Lieblingsdinge im Januar | Von Bücherliebe, Erziehungsberatung & Minimalismus

Von Biene @kleinedinge123

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Dieses Jahr möchte ich wieder versuchen, am Ende jeden Monats einen kleinen Rückblick zu schreiben, mit den Dingen, die wir gemacht haben und allem, was besonders war.

Ich mag es nämlich am Ende des Jahres diese Beiträge nochmal anzuschauen und so das Jahr Revue passieren zu lassen; denn vieles vergisst man ja doch im Laufe eines Jahres und oft sind es die kleinen Dinge, die letztendlich am schönsten waren.

Und wer weiß, vielleicht findet der ein oder andere von euch hier ja auch ein bisschen Inspiration!

Im Januar…

  • habe ich viel gelesen und vorgelesen.
  • waren wir schon zweimal in der Bücherei.
  • war ich auf einer Beerdigung.
  • war die Prinzessin zum ersten Mal im Kino (in Die Eiskönigin 2).
  • hat mein Bruder mir meine erste Gitarre gekauft ( ).
  • habe ich mit meiner Mama zusammen den Bachelor geguckt und mich sehr darüber amüsiert. (Wir nennen das unser „Mittwochs-Date“.)
  • habe ich einen alten Freund getroffen, den ich dieses Jahr definitiv öfter sehen möchte.
  • habe ich angefangen, unser Haus von grundauf auszumisten.
  • war die Prinzessin auf einem Kindergeburtstag.
  • gab es im Kindergarten einen Empfang für die Großeltern, der allen viel Spaß gemacht hat.
  • bin ich mit den Kindern zur Erziehungsberatung gegangen.

Meine 50 Books Challenge 2020

Lesen ist wie ihr wisst schon immer eine große Leidenschaft von mir gewesen. Es gab Jahre, in denen ich locker 100 Bücher und mehr gelesen habe.
In letzter Zeit habe ich mir allerdings immer weniger Zeit fürs Lesen genommen und oft am Ende des Jahres mit Erschrecken festgestellt, dass ich gerade mal 10 oder 20 Bücher gelesen habe.
(Wenn mein Mann das hier jetzt liest, lacht er vermutlich, denn 20 Bücher im Jahr wären für ihn eine Menge – aber so ist eben jeder anders.)

Dieses Jahr habe ich mir also vorgenommen, wieder mehr zu lesen und auch tatsächlich Zeit in meinem Alltag dafür einzuplanen.

Durch unseren holprigen Start ins neue Jahr mit diversen Erkältungen und viel Unwohlsein (und damit verbunden viel Bettruhe und Sofazeit), habe ich im Januar schonmal einen guten Start für meine Challenge hingelegt: Bis jetzt habe ich ganze 9 Bücher gelesen! Damit habe ich allein im Januar schon fast 20% der angepeilten 50 Bücher geschafft. Yay!

Hier ist ein Überblick über die Bücher, die ich bisher gelesen habe:

Das Highlight meines Lesemonats war definitiv Die Wahrheit von Melanie Raabe. So spannend! Und irgendwie gar nicht vorhersehbar (fand ich zumindest). Nachdem ich letztes Jahr schon Die Falle von ihr gelesen hatte und es zwar nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut fand, hatte ich eigentlich keine großen Erwartungen an dieses Buch, aber mein lieber Scholli – die Geschichte hat mich ehrlich gefesselt. Kann ich nur Empfehlen!

Übrigens lese ich mittlerweile die meisten neuen Bücher (also solche, die ich kaufe) auf dem Kindle. Da gibt es oft tolle Angebote, so dass ich viele Bücher für sehr kleines Geld bekommen habe. Ansonsten gehen wir aber auch oft in die Bücherei, wo ich neben vielen, vielen Kinderbüchern auch meistens ein paar Bücher für mich mitnehmen. Und Bücherflohmärkte sind natürlich auch immer klasse, wobei ich „richtige“ Bücher normalerweise nach dem Lesen nicht mehr behalte, sondern sie weitergebe oder verkaufe.

Minimalismus

Wie ihr oben schon gesehen habt, habe ich auch endlich zwei der Bücher von Joshua Fields Millburn & Ryan Nicodemus aka the minimalists gelesen.

Das ist nämlich auch so eine Sache, die ich mir schon seit Jahren wieder und wieder vornehme: Ausmisten, Aufräumen, Ordnung schaffen.

Gerade in diesem Monat, als wir alle krank waren und so viel liegen geblieben ist, ist mir mal wieder aufgefallen, wie ätzend ich dieses Chaos um mich herum finde.
Ich bin dauernd am Aufräumen und Putzen und trotzdem schleicht sich das Chaos immer wieder hinterrücks an. Das fällt natürlich besonders auf, wenn man mal ein paar Wochen lang wirklich nur das allernötigste schafft. Aber auch im ganz normalen Alltag: Ich räume abends das Wohnzimmer auf und am nächsten Abend liegt schon wieder alles rum. Weil wir einfach zu viel Kram haben!

In der letzten Woche habe ich also (nach einiger Motivationsfindung durch die Lektüre der Minimalismus-Bücher) schonmal angefangen durchs Haus zu gehen und rigoros zu reduzieren.

Das wird mein Projekt für 2020: Alles loswerden, was nicht gebraucht oder geliebt wird und nur die Dinge behalten, die wirklichen Wert für mich und meine Familie haben.

Kinderkram

Nachdem der Mann und ich im Dezember in den Kindergarten bestellt wurden, weil die Prinzessin etwas aufmüpfig war und ihre Wut nicht so gut unter Kontrolle hatte (was letztendlich darin gipfelte, dass sie eine Erzieherin gebissen und eine andere gehauen hat), haben wir uns in Kooperation mit der KiTa-Leitung (die übrigens ganz ganz toll ist und uns auch schon in der Vergangenheit sehr oft geholfen hat) dazu entschlossen, eine Erziehungsberatung in Anspruch zu nehmen.

Die Erziehungsberatung ist ein (kostenloses) Angebot des Jugendamts. Den Erstkontakt hat unsere KiTa-Leiterin für uns hergestellt (das erste Gespräch fand dann auch im Kindergarten statt) und im Januar hatten wir bisher noch zwei Termine in der Beratungsstelle.

Ich erzähle euch das, weil ich ehrlich begeistert davon bin und vorher gar nicht wusste, dass man das mehr oder weniger einfach so und vor allem kostenlos machen kann.

Die Erziehungsberatung hilft Eltern in allen Lebenslagen und berät zu den unterschiedlichsten Themen, und das relativ anonym und völlig unbürokratisch.
Man kann dort so viele Termine machen, wie man möchte und es gibt verschiedene Möglichkeiten der Hilfe bzw. Beratung: Man kann allein dorthin gehen, gemeinsam mit dem Kind/den Kindern oder auch mal nur die Kinder hinbringen.

Ich war bisher jedesmal mit beiden Kindern dort und die Themen, um die es bei uns geht, sind gerade in erster Linie der Umgang mit Wut und Entspannungstechniken (für die Kinder) und mein Umgang mit meiner eigenen Ungeduld und Genervtheit.

Das tolle ist, dass die Kinder bisher sehr gerne dorthin gehen und sich jedesmal freuen, wenn ich sage, dass wir wieder einen Termin mit Frau K. haben.
Mir hilft es sehr, eine außenstehende Person zu haben, mit der ich gewisse Probleme und Schwierigkeiten ansprechen kann, denn man selbst sieht ja oft vor lauter Bäumen den Wald nicht und so kommen immer wieder gute Lösungsansätze und Ideen zutage, auf die man selbst nicht gekommen wäre.

Scheut euch also nicht, so etwas mal in Anspruch zu nehmen, wenn es Probleme gibt oder ihr mit irgendetwas überfordert seid – das ist nämlich echt ein tolles Angebot und vor allem auch für die Kinder sehr, sehr hilfreich finde ich!

Falls euch das interessiert oder ihr Fragen habt, erzähle ich euch auch gerne mehr darüber.

Das war er also, unser erster Monat im neuen Jahrzent. Was hat euren Januar besonders gemacht?