LiteraTour Nord 2010-2011 (die 19.) – Übersicht, Beginn mit Christoph Peters

Die LiteraTour Nord hat wieder begonnen!

Am 28. Oktober 2010 (in Hannover) machte Christoph Peters den Auftakt. Da hatte er vom 24. bis 27. Oktober die Lesungen in Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock und Lüneburg hinter sich - Hannover ist immer die letzte Station. Welch eine Leistung, aber für einen zumindest wird es sich richtig lohnen!

Logo_literatour Für den, der das Verfahren noch nicht kennt: Sechs Autoren stellen in sechs norddeutschen Orten ihr neuestes Buch vor. Eine-r von ihnen bekommt den mit 15.000 Euro dotierten Preis. Die Entscheidung trifft eine Jury, eine Publikumsstimme wird berücksichtigt.

Die Tour startet immer an einem Sonntagvormittag in Oldenburg, führt am selben Abend über Bremen und an den folgenden vier Tagen nach Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover. In dieser Saison lesen:
Christoph Peters (24. - 28.10.10), Rolf Lappert (14. - 18.11.10), Iris Hanika (05. - 09.12.10), Peter Waterhouse (09. - 13.01.11), Anna Mitgutsch (23.01. - 27.01.11) und Jan Faktor (06.02. - 10.02.11).
Seit 2006 ist die VGH-Stiftung Partnerin der LiteraTour Nord. Durch ihre Partnerschaft sichert sie das Fortbestehen des 1992 gegründeten, renommierten Literaturprojektes und stiftet den Preis.
S. auch http://www.literatournord.de/

Christoph Peters,
geboren 1966 in Kalkar, studierte Malerei in Karlsruhe, arbeitete danach am Frankfurter Flughafen, debütierte 1996 mit der Erzählung „Heinrich Grewents Arbeit und Liebe“, veröffentlichte – seit 2000 freier Autor – mehrere Romane und Erzählungen, bekleidete 2004 die Poetik-Dozentur der Universität Main, erhielt 2009 den Rheingau-Literaturpreis. Lebt in Berlin. Er hat aus seinem Erzählungsband "Sven Hofestedt sucht Geld für Erleuchtung" gelesen.

 Rolf Lappert,
geboren 1958 in Zürich, machte eine Ausbildung als Grafiker, veröffentlichte Anfang der 80er Jahren als freier Autor zwei Romane und Gedichtbände, gründete danach einen Jazz-Club, kehrte Mitte der 90er Jahre zunächst zur Literatur zurück, arbeitete dann bis 2004 als Drehbuchautor für eine Schweizer Fernsehserie, erhielt 2008 für seinen Roman „Nach Hause schwimmen“ den Schweizer Literaturpreis. Lebt seit 2000 in Irland.
Er liest aus dem Roman "Auf den Inseln des letzten Lichts". 

Iris Hanika,
geboren 1962 in Würzburg, studierte Allgemeine Literaturwissenschaft an der FU Berlin, debütierte 1992 mit der Erzählung „Katharina oder die Existenzverpflichtung“, arbeitete dann als Journalistin für Zeitschriften und Zeitungen, Ende der 90er Jahre für die „Berliner Seiten“ der FAZ, schrieb ab 2000 die regelmäßige Chronik in der Monatsschrift „Merkur“. 2008 erschien ihr erster Roman „Treffen sich zwei“, der auf die shortlist für den Deutschen Buchpreis gesetzt wurde. Lebt in Berlin.
"Das Eigentliche" ist der Titel, den sie vorstellen wird.

Peter Waterhouse,

geboren 1956 in Berlin, studierte Germanistik und Anglistik in Wien und Los
Angeles, promovierte über Paul Celan, debütierte 1984 mit dem Gedichtband „Menz“, veröffentliche seither zahlreiche Lyrikbände, Übersetzungen aus dem Englischen und Italienischen, Essays, 2006 seinen ersten Roman „(Krieg und Welt)“, erhielt 2008 den Literaturpreis der Stadt Wien, wo er lebt.
Das Buch, das er vorstellt, trägt den skurill anmutenden Titel "Der Honigverkäufer im Palastgarten und das Auditorium Maximum".

Anna Mitgutsch,
geboren 1948 in Linz, studierte Anglistik und Germanistik in Salzburg, promovierte über den englischen Lyriker Ted Hughes, lehrte an den Universitäten Innsbruck, Salzburg und Graz sowie an mehreren britischen Universitäten und Colleges in den USA, veröffentlichte nach ihrem Debüt „Die Züchtigung“ (1985) zahlreiche Romane, Essays und Übersetzungen, erhielt 2002 den Solothurner Literaturpreis, lebt als freischaffende Autorin in Linz.
Sie liest aus "Wenn du wiederkommst".

Jan Faktor,

geboren 1951 in Prag, arbeitete als Programmierer, übersiedelte 1978 nach Ostberlin,
lebte von Gelegenheitsarbeiten, engagierte sich in der alternativen Literaturszene am Prenzlauer Berg,debütierte 1988 mit dem bereits 1982 geschriebenen Roman „Georgs Sorgen um die Zukunft“, stieß 1989 zum Bielefelder Colloquium Neue Poesie, erhielt 2005 den Alfred-Döblin-Preis, lebt in Berlin.
"Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag" heißt die Überschrift seines Werkes, die ja nun an Skurrilität kaum zu überbieten ist.

 Kommen Sie also in die Literaturetage Hannover oder an die Lese-Orte der anderen Städte. Viel Freude beim Zuhören!

 


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