Lösungsansätze Teil I

Aufklärung ist wichtig. Was bis vor vielen Jahren die etablierten Medien als Monopol inne hatten, fällt. Die Auflagen der Printmedien sind rückläufig. Zumindest bei den meisten.
Woran liegt das? Liegt es daran, das die Zeitungen immer mehr Meldungen von dpa, afp und anderen Nachrichtenagenturen bringen? Oder schlicht und einfach daran, das, selbst wenn ein Redakteur gemäß Faktenlage wahrheitsgemäß berichten will, seinen Job verliert?
Aktuell können wir das an den Jubelmeldungen zum Job- und Aufschwungwunder beobachten.
Die Aufklärung liegt seit einigen Jahren bei den Bloggern. Anfangs belächelt, erobern sie sich von Jahr zu Jahr ein größeres Stück von dem Info-Kuchen. Zu recht.
Doch neben der Aufklärung müssen wir Blogger auch Alternativen anbieten. Alternativen, zu denen die Mainstreammedien noch nie fähig waren und auch niemals fähig sein werden.
Lösungsideen für Probleme müssen her. Wenn wir Blogger das einigermaßen hinkriegen, erst dann, nur erst dann, können wir die etablierten Medien unter Druck und in einen Wettbewerb zwingen und die Öffentlichkeit vor eine Wahl stellen.
Es reicht nicht, die Menschen über die faulen Äpfel der Finanzkrise zu informieren. Es reicht nicht, wenn Wikileaks ein Video präsentiert, in dem jugendliche Piloten aus einem Hubschrauber auf Zivilisten schießen. Das mag betroffen machen, doch es wird nichts, rein gar nichts, ändern.
Ähnliches gab es schon vor unserer Zeit. Prinzipiell ist das nichts neues!
„Kampfschriften“ und „Manifeste“, wie sie kürzlich in Frankreich und Spanien aufgetaucht sind, wurden und werden von vielen latent aufgenommen. Doch sie führen zu keiner Veränderung.
Sie führen im „besten Fall“ dazu, den Druck im Kessel zu erhöhen.
Wenn der Kessel explodiert, herrscht Not, Leid und Elend.
Wollen wir das?
Für jedes Problem gibt es mindestens zwei Lösungen. Wie gesagt, Aufklärung ist wichtig, doch wir sollten Anfangen, über Lösungen nachzudenken!
In diesem ersten Teil habe ich noch keine Lösungsansätze präsentiert. Es ging mir nur darum, den Focus des Lesers etwas zu verändern.
Teil II dreht sich um das Thema Steuergerechtigkeit in unserem Land.
Wer hierzu schon Vorschläge hat schreibe mir an
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