“Mehr traditionelle Rollenverteilung bei Jüngeren”

Aus Anlass des 100. Weltfrauentages stellen wir Ihnen auf dem Cirquent Blog Frauen vor, die bei Cirquent tätig sind und fragen sie nach ihrer Meinung zu weiblichen Stärken, Kindern und Karriere und natürlich zur Frauenquote. Heute sprechen wir mit Karin Rappel. Sie ist HR Consultant  bei Cirquent.

Cirquent Blog: Stichwort Männerdomäne IT: Ist es heute noch immer so, dass Männern die IT-Welt gehört respektive Männer die Welt der IT-Beratung dominieren?

“Mehr traditionelle Rollenverteilung bei Jüngeren”

Karin Rappel, HR Consultant bei Cirquent

Karin Rappel: Die IT-Welt ist nach wie vor männlich geprägt, da die technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge und Ausbildungen mehr von Männern als von Frauen gemacht werden. In der (Unternehmens)Beratung ist die Männerdominanz nicht so hoch und viel mehr Frauen sind auch in richtig guten Führungspositionen.

Cirquent Blog: Gibt es besondere weibliche Kompetenzen, die bei der Arbeit in der Beratung/ IT-Projekten zum Tragen kommen, oder zählen allein Erfahrung und Fach-Know-how?

Karin Rappel: Neben Erfahrung und Fachwissen sind persönliche und soziale Kompetenzen enorm wichtig. Ich mag die Bezeichnung „weibliche Kompetenzen“ nicht so gerne. Frauen sind allerdings in manchen Social Skills weiter als Männer, und gerade die finde ich in der Projektarbeit sehr wichtig, z.B. Kommunikation, Offenheit, Zuhören können, Empathie zeigen…

Cirquent Blog: Gesetzliche Frauenquote – pro oder kontra?

Karin Rappel: Eigentlich mag ich Quoten in keinem Bereich. Aber in den oberen Führungsetagen geht es – scheint’s – nicht anders.

Cirquent Blog: Ist das Thema Emanzipation heute durch? Oder sind da gar Rückschläge zu verbuchen? Zum Beispiel scheint es heute wieder „normal“ zu sein, dass Frauen bei der Hochzeit den Namen ihres Mannes annehmen. Vor 10, 15 Jahren war das komplett anders!

Karin Rappel: Ich finde, dass sich jüngere Frauen und Männer wieder vermehrt auf ein traditionelles Weltbild verlegen, etwa auf den Rückzug in das Familiäre und in die traditionelle Rollenverteilung. Man kann das als Rückschlag für die Emanzipation bezeichnen.

Cirquent Blog: Männer, die Elternzeit nehmen, galten noch vor ein paar Jahren als Exoten. Ist da ein Änderung in Sicht?

Karin Rappel: Schön ist, dass es die Elternzeit für Männer gibt – nicht schön ist, dass viele Männer nur die obligatorischen zwei Monate Elternzeit nehmen, was mittlerweile schon als Vätermonate bezeichnet wird. Das empfinde ich nicht als echte gelebte, ehrlich gemeinte Elternzeit.

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