Liebster Award

Puh…

Eigentlich bin ich aufgrund von Schlafmangel sinnlich benebelt. Zwar habe ich tief und fest geschlafen, aber deutlich zu kurz. Eine Gedankenflut zwang mein Schlafzentrum zum aufstehen und davon laufen. Es fällt mir unheimlich schwer mich zu sortieren und mir über meinen ersten Arbeitstag klar zu werden. Ich hätte nicht herzlicher empfangen werden können, aber letztlich bleibt man der Dussel, der noch von nichts eine Ahnung hat und ich sehe ich auch schon einige persönliche Herausforderungen auf mich zu kommen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir ständig die Frage stellen muss, wie es in Zukunft mit mir weitergeht. Was will ich? Was erlaubt mir die Welt? Wo ist der Schnittpunkt zwischen diesen beiden Polen? Es wird natürlich nicht besser dadurch, dass der Ullstein Verlag zwar mein komplettes Manuskript verlangte, bezeugte es mit Freuden gelesen zu haben, es dennoch ablehnte. Und ich kann das sogar nachvollziehen. Wäre ich Verleger, würde ich auch erst mein aktuelles Buchprojekt veröffentlichen wollen… aber das wird nun mal nicht fertig, weil mir deprimierender Weise die Ideen fehlen… Und ich habe eine gute Ausrede mich nicht damit zu beschäftigen: die Masterarbeit (bitte mit tiefer, sonorer Stimme aussprechen), die ich jetzt schon für die letzte Korrektur einige Zeit vor mich her schiebe…

Momentan möchte ich mich mit alledem nicht beschäftigen, mich am liebsten in meinem Bett einlullen und nie wieder herauskommen, aber das würde es ja nur schlimmer machen. Deshalb -und nun komme ich nach einer viel länger als geplanten Vorrede zum eigentlich Punkt dieses Beitrags- bin ich dankbar, dass Maret Robin Grey, deren Blog ich in letzter Zeit lieb gewonnen habe, mich für den liebsten Blogaward nominiert hat.

Die Spielregeln

Sinn und Zweck ist es, neue bzw. noch nicht allzu bekannte Blogs vorzustellen. Hierzu werden diese nominiert, indem man ihnen elf (teilweise kusiert dieser Award auch mit sieben) Fragen stellt, die sie in ihrem Blog beantworten und sich daraufhin erneut elf (oder sieben) Fragen ausdenken, welchen sie ihren Nominierten stellen. [Komplizierter hätte mein umnachtete Zustand die Regeln nicht formulieren können]

Los geht’s!

Warum hast du angefangen zu Bloggen?

Das war ein sehr schleichender Prozess. Ich gehöre noch nicht zu der Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist. Ich glaube, ich war achtzehn als wir eine Flatrate bekamen und es so richtig los ging. Nach meinem Abitur hatte ich ein Jahr nicht sonderlich viel zu tun und meine Freunde waren schon draußen in der Welt und haben Abenteuer erlebt. So wurden soziale Netzwerke für mich in einem schwierigen Jahr zu einem kleinen Auffangnetz. Das Bloggen begann ich schließlich, weil Schreiben ohnehin schon Teil meines Lebens war.

Wo schreibst du am liebsten?

Ich mag es sehr den Ort zu wechseln. Das bringt irgendwie eine neue Perspektive.

Welches ist die wichtigste Mahlzeit des Tages?

Ich würde gern Mittagessen sagen, aber arbeitsbedingt wird es nun das Abendessen werden!

Was ist dein Lieblingswort?

Ich habe momentan kein Lieblingswort, obwohl das sehr oft vorkommt, dass ich Worte wahnsinnig schön zum Aussprechen finde. Seit kurzem kreist in meinem Kopf aber immer wieder ein Satz, weil er so schön klingt und so… “Was nützt die Liebe in Gedanken”…

Hat das Bloggen dich irgendwie verändert?

Nein, mich nicht. Aber meinen Schreibstil.

Weiß dein Umfeld (Eltern, Freunde etc.), dass du bloggst?

Nein, Menschen, die ich persönlich kenne, wissen normalerweise nichts von meinen Bloggertätigkeiten. Ich fände es auch unheimlich komisch, wenn ich plötzlich darauf angesprochen werden würde…

Hörst du Musik während du schreibst? Wenn ja, was hörst du gerade?

Zurzeit höre ich viel Ed Sheeran, aber beim Schreiben ist Musik ab und an sehr hinderlich für mich, weil ich dann die Konzentration nicht ganz so bündeln kann.

Was liest du gerade?

Donna Tartt “Eine geheime Geschichte” (Hoffentlich stimmt der Titel…) Und ich finde dieses Buch wesentlich gelungener als den “Distelfink”. Ich freue mich schon sehr darauf zu erfahren wie das Ende sich entwickelt.

Wohin wolltest du schon immer mal reisen?

Nach Rügen (Uhhh… wie unspektakulär!!!)

Mit welchem Promi würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen und warum?

Oh das ist schwer… ich glaube, Promis zu treffen ist gar nicht so toll. Denn letztlich begeistern sie einen, weil man ein bestimmtes Bild von ihnen hat. In der Realität sind aber wohl die Wenigsten so und ich hätte Angst, dass Illusionen platzen, was bei z.B. Schauspielern echt fatale Folgen haben könnte. Im schlimmsten Fall könnte ich mir dann nicht mehr seine Filme anschauen, weil ich ihn blöd fand!

Deshalb würde ich mich vielleicht eher für einen Politiker entscheiden… oder einen bekannten Journalisten… Jemanden, der viel gesehen hat, viel erlebt und viel eigene Meinung hat, aber auch weiß die Welt einzuschätzen. Nicht so einen so einen “Hier bin ich, der Tollste, und was willst du?”-Politiker wie Steinbrück oder Schröder (gleiche Partei… Zufall?). Lieber einen “Hier bin ich und wer bist du?”-Politiker wie Wolfgang Bosbach oder Greogor Gysi (die, die eben nicht die Augen verdrehen und herablassend grunzen).

Welches Zitat hat dich besonders berührt?

Er hat mich errettet. So wie ein Mensch nur errettet werden kann. [Ja, dieses Zitat ist untypisch für mich... mag an meiner Stimmung liegen...]

Ich nominiere

blagul
Kalassin
Lia Writing
Gurkknauerkulturblog
Movie.Love.Undying

(Ich glaube, der ein oder andere von euch wurde schon nominiert. Außerdem glaube ich, dass ich gerade zwei Blogparaden miteinander vermische… Diejenigen, die schon mal haben, sind natürlich von der Hausaufgabe befreit und überhaupt… alles keine Pflicht! Wer Fleißpunkte will muss aber mitmachen und das gilt nicht nur für die Nominierten)

Meine Fragen (die zugegeben etwas zusammengeklaut sind)

1. Ich liebe Bloggen, weil…

2. Ich hasse Bloggen manchmal aber auch, weil…

3. Likes, Kommentare oder Statistik, was zählt für dich?

4. Weiß dein Umfeld (Eltern, Freunde etc.), dass du bloggst?

5. Mit welchem Promi würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen und warum?

6. Was weiß die Bloggergemeinde noch nicht über dich?

7. Und wie stehst du eigentlich zu diesen kettenbriefartigen Blogparaden?

8. Schon mal bei einer Bewerbung mit deinem Blog punkten können?

9. Sind Blogger die besseren Journalisten?

10. Warum passt Frage Nummer 5 nicht zu den anderen Fragen? ;-)

11. Dein Motto für diese Woche?



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