Liptauer

Von Fromsnuggskitchen @SnuggsKitchen

Eine schöne Idee, die Susi und die Giftige (die ist garnicht so) da hatten. Nach dem Synchron-Backen haben sie zum Synchron-Kochen eingeladen, wobei kochen trifft es hier nicht ganz ;)


Als Thema haben sie den Liptauer gewählt bzw. Rettet den Liptauer! Den bitte was? Ja, das habe ich auch gedacht, aber Wikipedia hilft in solchen Fällen ja oft weiter. Bei dem Liptauer handelt es sich um einen pikanten Brotaufstrich der seinen Ursprung in der slowakischen und österreichischen Küche hat. Eigentlich wird er aus Brimsen hergestellt. Das ist ein gesalzener Frischkäse aus Schafsmilch. Nicht gerade gängig in Deutschland, daher musste diesmal der normale Frischkäse reichen. Laut Wikipedia wird der Liptauer im ursprünglichen auch nur mit Rosenpaprika, Kümmel, Pfeffer und geriebener Zwiebel zubereitet. Wer ungesalzenen Frischkäse verwendet würzt dann noch mit Salz. Später ergänzte man das Rezept noch um Kapern, Senf, Sardellen und/oder klein gewürfelte Essiggurken. Der Liptauer wird als Brotaufstrich oder auch Dip gegessen - wir haben beides probiert und uns hat beide
s geschmeckt.


Ich habe mich für eine einfach Rezeptvariante von der Seite Steirische Spezialitäten entschieden und bis auf die Kräuter entspricht diese dem ursprünglichen Rezept des Liptauers.


Weitere Varianten findet Ihr bei Der Winzer und die Kärntnerin, der Giftigen Blonde, Susanne von Magentratzerl, Irene von Widmet, Zorra vom Kochtopf (ab 10 Uhr) und Susi der Turbohausfrau.

Liptauer, klassisch mit Kräutern
Zutaten:
100 gr Butter, weich
250 gr Topfen (Quark)
1 Zwiebel, klein
1 EL Paprikapulver (ich: ungarisches)
1 TL Kümmel, gemahlen oder zerhackt
Kräuter nach Wahl
Salz & Pfeffer
Zubereitung:
Die Käuter waschen, trocknen und fein hacken. Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln oder reiben. Die Butter schaumig rühren, dann den Quark und die Zwiebeln zufügen und unterrühren. Anschließend mit Paprika, Kümmel, Salz & Pfeffer würzen und abschmecken. Nun die Kräuter unterrühren und zu Brot oder als Dip genießen.

Lasst es Euch schmecken - Moizeit!

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