Seit Crossing Borders greife ich direkt zu neuen Serien von Dominik Jell. So auch bei Revolt. Der grobe Plot hat mich interessiert und erst recht der starke Kontrast mit einer Diskette. Eine dystopische Welt wie Cyberpunk mit einer Diskette?
Band 1
Der Band startet mit einer frisch gebackenen Mutter. 21 Jahre ist das Kind – sehr überraschend
Das Corp baut Teile ein, die sich zersetzen oder selbst zerstören. Mit anderen Worten: Sie nutzen die Menschen aus und machen sie abhängig. Wegen des Klimawandels kennen sie Plastik nicht, denn Plastik wurde verboten. Eine weitere Unterscheidung: Homosexualität wird in der Zukunft nicht erwünscht sein, da sie nicht zur Fortpflanzung beiträgt.
Volds Opa bekommt eine Diskette geschickt. Auf der Diskette gibt es Geburtstagsgrüße für Vold. Es ist die Rede von Revolt – einer Gruppe von Volds Eltern. Es sind Angriffe auf den Corp geplant. Ebenfalls im Fokus: echte Menschen, mit reinem Körper, sprich ohne neue Körperteile.
Mein Manga Senf
Ich liebe den Zeichenstil von Dominik Jell. Das wird mir bei jedem Band bewusst. Auch wenn Rey verwandt mit Mia von Crossing Borders aussieht, ist dieser Stil eine wahre Freude. Dass es sich um IT und Technik dreht, macht es noch passender zu mir.
Die Diskette hat bei mir direkt ein Störgefühl ausgelöst und das ist es auch später noch. Die Eltern sind ja keine 100 Jahre älter. Man möchte Daten „geheim“ speichern, aber es muss auch möglich sein. Eine Diskette ist mir weiterhin zu speziell. Aber es spielt prinzipiell keine große Rolle.
Band 1 ist ein guter Prolog, denn es endet in gewisser Art und Weise bei dem „echten“ Start der Geschichte. Das sorgt bei mir für ein ungutes Gefühl. Hauptgrund ist aber positiv, denn ich möchte mehr lesen, und genau deswegen stört es mich.
Für mich ist klar, dass ich der Serie viel Aufmerksamkeit schenken werde und sie ein absolutes Hitpotenzial hat. Die Farbe, die die Serie außen hat, ist sicherlich kein Zufall. Cyberpunk 2077 ist sicherlich mindestens eine Inspiration gewesen.
Dystopie mit einer Diskette