Medienphilosoph Franco Berardi: „Die Demokratie ist tot“

Das atemlose Tempo der digitalisierten Welt trägt dazu bei, dass das Urteilsvermögen des Menschen oft auf der Strecke bleibt – und mit ihm unsere politische Weltordnung

STANDARD: Es gab früher eine Vision des Internets als Instrument für die Demokratisierung der Welt. Was blieb davon übrig?

Berardi: In den 1980er- und 1990er-Jahren war ich ein enthusiastischer Befürworter dieser Netzwerkrevolution! Meine Überzeugung war, dass die damals beginnende Internettechnologie dazu angetan war, den Weg für eine demokratische und egalitäre Transformation zu ebnen. Doch im neuen Jahrhundert begann ich zu verstehen, dass es ein Problem gibt, das im Wesentlichen kein politisches, sondern ein anthropologisches ist: Ich begann mich auf die Beziehung zwischen der „Infosphäre“ – der Information in Form von Nervenstimuli – und der „Psychosphäre“ – der psychosozialen Interaktion – zu konzentrieren…,.. derstandard.at


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