LOSLASSEN Teil 10 von 10

Von Helmutmuehlbacher

Liebe Leserinnen und Leser dieses BLOGS

LOSLASSEN und Vertrauen in die Menschen, das Leben, in Gott und vor allem in mich selbst

Heute schreibe ich den letzten Teil über das Loslassen.

Es genügt zu leben, jeden Augenblick zu lieben und sich keine Fragen über den kommenden Augenblick zu stellen.

Daher ist es wichtig, seine Sorgen, Ängste, Probleme und Zweifel loszulassen und wieder ins Vertrauen zu gehen. Das Leben ist ja so einfach, wenn es uns gelingt vollkommen im Hier und Jetzt zu leben. Mir gelingt dies auch nicht immer, obwohl es mir sehr wohl bewusst ist.

Da ich gelernt habe und wie viele andere Menschen auch weiß, dass unsere Gedanken Realität werden und daher unser Leben bestimmen, hat sich dieser Satz besonders eingeprägt bei mir:

Es gibt nichts Wichtigeres auf der Welt, als das

 was, ICH JETZT DENKE!!!

Viele werden sich fragen, was hat dies mit Loslassen zu tun. Ich bin der Meinung eine ganze Menge. Wenn ich gut über mich und über meine Mitmenschen denke, so kommt viel Gutes auf mich zu. Natürlich ist auch das Gegenteil der Fall. Wenn ich an

  • Ängste
  • Zweifel
  • Sorgen
  • Probleme
  • Niederlagen
  • an das Böse im Menschen, an Hass, Neid, Eifersucht, Mißerfolg, Mißtrauen usw.

denke dann wird  mein Leben auch genauso sein.

Daher lassen wir diese Gedanken doch los,

lassen wir alles los – was nicht mehr zu uns gehört

und lassen vor allem los, was glauben, haben zu müssen.

Lassen wir unsere Erwartungen los, dann können wir niemals enttäuscht werden.

Lassen wir die Menschen los, wo wir glauben, sie gehören zu uns, wir müssen sie haben, sie müssen bei uns bleiben, ohne sie können wir nicht leben usw. Ich denke da vor allem an die Wünsche von Partnerschaften, Beziehungen, Freunde, Kinder usw. Besonders hier ist es wichtig all diese Menschen loszulassen, denn sie gehören uns nicht und dürfen ihren eigenen Weg gehen, auch wenn es für uns manchmal sehr schmerzlich ist.

Jeder Mensch gehört sich nur selbst  und keiner von uns hat das Recht über irgendeinen anderen Menschen zu bestimmen.

Zum Abschluss dieser Serie des Loslassens deshalb nochmals der Text aus dem Musical ELISABETH “Ich gehör nur mir” !!!!

Ich will nicht gehorsam, gezähmt und gezogen sein.
Ich will nicht bescheiden, beliebt und betrogen sein.
Ich bin nicht das Eigentum von dir,
denn ich gehör nur mir.

Ich möchte vom Drahtseil herabsehn auf diese Welt.
Ich möchte aufs Eis gehen und selbst sehn, wie lang’s mich hält.
Was geht es dich an, was ich riskier!?
Ich gehör nur mir.

Willst du mich belehren , dann zwingst du mich bloß,
zu fliehn vor der lästigen Pflicht.
Willst du mich bekehren, dann reiß ich mich los
und flieg wie ein Vogel ins Licht.

Und will ich die Sterne, dann finde ich selbst dorthin.
Ich wachse und lerne und bleibe doch wie ich bin.
Ich wehr mich, bevor ich mich verlier!
Denn ich gehör nur mir.

Ich will nicht mit Fragen und Wünschen belastet sein,
vom Saum bis zum Kragen von Blicken betastet sein.
Ich flieh’, wenn ich fremde Augen spür’.
Denn ich gehör nur mir.

Und willst du mich finden, dann halt mich nicht fest.
Ich geb’ meine Freiheit nicht her.
Und willst du mich binden, verlaß ich dein Nest
und tauch wie ein Vogel ins Meer.

Ich warte auf Freunde und suche Geborgenheit.
Ich teile die Freude, ich teile die Traurigkeit.
Doch verlang nicht mein Leben,
das kann ich dir nicht geben.
Denn ich gehör nur mir.
Nur mir!

wunderschöne Worte wie ich finde, sie beschreiben so richtig die Sehnsucht nach Freiheit. Ich weiß schon unser EGO reagiert oftmals sehr energisch, wenn uns jemand sagt, dass er seine Freiheit will, doch wenn wir ehrlich lieben, müssen wir diesen Menschen ihre Freiheit lassen. Habe dazu schon einige sehr schmerzliche Erfahrungen machen dürfen und habe dadurch die bedingungslose Liebe – die Liebe ohne Objekt kennen und lieben gerlernt.

Die nächsten Beiträge in diesem Blog handeln dann auch um die LIEBE ohne Objekt.

Genauso ist es mit unserem Eigentum und unserem Besitz . Wir alle sind nur Gast für einen ganz kurzen Zeitraum hier auf Erden. Was gibt mir das Recht immer mehr von diesem anzuhäufen, wo andere Menschen in tiefster Armut leben müssen. (auch bei uns in Österreich) ?? Aber glaubt mir liebe Leute, diese Einsicht kommt erst dann, wenn man einmal genug anghäuft hat und niemanden, auch sich selbst nichts mehr beweisen muss.

ich wünsche euch allen noch eine wunderschöne Zeit voller Sonne im Herzen euer Helmut