Mark Laita in Berlín

Von Rmsarah15

Wenn sie aufmerksam unsere Umwelt beobachten, erscheint es schwierig etwas anderes als auf etwas anderes als den Abgrund und das Mysterium zu stoßen. Es erscheint überraschend, dass eine Kreatur so unwichtig wie das menschliche Wesen, dessen Bedeutung im Kosmos gegen Null läuft, das Unterfangen auf sich nimmt, das Funktionieren von Leben und Universum zu verstehen. Um nicht mit Pico della Mirandola (Diskurs über die Würde des Menschen, 1486) zu glauben, dass das menschliche Wesen von Gott geschaffen wurde, um ihn zu erkennen und zu huldigen, oder um es anders auszudrücken, damit der Erste kommt, um die Schönheit, die Intelligenz und die Größe des göttlichen Werkes kennen zu lernen erkennen und zu bewundern. Es macht auf die gleiche Art Sinn, darüber nachzudenken, ob ein Apfel ein Geräusch macht, wenn niemand da ist, es zu hören, wie zu behaupten, das Gott sich ein Publikum geschaffen hätte, das ihm bestätigt, das sein Werk existiert.

Dennoch ist das Leben für den Gläubigen vielleicht niemals grundlegend geheimnisvoll. Ein Mysterium, das sich unablässig und faszinierend und zufällig ausdrückt und erklärt und an keinem Ort so überzeugend wie auf dem Grund des Ozeans von dem wir wahrscheinlich weniger wissen (wahrscheinlich nicht mal 20 % der dortigen Lebewesen) als von unserer eigenen Galaxie und trotzdem leben wir in ihr.

Eben dieses Mysterium drückt sich in archetypischen Figuren wie Totems und /oder symbolischen Figuren aus, von denen eine der immer wiederkehrenden die Schlange ist, betörend, heilend, giftig, gekrümmt, ohne Anfang und ohne Ende, wie das Meer der Hypnose fähig und bei uns beständig zahlreiche Ängste heraufbeschwörend.  Sie lässt uns ähnlich erzittern wie die die Vögel und die Möwen – wir erinnern uns an den Film Alfred Hitchckocks – mit ihrer Fähigkeit zu Fliegen (eines der großen Unvermögen der Menschheit), und ihren seltsamen Formen, ihrem Gesang der Frieden stiften kann, für die Verrückten oder die Verliebten.  Die Konstanz, die in einem geologischen Zeitalter weit vor der Menschheit begründet liegt, aus der die Dinosaurier stammen, die ihre Form ändern musste, wie vielleicht wir es eines Tages auch tun müssen, um auf einem unfreundlicher werdenden Planeten, weiter zu leben.

Diese drei Themen werden in der Ausstellung des amerikanischen Fotografen Mark Laita beleuchtet, der für seine Kampagnen für Mercedes-Benz, VISA, Adidas und Apple bekannt ist und dessen gefangen nehmenden Arbeiten sie bis zum 14.April in der Galerie Camera Work in Berlin sehen können (http://www.camerawork.de/lang-en/exhibitions/future.html) und die durch außerordentliche Unabhängigkeit und unverkennbare Qualität der Fotografien besticht. Was die Fotos verbindet ist die persönliche visuelle Behandlung Mark Laitas, welche sein Werk so wieder erkennbar macht und auf eine einzigartige Weise in diese bewundernswerte Spezies verwandelt, in einen Schwall ?? von Naturstillleben die einer formalen Komposition folgen, die in der Welt der Malerei ihren Anklang finden.