Mediterrane Küche und Gesundheit

In der nächsten Zeit werde ich euch vermehrt ein paar mediterrane Gerichte zeigen. Nicht, weil es gerade Sommer ist und der Trend ohnehin jährlich in diese Richtung geht, sondern in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen.Mein Mann (43) hatte im vergangenen Jahr einen Herzinfarkt und seit dieser Zeit versucht er einiges in seinem Leben zu ändern. Er gilt seit dem Vorfall als sogenannter Risikopatient.In der Reha-Klinik wurde unter anderem über Ernährung gesprochen und dort ging es natürlich in erster Linie über Vollwertkost etc.

Allgemein ernähren wir uns ohnehin sehr gesund und seine Werte im Bereich Cholesterin und Co. sind auch einwandfrei. Wahrscheinlich müsste in diesem Bereich gar nichts geändert werden, aber wir denken, das es sicher ein Versuch wert ist, weiterhin auch vorbeugend etwas zu unternehmen.Wer mich kennt weiß, das ich ein Mensch bin, der sagt "in Maßen ist alles ok" und daher achte ich auch bei meinen Kids darauf, das sie sowohl Süßes als auch Gesundes zu sich nehmen. Es gibt bei uns keine vorgeschriebenen oder abgezählten Süßigkeiten, es herrscht hier ein Tabu für Süß- und Konservierungsstoffe, ich koche täglich frisch und es gibt nichts aus der "Tüte" und ich muss sagen, meine Jungs gehören zu den wenigen Kindern in meinem Umkreis, die fast alles essen und probieren (noch...der Große fängt so langsam an zu zicken) :-) Sicher essen wir auch hin und wieder Fastfood & Co., weil auch dieses Essen gehört einfach mit auf den Plan, aber wie gesagt....in Maßen, nicht in Massen!!Zurück zum Thema Vollwertkost... mein Mann hat mit dem Radfahren begonnen (wirklich ausdauernd und kontinuierlich) und anfangs wollte er auch vermehrt Müsli, Vollkornbrote etc. essen. Mir war klar, das dies nur eine Phase sein konnte, denn weder er noch ich sind Anhänger dieser Kost.Nach dem Herzinfarkt begann ich mich natürlich auch allgemein mit diesem Thema auseinander zu setzen und  ich recherchierte viel. Interessanterweise stößt man bei Studien immer wieder darauf, das es die Deutschen nicht mal unter die Top Ten dieser Listen schaffen... Angeführt werden die Listen der gesündesten Nationen in erster Linie von den Asiaten (ok, asiatische Küche geht bei uns gar nicht!) und dann folgen die Länder aus den Mittelmeerräumen.Da ich die südländische Küche liebe, konnte ich meinen Mann überzeugen, das wir vielleicht mal vermehrt diese Ernährungsweise ausprobieren sollten. Sicherlich liegt es nicht nur an der Ernährung, das die Südländer über wesentlich weniger Herzerkrankungen etc. verfügen, denn sicher spielt auch die allgemeine Lebenseinstellung eine Rolle!Da es nach einem Herzinfarkt aber ohnehin zu einem Umdenken kommt, ist ein großer Schritt bereits getan. Man macht sich zwar einerseits mehr Gedanken (wieso, weshalb, warum ich...?), aber ich denke auch, das ein bewussterer Umgang mit seinem Körper stattfindet und man wird wohl auch in mancherlei Hinsicht mit anderen Dingen gelassener. Schließlich will man nichts riskieren und versucht unnötige Aufregung weitestgehend zu vermeiden.In den letzten Monaten habe ich angefangen vermehrt Olivenöle einzusetzen und mich mehr mit den Vorzügen der einzelnen Lebensmittel auseinanderzusetzen. Einige Vorteile möchte ich gerne hier aufführen:Olivenöl:- enthält einfach gesättigte Fettsäuren: senkt LDL Cholesterin ("böses" Cholesterin), das für Ablagerungen in den Arterien verantwortlich ist- hoher Gehalt an Vitamin E und Antioxidantien: verzögert zusammen mit ungesättigten Fettsäuren den Alterungsprozess von (Haut-)Zellen - auch in der Hautpflege wird heute häufig Olivenöl verwendet- enthält Polyphenole, die Gene unterdrücken, die für Entzündungen verantwortlich sind (weiterhin sind diese Gene verantwortlich für das Metabolische Syndrom, das die Hauptrisikofaktoren umfasst: kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes, nämlich Übergewicht, Bluthochdruck, Probleme mit dem Blutzuckerspiegel und zu hohe Cholesterinwerte.Knoblauch:-wirkt antibakteriell- Inhaltsstoffe können Blutfettwerte senken- verhindert Ablagerungen in den Gefäßen- durchblutungsförderndviel Obst und Gemüse:- Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe: sorgen für umfassende Versorgung des Körpers mit lebenswichtigen Stoffen. Verdauung wird gefördertKräuter:- Anregung des Stoffwechsels- teilweise entzündungshemmende WirkungenFisch:- Eiweiß- Jod- Omega-3-FettsäurenDies war nur ein kleiner Auszug aus den Möglichkeiten, die man hat um die Ernährung zu seinen Gunsten zu nutzen.Inzwischen versuche ich bestimmte Lebensmittel halt auch in unsere "deutsche Küche" einzubeziehen und auch die Zubereitung etwas anzupassen.Wie gesagt, da ich die südländische Küche allerdings ohnehin sehr schätze (und ich rede hier nicht von Pizza, Lasagne etc.), werde ich mich in der nächsten Zeit vermehrt diesen Themen widmen :-)Außerdem finde ich es wichtig dieses Thema anzusprechen, denn ich weiß noch, wie ich allein im letzten Jahr verzweifelt nach Lösungen und Alternativen gesucht habe und auch in diversen Foren gelesen habe, das dieses Thema wirklich schwer ist. Ich weiß jetzt zumindest, das es jeden treffen kann (ja, ohne Vorwarnung!!) und das es nicht einfach ist, sich mit diesem Thema und seinen langfristigen Folgen zu arrangieren.Wer noch Ideen, Anregungen und Rezepte hat, die auch Kindern schmecken, der kann sich gerne bei mir melden :-) Ich würde mich sehr über tolle Ideen freuen, ich habe zwar einige sehr gute Bücher und auch Quellen, aber meist weiß man erst hinterher, ob z.B. Kindern tatsächlich ein Gericht schmeckt und da sind mir erprobte Rezepte und Tips doch lieber ;-)


wallpaper-1019588
Gurr eröffnen Instagram-Account für Bandgesuche
wallpaper-1019588
Galaktische Sexualkunde im Auftrag des Königs
wallpaper-1019588
Blumenbrot – die französische glutenfreie Alternative zum Knäckebrot – Gewinnspiel
wallpaper-1019588
Bluetooth Adapter für Autoradio
wallpaper-1019588
Thomasingen und Rekingen
wallpaper-1019588
Zimmerpflanzen: Tipps für die richtige Pflege
wallpaper-1019588
Warum der Kürbis Schiss vor´m ersten Date hatte
wallpaper-1019588
Frisée-Himbeer-Salat mit Ziegenfrischkäse