Meditation für Geist und Seele

Viele verbinden mit Meditation Buddhismus und damit mit einem religiösen Hintergrund. Aber Meditation ist vielmehr. Gerade in den letzten Jahren haben Wissenschaftler der Gehirnforschung zahlreiche Untersuchungen zu diesem Thema gemacht, die bestätigen, dass sich Meditation positiv auf das Gehirn und auf das Wohlbefinden auswirkt. Meditation wirkt sich – nachgewiesen – auf unser Gehirn aus. 

Was versteht man unter Meditation?

Meditation für Geist und Seele

Meditation ist vielmehr als eine buddhistische…

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4144132 / Pixabay – Meditation ist vielmehr als eine buddhistische…

„Meditation ist ein Abenteuer — das größte, in das der menschlichen Geist sich stürzen kann. Meditation heißt: einfach da sein, ohne irgend etwas zu tun — keine Handlung, keine Gedanke, keine Gefühlsregung. Du bist. Und das ist reines Entzücken. Woher kommt das Entzücken, da du doch gar nichts tust? Von nirgendwoher und von überall. Es kommt unverursacht, denn die Existenz ist aus dem Stoff, der Freude heißt.“

Osho

Meditation ist wissenschaftlich kaum erklärbar und vielleicht bringt es oben angeführte Erklärung von Osho am ehesten auf den Punkt. Meditation ist keine Praxis, sondern eine Erfahrung. Eine Erfahrung, die jeder selbst praktizieren und erleben muss.

Fakt ist aber, dass Meditation das „normale“ Denkverhalten/-muster unseres Gehirns aushebelt.

Meditieren ist zwar entspannend, aber Meditation ist keine Entspannungstechnik. Beim Meditieren geht es auch nicht darum, nichts zu denken. Mit Meditieren werden aber Gedanken bewusst gelenkt und fokussiert. Mit dem Meditieren wird zudem – nach etwas Praxis – die Macht über die Gedanken zurückgewonnen.

Dabei liegt der Fokus nicht darauf den Geist ruhig zu stellen, sondern die Gedanken auf ein Ziel zu lenken.

Meditation ist eine Technik, um einen gewissen Zustand zu erreichen.

Meditieren dient eigentlich nur einem einzigen Zweck, nämlich dem aktiven Lenken der Aufmerksamkeit. Unser Gehirn ist im täglichen Leben wie ein kleiner springender Punkt, der darauf trainiert ist, uns das Überleben zu sichern. Daher ist es auch verständlich, dass es sich vor allem mit Problemen und deren Lösung beschäftigt. In der Regel hat es somit auch nicht den Fokus im Hier und Jetzt, sondern im nächsten Moment beziehungsweise in der Vergangenheit. Anders ausgedrückt, unser Gehirn will nicht glücklich sein, sondern bemüht sich um unser Überleben.

Durch das Meditieren wird der Fokus auf ein Ziel gerichtet. Richtig angewendet ist die Meditation eine Möglichkeit unser Gehirn umzuprogrammieren. Ein Training, das den Fokus auf das eigentlich Wesentliche legt.

Das Meditieren verschiebt den Fokus und die Fallen des Lebens und dessen Trugbilder stellen keine täglichen Fallen mehr dar. Vorgaben, Regeln und andere antrainierte gesellschaftliche Parameter werden in den Hintergrund gerückt, im Mittelpunkt steht das „wahre Selbst“.

Was ist Meditieren letztendlich?

  • das Trainieren der Aufmerksamkeit
  • das Lenken des Bewusstseins
  • das Trainieren der Achtsamkeit
  • das Lenken des Fokus auf das Hier und Jetzt

Wissenschaftliche Fakten zum Thema Meditation

Meditation für Geist und Seele

Meditation ist vielmehr als eine buddhistische…

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TheDigitalArtist / Pixabay – Meditation ist vielmehr als eine buddhistische…

Bereits vier Tage jeweils 20-minütiges Meditieren genügen, um kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und Konzentration deutlich zu verbessern. Die Hirnforschung hat nachgewiesen, dass regelmäßiges Meditieren zu einer sichtbaren Veränderung der Hirnregionen führt.

Fadel Zeidan hat an der Wake Forest University School of Medicine in Winston-Salem die Auswirkungen von regelmäßigem Meditieren erforscht und stellte dabei unter anderem folgende Auswirkungen fest:

  • Meditieren verbessert die Stimmungslage
  • Erhöht die Gedächtnisleistung
  • fördert die visuelle Aufmerksamkeit
  • fördert die Konzentrationsfähigkeit
  • erhöht die kognitiven Fähigkeiten

Zudem konnte Fadel Zeidan im Rahmen der Studien feststellen, dass Meditation zur Verminderung von Angstgefühlen und Müdigkeit beiträgt.

Im Rahmen einer Studie an der Universität Yale in New Haven wurde festgestellt, dass regelmäßiges Meditieren dazu führt, dass Praktizierende Gefühle wie Zorn und Ärger besser regulieren können.

Andere wissenschaftliche Studien belegen, dass mit gezielter Meditation

  • Schmerzen reguliert werden können
  • die Wundheilung gefördert werden kann
  • die Selbstbeherrschung gesteigert werden kann

Die Hirnforschung hat zum Thema Meditation viele Studien erstellt, die die positive Wirkung in vielerlei Hinsicht unterstreicht und  belegt.

Hier finden sie wissenschaftliche Studien zum Thema Meditation:

Meditation abseits der Forschung

Wer regelmäßig meditiert, kann feststellen, dass sich seine Gedanken ändern. Da der Fokus auf das Hier und Jetzt gelenkt wird und sich das auch im Alltag wiederspiegelt (da das Gehirn entsprechend trainiert wurde) werden Probleme, aber auch schöne Erlebnisse anders wahrgenommen. Anders ausgedrückt besteht das Leben nicht mehr aus extremen Hoch und Tiefs, sondern wirkt auf die Praktizierenden deutlich ausgeglichener. Emotionen können besser in Zaum gehalten werden und andere, als bisher bekannte, Lösungsansätze gefunden werden. Jeder der regelmäßig meditiert kann und wird das auch bestätigen.

Regelmäßiges Meditieren wirkt sich aber auch auf die Gesundheit nachhaltig aus, da die Anzahl der Stressfaktoren durch das Meditieren reduziert wird.

Meditation ist aber vor allem auch eine ganz individuelle Erfahrung. Meditation erlebt jeder Praktizierende anders. Daher sollten sie auch keine Vergleiche zu anderen anstellen!

Wichtig ist, dass sie regelmäßig meditieren. Für den Einstieg in die Meditation sind geführte Meditationen empfehlenswert.

Weiterführende Informationen

Naturheilzentrum Doris Jäger

[email protected]

Wolfurt, Österreich

Meditation für Geist und Seele

Naturheilzentrum

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