eher für sich selbst macht – und einen nervtötenden, jungen Vater, die für mich beide nicht viel zu bieten hatten. Das hätte sich auch ein Amateurschreiberling zusammenschustern können.
MEHRLESEN: JUNI 2018
Worauf ich mich im Juli freue?
MEHRLESEN: JUNI 2018

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