London Calling - A very stressful weekend

Eigentlich wollte ich diesen Post schon am Montag tätigen, aber wie ich gleich sicherlich nochmal erwähnen werde, war ich seit letzter Woche ziemlich platt und krank. Die bösen Viren, Bakterien und ihre bösen Freunde haben bei mir zugeschlagen und mich zum unpassendsten Zeitpunkt 'niedergestreckt'.
Es fing schon Mitte nächster Woche mit leichten Halsschmerzen an, aber ich machte mir keine großen Gedanken. Außerdem hoffte ich, dass bis Freitag alles wieder weg wäre und ich in Ruhe meinen Trip nach London antreten könnte. Am Freitag merkte ich jedoch schon auf der Arbeit, dass es schlimmer werden würde, aber ich war trotzdem noch reisefähig. Also, stiegen wir (mein Mann, meine Schwester und ihr Freund) am Freitag Abend in Dortmund in den Flieger. Nach London fliege ich immer mit EasyJet. Zum richtigen Zeitpunkt kann man ziemlich günstige Flüge bekommen; man muss früh dran sein und ein Wochenende erwischen, an dem 'nichts Besonderes' (Feiertage, Veranstaltungen, etc.) los ist. Ich glaube, wir haben im September gebucht und für den Hin- und Rückflug pro Person ca. 94 € inkl. Reiserücktrittsversicherung gezahlt. Die Suche nach einer geeigneten Unterkunft gestaltete sich umso schwerer. Es gibt in den Londoner Hotels und Hostels himmelweite, preisliche Unterschiede. Wir haben uns auf ein Hostel geeinigt und zwar auf das Clink78 (mehr dazu gleich). Das Hostel kostete uns im Vierbett-Zimmer ungefähr 68€ pro Nase für zwei Nächte. Um in London mobil zu sein, wollten wir natürlich Busse und die Underground-Bahn nutzen. Um dies tun zu können, brauchten wir natürlich ein Ticket. Für Touristen gibt es da verschiedene Angebote. Bei meinem letzten Besuch in London hatte ich die Visitor Travel Card. Ich meinte in Erinnerung zu haben, dass diese auch mal für 2 oder 3 Tage buchbar war und dass sie aus Papier war, so dass sie nach einiger Zeit kaum noch lesbar für die Automaten war, da sie knickte. Nun gab es diese Karte nur noch für einen oder sieben Tage. Entweder hätten wir also jeweils zwei Karten für Samstag und Sonntag kaufen müssen oder eine Wochenkarte. Ich suchte weiter und stieß auf die Oyster Card. Man hat eine kreditkartenähnliche Karte, die man in den Bussen und Underground-Stationen einfach vor ein Lesegerät hält und das Geld, welches auf der Karte ist, wird pro Fahrt abgebucht. An jeder Station kann man die Karte auch gegen Bargeld oder über sein Girokonto aufladen. Das Gute bei der Karte ist, dass sie höchstens den Preis einer Tageskarte abbucht und man dann quasi nichts mehr zahlt. Das restliche Guthaben auf der Karte verfällt nicht und man kann es beim nächsten Besuch wieder nutzen; ich glaube, dass man sich den Betrag sogar wieder auszahlen lassen kann. Mehr über die Karte kann man auch hier erfahren; dort habe ich unsere Karten auch schon vorher bestellt, damit wir bei Ankunft direkt losfahren konnten.
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FREITAGDa wir in London Luton gelandet sind und dieser Flughafen etwas außerhalb liegt, haben wir uns schon vorher um ein Shuttle nach London bemüht. EasyJet bietet hier den EasyBus/Greenline 757 an. Meiner Meinung nach ist das die günstigste Variante, um in die City zu kommen. Man kann sich natürlich auch mit einem kostenlosen Shuttlebus zum Bahnhof fahren lassen und von dort aus einen Zug nehmen, dieser ist allerdings teurer und man ist im Endeffekt zeitlich länger unterwegs. Wer genug Geld hat, der kann natürlich auch ein Taxi nehmen. Ich würde das Geld jedoch lieber für andere Sachen ausgeben. ;) Für den Bus haben wir für Hin- und Rückfahrt rund 23€ pro Person gezahlt. Man kann zwischen verschiedenen Stopps wählen und sich dort absetzen lassen. ALSO: Vorher alles online abchecken; Lage des Hotels, EasyBus Stopps und dann erst buchen.
Ich hatte vorher geguckt, wo wir abgesetzt werden und wie wir von dort aus am Besten zum Hotel kommen. Wir konnten hierfür direkt unsere Oyster Cards einweihen, da wir vom EasyBus an der BakerStreet absgesetzt wurden und dann zum King'sCross/St. Pancras Bahnhof fahren mussten. Von dort aus waren es nur noch wenige Gehminuten zum Hostel (später fanden wir heraus, dass der Bus 63 Richtung Honor Oak auch vom King's Cross zum Hostel fährt - Haltestelle: Acton Street). Das CheckIn verlief relativ flott, unsere Betten mussten wir allerdings selbst beziehen; die Bettwäsche gibt es kostenlos an der Rezeption, Handtücher kosten 3€. Unser Zimmer war wirklich sehr eng und wir hatten je zwei Etagenbetten. Leider funktionierte nur eine kleine Deckenlampe. Das Zimmer lag zu einer viel befahrenen Straße raus und jedes einzelne Geräusch war zu hören, da in London die meisten Häuser nur einfach verglast sind - so auch unser Hostel. Auf unserem Zimmer hatten wir ein Privatbad mitgebucht. Wir sind dann an diesem Abend direkt ins Bett gefallen.
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SAMSTAGIch wusste schon, dass ich im Hostel gegenüber einem Hotel einige Abstriche machen musste, da ich schon in mehreren Hostels übernachtet habe, aber das Clink78 kann mit den anderen Hostels nicht mithalten! Das zeigte sich vor allem beim Frühstück. Es war ein kontinentales Frühstück versprochen, welches auch im Zimmerpreis enthalten ist. Die Auswahl war wirklich sehr mager!!! Es gab: Marmelade, Nutella, Toastbrot und Cornflakes, außerdem noch Getränke Tee, Saft, Kaffee und Kakao (alles Instant..). Meiner Meinung sollen sie dann lieber Geld für's Frühstück nehmen und dafür die Auswahl vergrößern. Zudem war es heiß wie in einer Sauna und eng in diesem Frühstücksraum. Aus Berlin kenne ich zum Beispiel das Generator- Hostel (gibt es auch in London, war aber zu unserem Reisezeitpunkt nichts mehr frei..), in dem es ein wirklich riiiiiesiges Frühstücksbuffet gab. Für mich steht jedenfalls fest, dass ich das Clink78 nicht mehr wählen würde, auch wenn es gut erreichbar und zentral liegt. Vielleicht bin ich auch mittlerweile auch einfach zu alt für sowas und habe durch andere Hotels höhere Ansprüche.
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Nach dem enttäuschenden Frühstück machten wir uns dann direkt auf den Weg zur Westminster Abbey und danach zum Buckingham Palace, um uns 'Changing the Guard' anzusehen. Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten uns das ganze 'Programm' mit ansehen. Neben einem marschierenden Orchester, waren auch die Horse Guards unterwegs und zogen zum Buckingham Palace. Wir stellten uns etwas abseits und hatten einen guten Blick auf das Spektakel. Im Winter wird dies wohl alle zwei Tage bei gutem Wetter vollzogen, ungefähr ab 11am. Ich war froh, dass ich mich einfach anlehnen konnte und nicht laufen musste, da ich sowieso schon Kopfschmerzen hatte. Nach dem 'Changing the Guard' machten wir uns auf dem Weg zum HydePark und schlenderten kurz durch das WinterWonderland. Dies ist ein Weihnachtsmarkt im HydePark; völlig überteuert und überfüllt. Wir haben uns dort nicht lange aufgehalten, da wir Hunger hatten und Essen gehen wollten, also, fuhren wir mit dem Bus zur Oxford Street.
In der Oxford Street kann man nicht nur gut shoppen gehen, sondern findet auch einige Restaurants, in denen man für einen guten Preis etwas zu essen bekommt. Wir waren in einem Steakhouse; hier konnten wir allerdings nicht lange sitzen bleiben, nachdem wir gespeist hatten, weil schon eine Schlange vor der Tür stand und wir unseren Tisch räumen mussten. Sehr ungemütlich!!! Nach dem Essen wollte ich mir endlich die vielfach gepriesene Revlon ColorBurst Lipbutter kaufen. Mir haben die Swatches so gut gefallen, dass ich mir unbedingt welche kaufen wollte. Bei Boots hatte ich dann auch noch das Glück, dass an der Revlon-Theke 3for2 angeboten wurde plus ein Gratisgeschenk, was aus einem Glitzerlack bestand. Ich entschied mich für die Nuancen 035 Candy Apple, 050 Berry Smoothie und 095 Crème Brulee. Und ja: Es stimmt! Die Tester in den Shops sind wirklich widerlich. Wie man es schafft, so eine Schweinerei anzurichten, weiß ich nicht... -.- Neben dem Make-Up kaufte ich mir noch einen Pullover bei Next und eine Leggings von Bershka.
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Darauf war ich schon am Ende meiner Kräfte, wollte meinem Mann, der zuvor noch nie in London gewesen war, jedoch noch den Piccadilly Circus zeigen. Am Piccadilly Circus kann man auch gut shoppen und sicherlich auch viele, unnütze Souvenirs ergattern. Wir hielten uns hier jedoch nicht lange auf, da ich wirklich sehr müde war und zum Hostel zurück wollte. Im Hostel ruhten wir uns ein paar Stunden aus. Als ich wieder ein bisschen Kraft getankt hatte, kam Hunger auf. Auf unserem Weg zum Hostel, war mir in der Nähe ein Restaurant aufgefallen, welches The Other Side heißt. Das Essen ist italienisch angehaucht, scheint aber einer indischen Familie zu gehören. Das Essen war super und die Portionen waren wirklich üppig. Neben Risotto und Pasta, gibt es auch Pizza, Burger und Salate. Der Preis ist auch in Ordnung. Fast keines der Gerichte auf der Karte ist teurer als 10 GBP. Also, wer in der Nähe des King's Cross Bahnhof ist und Hunger hat, der muss nur ein paar Schritte laufen und kann hier gutes Essen bekommen.
Nach dem Essen bin ich dann schlafen gegangen und die anderen haben noch eine Weile in der hosteleigenen Bar gesessen.
SONNTAGAls ich morgens aufwachte, konnte auch kaum noch etwas hören. War aufgrund des Straßenlärms von draußen wahrscheinlich auch nicht so tragisch, wenn die Ohren nicht zusätzlich auch noch geschmerzt hätten. Wir mussten unsere Betten abziehen und bis 10pm das Zimmer verlassen haben, da heute unsere Abreise bevorstand. Wir frühstückten bzw. zwängten uns Toast mit Marmelade und Nutella rein und verstauten unsere Koffer nach dem CheckOut im Luggage Room. Unser Flug ging erst um 18pm und wir wollten noch zur Tower Bridge und zur Millenium Bridge, da konnten wir das Gepäck nicht gebrauchen. Mit dem Bus konnten wir direkt vom Hostel dorthin fahren und verbrachten dort die letzten Stunden in London. Bevor wir unser Gepäck schließlich abholten, gingen wir nochmal im Restaurant 'The Other Side' essen. Um 15pm wurden wir dann in der Nähe der Baker Street wieder von EasyBus/Greenline 757 abgeholt. Die Haltestelle liegt ein Stück weiter unten und in einer Seitenstraße der Baker Street (also, gut suchen und genau die kleine Karte auf dem Ausdruck der Tickets studieren). Die Fahrt zum Flughafen dauerte wie am Freitag ungefähr 45-60min. Da der Bus manchmal zu spät kommt, solltet ihr genug Zeit einplanen. Wir erreichten um ca. 16.20pm den Flughafen und konnten (dank, OnlineCheckIn) sofort zu den Gates gehen. Vorher mussten wir jedoch durch eine gründliche Kontrolle (TIPP: Sowohl bei der Einreise als auch bei der Ausreise werden die Pässe und das Gepäck kontrolliert. Da hier viele Leute aus verschiedenen Flugzeugen auf einmal kontrolliert werden, kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen. Plant deshalb genügend Zeit mit ein. Es kann auch mal vorkommen, dass ihr euer Handgepäck öffnen müsst, wobei noch mehr Zeit draufgeht. Meine Schwester musste wegen einer Halskette mit mehreren Anhängern ihr Handgepäck öffnen, was wir vorher auch nicht gedacht hätten.). Kurze Zeit später landeten wir dann auch schon wieder in Dortmund. Leider ging es mir immer noch nicht besser und ich liege seitdem immer noch flach.... Das Wochenende war jedoch trotzdem - den Umständen entsprechend - toll. Mein letzter Ausflug nach London wird es natürlich nicht gewesen sein. ;)
Ward ihr schon in London? Welches sind eure Lieblingsplätze? Wo geht ihr am Liebsten shoppen?
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