Mach es Dir nicht so schwer, mach es Dir leicht!

Mach es Dir nicht so schwer, mach es Dir leicht!
Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch die Geschichte eine unbekannten Autors erzählen:
„Herr Schwer und Frau Leicht“

„Schwer hatte es wirklich sehr schwer und stöhnte was das Zeug hielt.

Er stöhnte so laut, dass Leicht aus ihrem leichten Schlaf erwachte und ihn fragte:
„Was ist los mit Dir?"
Ach es geht mir so schlecht!", brachte Schwer schweratmend heraus.
Leicht nahm das auf die leichte Schulter, als sie ihm sagte: „Vergiss es, denk einfach nicht dran!"
Schwer konnte es nicht. Es wollten einfach keine anderen Gedanken in seinen Kopf kommen. Plötzlich hatte Leicht eine Idee: „Ich gebe Dir von meinen leichten Gedanken einige ab, aber Deine schweren will ich nicht; behalte sie!"

„Wohin soll ich denn damit?", fragte wiederum Schwer, dem dieser Vorschlag so unsinnig vorkam, wie ihm überhaupt alles unsinnig vorkam, was ihn in irgendeiner Form versuchte abzulenken.

Und brummelnd in seiner Ecke hatte er schon wieder Leichts tollen Vorschlag einfach zur Seite gewischt.

Leicht sann noch über die Ausführung des Vorschlags nach und stieß Schwer aus seiner Lethargie mit einem Puff in die Rippen.
„Lass mich!", war alles, was über seine Lippen kam.  Und seine Augen starrten in eine trübe Leere, die Leicht weder sah, noch sehen wollte.
„Ich weiß jetzt, wie wir es machen!", verkündete sie ihrem Häufchen Elend.
Er wollte es nicht wissen. Es interessierte ihn nicht.
 „Zunächst müssen Deine schweren Gedanken hinaus; wir werden in den Wald gehen, wo die Vögel singen!"
„Ich will nicht in den Wald gehen, wo die Vögel singen!"
Leicht zog Schwer an seinen Ärmel und versuchte, ihn leichtfüßig auf die Beine zu bringen.
Schwer blieb wie ein nasser Sack liegen und bewegte sich nicht von der Stelle.

„Es wäre leichter, aufzugeben, dachte sich Leicht, womit sie nicht Unrecht hatte.
Aber, da sie sich sonst gelangweilt hätte, bat sie Schwer um einen Gefallen.
„Was denn?", fragte Schwer, „Hoffentlich ist es nicht zu schwer für mich!" „Holst Du uns etwas zu trinken!?". Und weil sie so lieb schaute, wollte er ihr diesen Gefallen tun, obwohl.......! !
Soweit hatte sie ihn schon mal und sie folgte ihm zum Kühlschrank, um anschließend mit den Getränken und Schwer an der Hand den Raum in Richtung Haustüre zu verlassen. Als Schwer den Wind spürte, bemerkte er ihre List und wollte sogleich wieder hinein in die Wohnung.

Doch diesmal zog Leicht ihn in den Wald und dort warf sich Schwer sogleich auf die nächstbeste Bank. Leicht drückte ihm eine Getränkedose in die Hand und befahl ihm:
 „So, da hinein wirfst Du jetzt Deine schweren Gedanken! Hörst Du die Vögel?"
Schwer lauschte andächtig und trank zunächst die Büchse leer, denn wie sollten so viele schwere Gedanken darin Platz finden? „Nein, ich höre nichts!", kam es anschließend über seine Lippen und er sah Leicht dabei zu, wie sie ihr Getränk leer trank und die Dose nicht wie erwartet in die Abfalltonne neben der Bank warf, sondern ihm die Dose überreichte.

Eine Dose wird nicht reichen für Deine schweren Gedanken, also hopp, mach sie beide voll und dann in den Abfall damit.“. Gerade wollte er schwerfällig fragen „Und wie?“ , als sein Hinterkopf von Leicht einen leichten Stubs bekam, gerade genug, dass die schweren Gedanken ihm sofort aus dem Kopf fielen. Das war überhaupt nicht schwer, denn sie hatten wohl schon lange darauf gewartet, weil der Kopf so schrecklich voll davon war. Nun machte Leicht die beiden Dosen zu und warf sie in den nebenstehenden Behälter.

Schwer fühlte sich so anders, so leer, so befreit und gerade, als er ihr dieses mitteilen wollte, warf Leicht die Arme um seine Schultern und küsste ihn und da hörte er sie: Die Vögel. Sie sangen wunderbar.“

Ihr Lieben,

manchmal wollen trübe Gedanken von uns Besitz ergreifen, manchmal sind sie schon in unseren Kopf eingedrungen und Gedanken der Mutlosigkeit und des Trübsinns füllen unseren Kopf.

In solchen Augenblicken bringt es wenig, zu sagen, obwohl ich jetzt voll von trüben Gedanken bin, werde ich jetzt mal fröhlich sein.
Wenn ich in meinem Garten jetzt im Frühjahr alte Äste abschneide und sie in einen großen Abfallbehälter werde, dann ist der Behälter anschließend richtig voll.

Selbst wenn ich es wollte, könnte ich in den Behälter jetzt keine frische Erde für meine Blumenkästen hineinfüllen, denn es ist für die frische Blumenerde in dem Behälter kein Platz.

Bevor ich den Behälter mit guter frischer Blumenerde füllen kann, muss ich zum Komposthaufen gehen und dort den Behälter auslehren und die abgeschnittenen alten Äste auf dem Komposthaufen werfen. Erst dann kann ich in den nun leeren Behälter die gute frische Blumenerde einfüllen.

Ebenso ist das mit unseren Gedanken.
Wenn ich trübe Gedanken in meinem Kopf habe, bringt es wenig, wenn mir jemand zuruft: „Sei doch fröhlich!
Ich muss zuerst meinen Kopf ausleeren , muss meine trüben Gedanken beseitigen, bevor ich mich wieder zuversichtlichen und fröhlichen Gedanken öffnen kann.

Nun wird sicher jemand zu Recht entgegnen:
„Lieber Werner, mein Kopf ist kein Behälter, den man einfach so ausleeren kann!“
Und da gebe ich demjenigen Recht!

Ich meine das auch in übertragenem Sinne:
Wenn ihr körperlich fit sein wollt oder werden wollt, dann geht Ihr spazieren, dann macht ihr Nordik Walking,

Mach es Dir nicht so schwer, mach es Dir leicht!

www.focus.de

dann fahrt Ihr mit dem Fahrrad oder geht in ein Fitnessstudio.Und warum tut Ihr das?
Weil Ihr GLAUBT, dass Euch das auf Dauer fit macht.
Denn genau genommen, könnt Ihr nach Eurem Sport gar nichts sehen. Noch niemals hat jemand beobachten können, wie in dem Augenblick, wo er Sport treibt, ein Muskel wächst.

Wir GLAUBEN nur an die Wirkung des Sports und nach einer Zeitlang fühlen wir uns aufgrund des körperlichen Trainings besser.

Was die wenigsten Menschen wissen, ist die Tatsache, dass wir auch geistiges Training machen können.
Ich habe mir vor einiger Zeit einen kleinen Mülleimer gekauft mit einem Deckel und jedes Mal, wenn trübe oder mutlose Gedanken von mir Besitz ergreifen wollen, dann setze ich mich still in meinen Ohrensessel, greife mir symbolisch mit der Hand oben auf dem Kopf und tue symbolisch meine trüben mutlosen Gedanken in den Mülleimer. 

Mach es Dir nicht so schwer, mach es Dir leicht!

www.wayfair.de

Ich weigere mich einfach, ihnen weiter eine Unterkunft zu geben.
Zuerst habe ich gar nichts gemerkt, das gebe ich gerne zu, aber je öfter ich diese Übung gemacht, desto mehr merkte ich wie bei körperlichen sportlichen Übungen die Wirkung:
Es gelingt mir immer besser, meine trüben und entmutigenden Gedanken loszulassen, sie an einem Ort zurückzulassen, mich nicht weiter mit ihnen zu beschäftigen und mich frohen und mutmachenden Gedanke zuzuwenden.

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass Ihr Eure traurigen, entmutigenden und trüben Gedanken auch los werdet und Freude, Friede und Glück in Euer Herz einziehen.

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Nachmittag und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer heiterer Werner

Mach es Dir nicht so schwer, mach es Dir leicht!

Quelle: Karin Heringshausen



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