Lunchboxen: Der ultimative Ratgeber

Sicher verbringst auch du – wie fast alle Menschen – den meisten Teil des Tages nicht Zuhause. Du bist im Büro, die Kinder im Kindergarten oder der Schule und dein Partner hat einen anstrengenden Tag in der Montagehalle. 

Vielleicht hast du ja zudem auch noch eine Unverträglichkeit oder Allergie und es fällt dir schwer, mittags etwas Passendes zum Essen zu finden. Auf Fastfood stehst du eh nicht so und auch deinen Kindern möchtest du das Essen in der Schulkantine nicht jeden Tag zumuten. 

Abhilfe hierbei kann eine Lunchbox schaffen. Eine Lunchbox ist wirklich die ideale Lösung, um dir und deinen Lieben täglich eine gesunde und ausgewogene Mahlzeit mitzugeben. Im Gegensatz zu einer einfachen Brotbox handelt es sich bei Lunchboxen in aller Regel um weitestgehend dichte Behälter, in denen du auch flüssige Speisen mitgeben kannst. Du kannst ganze Mahlzeiten für alle vorkochen und diese morgens aufteilen. So bekommt jeder ein leckeres und gesundes Essen – auch ausser Haus. 

Die Vorteile einer Lunchbox allgemein

Es gibt eine ganze Reihe an Vorteilen, wenn du dich entscheidest, dir und deiner Familie entweder täglich oder zumindest einige Male pro Woche eine Lunchbox mitzugeben:

  • Du kannst sicher sein, welche Zutaten du verwendest und so dir und der Familie stets das beste und gesündeste Essen zu garantieren.
  • Wenn jemand bei euch eine Unverträglichkeit oder Allergie hat, kann er bzw. sie unbeschwert das Essen geniessen, ohne Angst haben zu müssen, dass sich doch etwas des Allergens im Essen versteckt.
  • In den allermeisten Fällen wird in Kantinen nach wie vor kein hochwertiges und gesundes Essen angeboten. Durch das Mitnehmen einer Lunchbox, die du selbst Daheim gefüllt hast, sicherst du eine gesunde Ernährung der ganzen Familie.
  • Mit selbstgemachtem Essen kann man auch eine ganze Menge Geld sparen, denn Kantinenessen oder gar ständiges Essen im Restaurant wird auf Dauer doch sehr teuer. 
  • Und natürlich ist eine Lunchbox ganz besonders umweltfreundlich und nachhaltig. Es entsteht kein Verpackungsmüll oder Lebensmittelverschwendung. Wenn du auch beim Einkauf der Rohstoffe auf Nachhaltigkeit achtest, regional einkaufst und stromsparend kochst, wirst du eine rundum nachhaltige Mahlzeit erhalten.

Für wen sind Lunchboxen geeignet?

Lunchboxen sind für viele verschiedene Zwecke und Zielgruppen hervorragend geeignet. Hierzu zählen unter anderem

  • Sport, Wandern, Outdoor, Camping
  • Kinder für den Kindergarten, Tageshort oder die Schule
  • Arbeitstätige zur Mitnahme ins Büro bzw. den Arbeitsplatz

Lunchboxen sind wirklich sehr vielseitig einsetzbar. Auch als Auflauf- oder Kuchenform kann eine Lunchbox aus Edelstahl umfunktioniert werden. Viele Campingfreunde werden ganz sicher eine solche Lunchbox auch schon mal als Ersatz für einen kleinen Topf genutzt haben – auch wenn das sicher nicht so ganz im Sinne des Erfinders war. So eine Edelstahl-Lunchbox ist also fast wie eine Eierlegende Wollmilchsau 🙂

Welche Arten von Lunchboxen gibt es?

Zunächst vielleicht noch einmal zu dem Begriff Lunchbox. Viele Menschen nutzen das Wort gleichbedeutend mit Brotbox, Bentobox oder auch Brotdose oder Vesperbox. Bei einer Brotdose, Brot- oder Vesperbox handelt es sich jedoch eher um ein undichtes Behältnis, in dem man in der Tat maximal ein Brot aufbewahren kann. 

Eine Lunchbox hingegen nimmt ganze Mahlzeiten auf, die auch aus flüssigen Komponenten bestehen kann. Eine Lunchbox ist demnach vielseitiger einsetzbar – auch als Brotbox. Umgekehrt geht das natürlich nicht. Der Begriff Bentobox kommt aus dem Japanischen und bezeichnet einfach Essensboxen mit einer Unterteilung. 

Edelstahl vs. andere Materialien

Eigentlich versteht es sich ja von selbst, dass man auch bei Lunchboxen auf Plastik verzichten sollte. Auch wenn sie am preiswertesten sind, schaden Sie am Ende der Umwelt. Ausserdem kann man sich nie sicher sein, ob nicht doch Weichmacher oder andere Stoffe am Ende in das Essen übergehen. Aber wie sieht es mit Holz oder Glas aus?

Dosen aus Holz sind sicherlich hübsch und auch nachhaltig. Jedoch sind es keine richtigen Lunchboxen, sondern eher reine Brotboxen in denen man nur trockene Lebensmittel mitnehmen kann. 

Dosen aus Glas sind auch nachhaltig, können jedoch schnell mal kaputt gehen. Wenn Sie noch gefüllt sind, gibt das eine schöne Sauerei in deiner Tasche. Für ein schönes Müsli oder ein selbstgemachten Joghurt oder Früchtequark sind Glasbehälter aber sehr gut geeignet. Vielleicht als kleines Dessert für eine leckere Mahlzeit aus einer vollwertigen Lunchbox.

Lunchboxen oder auch Brotboxen aus Aluminium sind zwar überall zu finden, jedoch würden wir diese nicht empfehlen. Zum einen verbeult und verbiegt sich Alu ziemlich schnell, zum anderen kann es zu einer Aluminium Kontamination des Essens kommen. 

Lunchboxen aus Edelstahl sind die mit grossem Abstand beste Variante. Edelstahl ist

  • schadstofffrei,
  • geruchs- und geschmacksneutral,
  • spülmaschinenfest,
  • stabil, bruchsicher und langlebig,
  • besonders nachhaltig – insbesondere wegen der langen Nutzbarkeit und der Wiederverwendbarkeit von Edelstahl, 
  • besonders hygienisch und rostet nicht,
  • vollkommen unempfindlich gegen Säuren.

Ehrlicherweise muss man aber auch die Nachteile von Edelstahl erwähnen. Im Grunde gibt es drei Punkte, die einem beim Kauf einer Edelstahl Lunchbox bewusst sein müssen. Zum einen kann man eine Lunchbox aus Edelstahl nicht in die Mikrowelle geben. Zum Zweiten kosten sie etwas mehr als andere – dafür halten Sie aber auch praktisch ein Leben lang. Und zum Dritten ist Edelstahl (ausser Glas) das schwerste der Materialien, was unter Umständen lästig sein kann. 

Runde vs. eckige Lunchboxen

Eigentlich ist es reine Geschmackssache, ob man eher eine runde oder eine eckige Lunchbox bevorzugt. Irgendwie assoziieren wir jedoch zumeist eine runde Box mit Suppen und eine eckige mit anderen Speisen. Ein Butterbrot oder ein Schnitzel passt natürlich auch besser in eine eckige Lunchbox. 

Durchgehende Lunchbox mit einem Fach vs. mehrere Fächer

Auch diese Frage richtet sich ganz nach dem Geschmack und der Nutzung. Möchte man lieber alles schön ordentlich voneinander getrennt haben, ist natürlich eine Lunchbox mit mehreren Fächern besser geeignet. Auch wenn man nicht möchte, dass etwas knuspriges in einer Sauce zu weich wird, kann man diese Lebensmittel hier getrennt aufbewahren. 

Wenn es sich um mehrere Fächer handeln soll, hat man noch die Wahl zwischen einer einfachen Unterteilung oder aber zwei vollkommen getrennten Fächern bzw. Boxen, die zusammengesteckt werden. In vielen Fällen reicht aber ein Fach vollkommen aus. Es gibt übrigens auch Lunchboxen, bei denen man einen Zwischensteg herausnehmen kann. 

Lunchboxen: Der ultimative Ratgeber Lunchboxen: Der ultimative Ratgeber

Kleine vs. grosse Lunchboxen

Im Grunde sollte man die Grösse je nach Einsatzzweck wählen. Ein Kind, das in den Kindergarten geht, braucht sicherlich keine riesige XL-Lunchbox, während diese für einen stämmigen Mann, der körperlich arbeitet und mittags sicher ordentlich Hunger hat, genau das richtige ist. 

Eine kleine Lunchbox ist auch deutlich leichter, als ein grösseres Modell. Dies sollte ebenso eine Rolle spielen. Möchte man die Box z.B. beim Wandern mitnehmen, zählt jedes Gramm. 

Weitere Features von Lunchboxen

Neben den bereits erwähnten Features von Lunchboxen kann man selbstverständlich auch verschiedene Designs und Farben wählen – insbesondere dann, wenn es sich nicht um Edelstahl handelt. Edelstahl Lunchboxen hingegen sind zumeist in ihrem natürlichen Design in stahlgrau erhältlich. Manchmal wird zu den Boxen ein Silikondeckel geliefert, der dann in unterschiedlichen Farben erhältlich ist. 

Manche Lunchboxen bieten zudem die Möglichkeit der Integration von weiteren Fächern/Dosen z.B. für Sauce, die extra dicht ausgelegt sind. Apropos Dichtigkeit: Nicht alle Lunchboxen sind zwingend für die Aufbewahrung von Suppen oder anderen sehr flüssigen Lebensmitteln geeignet. Möchte man sichergehen, dass die Lunchbox dicht ist, sollte man Zusätze wie “für Suppe” oder “dichte Lunchbox” achten. 

Ebenfalls im Zusammenhang mit der Dichtigkeit steht der Mechanismus zum Verschliessen der Lunchbox. Bei den einen handelt es sich lediglich um aufgesteckte Deckel, bei anderen um aufschraubbare Abdeckungen oder um solche mit Sicherheitsschnappern. 

Die meisten Lunchboxen sind nicht isoliert. Man muss, wenn man eine warme Mahlzeit haben möchte, das Essen separat (Achtung: Edelstahl darf nicht in die Mikrowelle gestellt werden) erwärmt werden. Es gibt aber auch Thermosbehälter, vornehmlich für Suppen und ähnliches, die ähnlich wie eine Thermos-Kaffeekanne, das Essen über einen längeren Zeitraum warm halten. Das Modell von Brotzeit kann Essen beispielsweise bis zu 6 Stunden warm und bis zu 12 Stunden kalt halten. 

Fazit

Lunchboxen werden immer beliebter. Sie bieten – insbesondere wenn sie aus Edelstahl gearbeitet sind – eine besonders nachhaltige Möglichkeit, gesundes und leckeres Essen von Zuhause mitzunehmen und auf schlechtes Kantinenessen zu verzichten. Es gibt eine grosse Auswahl an Lunchboxen, die man ganz nach Gusto und Bedarf auswählen kann. Edelstahlboxen haben viele Vorteile und sind bei nachhaltigen Lunchboxen die erste Wahl, nicht zuletzt auch, weil sie sehr robust und besonders vielseitig einsetzbar sind. 


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