[Lifestyle] Neujahrsvorsätze Teil 2

Von Diaryofabooklover

   Meine etwas anderen Vorhaben für 2017

Hallo ihr Lieben!

Gestern habe ich euch ein paar Tipps vorgestellt, mit denen ihr eure Neujahrsvorsätze auch wirklich das ganze Jahr lang einhalten könnt:

Neujahrsvorsätze Teil 1 - Jahresziele effektiv formulieren und dauerhaft durchhalten

Im zweiten Teil soll es heute um meine eigenen Pläne für 2017 gehen. Nicht alle meiner Vorsätze sind besonders originell, deshalb erwähne ich die Klassiker wie Sport treiben, abnehmen und mehr Zeit mit meinen Lieben verbringen jetzt mal nur ganz am Rande. ;D Stattdessen möchte ich euch heute meine individuellen, teilweise etwas untypischen Ziele vorstellen und ich hoffe, für euch ist vielleicht auch die eine oder andere Anregung dabei oder ihr findet euch in einem der Vorsätze wieder. Das wäre für mich auf jeden Fall spannend zu erfahren. :)

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Bücher & Bloggen
Das Thema, das euch vermutlich am meisten interessiert und das der Grund für euren Besuch auf meinem Blog ist, nehme ich gleich mal zuerst in Angriff. Allzu viele Ziele habe ich mir dafür gar nicht gesetzt, denn das Lesen soll für mich weiterhin ein entspannendes Hobby sein, und kein Marathon. ;)

Was ich dennoch in den Griff bekommen möchte, ist mein SuB. Derzeit umfasst er fast 80 Bücher, was einerseits eine tolle Auswahl ist, mich aber andererseits zu sehr unter Druck setzt. Deshalb möchte ich ihn bis 2018 auf ein Wohlfühlgewicht von 50 Büchern herunterarbeiten, indem ich bewusster die Bücher kaufe, die ich auch wirklich sofort lesen möchte, und mich bei Reziexemplaren und Mängelexemplaren zügle, auch wenn sie noch so günstig sind. ;) Da bin ich allerdings guter Dinge, denn im Moment habe ich das bereits ganz gut unter Kontrolle.

Der zweite Punkt ist mein Blog, für den ich nur ein Ziel habe: nicht mehr jedes Buch zu rezensieren, das ich gelesen habe, sondern stattdessen vielfältigere Beiträge zu posten, z.B. Lesetipps zu bestimmten Themen oder auch mal Offtopics. Denn ich merke, dass es mir langsam zu eintönig wird, mehrmals wöchentlich nur Rezensionen zu schreiben, und möchte auch euch Lesern gerne mehr Abwechslung bieten. Mindestens ein Mal im Monat möchte ich mir dafür gerne Zeit nehmen. Los geht es gerade schon mit diesem Beitrag, der ganz spontan aus einer Laune heraus entsteht. :)


Studium und Beruf
Hier habt ihr wahrscheinlich völlig andere Pläne als ich, aber vielleicht ist doch auch der eine oder andere Leser mit ähnlichen Interessen dabei. :) Deshalb nun ein kleiner Einblick in meine Studien- und Berufsziele für 2017.

Ich studiere derzeit Grafikdesign (B.A.) und versuche durch alle möglichen Zusatzkurse, mich in verschiedenen kreativen Bereichen weiterzuentwickeln, was mir sehr viel Spaß macht, mich aber auch häufig an meine Grenzen bringt und in Selbstzweifeln versumpfen lässt. ;) So möchte ich 2017 zum Beispiel meinen Mal- und Zeichenkurs abschließen, dafür aber eine Fotografie-Ausbildung starten, mir selbst Handlettering und Kalligrafie beibringen, und bestenfalls nebenbei etwas eigenes Geld verdienen - entweder durch Buchcoverdesign, oder durch einen Papeterie-Shop auf Etsy. Gleichzeitig möchte ich aber auch nach den Kursen noch weiterhin am Ball bleiben und regelmäßig weiterüben.

Große Ziele, ich weiß. Da verliert man schon einmal den Blick auf das wirklich Wichtige. Deshalb steht natürlich an erster Stelle mein Studium, und die anderen Vorsätze möchte ich immer mal wieder in Angriff nehmen, aber ohne mich dabei zu sehr unter Druck zu setzen. Wo wir beim nächsten Thema wären, das vielleicht auch euch betrifft.

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Byebye Perfektionsimus

Ihr habt es wahrscheinlich schon herausgelesen. Ich bin gnadenlos perfektionistisch veranlagt und habe oft zu hohe Ansprüche an mich selbst, was dazu führt, dass ich bei manchen Aufgaben gleich von Anfang an blockiere - aus Angst, sie sowieso nicht gut genug lösen zu können. Das nimmt mir oft die Freude an kreativen Aufgaben, sei es im Studium oder bei den eigentlich “lockereren” Herausforderungen wie dem Malkurs. So kann es nicht weitergehen, denn das nimmt mir den Spaß an den Arbeiten und sogar die Freude über gute Noten - es könnte ja noch besser sein.

Wie ich meinem Perfektionismus entgegenwirken möchte? Indem ich z.B. mehr freies Skizzieren übe, anstatt Bilder immer bis ins Detail beenden zu wollen. Oder auch mal Fehler in meinen Skizzenbüchern zulasse. Damit ich irgendwie lerne, dass es nicht um das perfekte Endergebnis geht, sondern vielmehr um die Übung und die Fähigkeit, daran Spaß zu haben. Gerade Urban Sketching könnte mir da vielleicht helfen. :)

Ein weiterer Ansatz ist, dass ich 2017 mehr auf das DONE schauen möchte, als auf das TO DO. Deshalb hake ich in meinem Kalender von nun an nicht mehr stupide ab, welche Aufgaben ich alle geschafft habe, und bin dann doch wieder genervt, weil ich nicht alle bewältigen konnte. Sondern ich mache mir eine Wochenliste mit Aufgaben und trage am Ende des Tages rückblickend ein, was ich heute alles gemacht habe. So wird es mir hoffentlich leichter fallen, mich auch in diesem Bereich ein bisschen zu entspannen. :D Wir werden am Jahresende sehen, wie gut mein Projekt Byebye Perfektionismus funktioniert hat. Erkennt ihr euch in diesem Punkt wieder und habt weitere Tipps, wie ich dem selbst auferlegten Druck entgegenwirken kann? Immer her damit. ;)


Finanzen
Vielleicht möchtet ihr ja 2017 auch gern bewusster mit eurem Geld umgehen? Ich habe dafür seit einiger Zeit eine schöne Lösung für mich gefunden, die ich auch im neuen Jahr unbedingt wieder umsetzen möchte. Meine Methode ist, von Anfang an festzulegen, wie viel Geld ich monatlich sparen möchte, und diesen Betrag dann direkt aus meinem Budget herauszurechnen. Alle Ausgaben, die dann folgen, schreibe ich mir immer direkt auf - entweder in einem kleinen Notizbuch, oder in meinen Handynotizen. So gehe ich immer auf Nummer sicher, mein vorgenommenes Restbudget nicht zu überschreiten. Auch mit einigen Apps klappt das gut, denn sie rechnen gleich mit, wie viel von dem Budget man derzeit noch zur Verfügung hat.

Umgang mit dem Internet
Ein völlig anderer Vorsatz von mir ist, mehr Zeit in Instagram zu investieren. Was für ein seltsamer Vorsatz, werdet ihr euch denken, und da habt ihr Recht. :D Allerdings habe ich gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, mich auch hier kreativ zu betätigen und schöne buchige Fotos in Szene zu setzen. Hauptsächlich geht es mir dabei aber darum, einen Ansporn für das Üben von Handletterings, Zeichnungen und Co. zu haben. Denn mich motiviert es sehr, auf Instagram für solche Bilder positive Rückmeldungen zu bekommen und auch, wenn es dem Punkt Perfektionismus ein bisschen wiederspricht, komme ich doch nicht umhin, mir vorzunehmen, zukünftig mehr solcher Werke für Instagram zu kreieren. ;) Hier lege ich mir aber ausnahmsweise keine genaueren Vorhaben fest, denn ich möchte mein Leben ja auch nicht zu Tode planen. ^^

Mein anderer Internet-Vorsatz hingegen ist etwas, das auch für euch sehr interessant sein könnte. Seit einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass ich mich immer wieder von neuen Nachrichten auf meinem Handy unterbrechen lasse. Tagsüber stelle ich deshalb von nun an meine Mobilen Daten aus. So können mich weiterhin wichtige Anrufe und SMS erreichen, aber alles, was nicht dringend ist (Whatsapp, Facebook, Mails) kann ich abends in Ruhe lesen.

Das habe ich bereits ausprobiert und es erleichtert mir das konzentrierte Arbeiten mittlerweile so sehr! Denn klar, man müsste ja nicht sofort antworten, wenn eine Nachricht aufploppt, aber mir persönlich fällt dann doch immer gleich die Antwort ein, die ich mir dann für später aufheben möchte, und sofort bin ich abgelenkt und raus aus meiner eigentlichen Aufgabe.

Gerade wegen der Uhr schaue ich zwischendurch schon sehr oft aufs Display. Da ist es eine Wohltat, mal nicht mit 100 neuen Nachrichten konfrontiert zu werden, und es reicht mir völlig, morgens und abends kurz zu checken, ob es Neuigkeiten gibt. Die wichtigsten verpasse ich trotzdem nicht, denn meine Eltern und mein Freund wissen Bescheid, dass ich per SMS und Anruf trotzdem erreichbar bin. Habt ihr das auch schon einmal ausprobiert? Es lohnt sich wirklich, ihr werdet schnell einen Unterschied merken.

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Das waren nun alle meine Jahresvorsätze. Eine ganze Menge, ich weiß. Respekt, wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt! :) Ich hoffe aber, dass es sich für euch gelohnt hat und ihr ein paar Ideen für euch entdecken konntet. Ich habe bei meinen eigenen Plänen versucht, die Waage zu halten zwischen durchgeplanten Teilzielen für die wichtigsten Aufgaben und freieren Vorsätzen, die ich immer mal wieder zu Rate ziehen kann, sodass mir die ganze Planung nicht über den Kopf wächst.

Ob ihr für euch persönlich 2 Vorsätze fasst oder gefühlte 20, so wie ich, müsst ihr natürlich selbst entscheiden. Vermutlich werdet ihr euch nicht so viel vornehmen wie ich, aber zu meinem Leben passt es so doch am besten. Und schlussendlich helfen mir die Vorsätze ja auch dabei, den Überblick zu behalten über die vielen Kleinigkeiten, die mir 2017 wichtig sind.

Also - selbst wenn ihr bisher nicht viel von Neujahrsvorsätzen gehalten habt - setzt euch doch trotzdem mal in Ruhe hin und schmiedet ein paar Pläne. So bringt ihr Ordnung in euren Kopf und motiviert euch, eure Ziele im neuen Jahr endlich anzugehen. :)


Und nun bin ich gespannt auf eure Meinung!

Habt ihr euch wie ich schon Vorsätze für 2017 gesetzt, oder geht ihr das Jahr lieber ganz entspannt und frei an?

Gibt es Vorsätze, die auch anderen weiterhelfen könnten und die ihr deshalb weiterempfehlen könnt?


Ich freue mich auf eure Kommentare!

Alles Liebe
eure Viktoria