Liebe Frau Drygalla,

Drygalla Liebe Frau Drygalla,

Liebe Frau Drygalla,

ein Mehr an Liebesbeweis und Hingabe an seinen Partner, wie Sie in den letzten Wochen und Monaten, vielleicht auch Jahren Ihrem Freund, einem in Rostock bekannten Sturmbannführer, kann ein Mann von seiner Freundin kaum erwarten.

Während sich Ihr Freund auf seinen neonazistischen Freizeitpöbeleien amüsiert hat, haben Sie sich bei Ihrem harten Training abgekämpft, um für unser Vaterland eine passable Ruderin abzugeben.
Angeblich sei in der letzten Zeit Ihre Beziehung nicht mehr “besonders fröhlich” gewesen (O-Ton in einem Interview), dennoch haben Sie zu ihm gehalten, selbst als er die schwierige Bürde einer Direktkanditatur bei der NPD Rostock auf sich genommen hat. 

Dafür haben Sie sich ihre Karriere als Polizistin versauen lassen und Ihren Einstieg in die Sportfördergruppe der Bundeswehr gefährdet.

Die Krönung für das, was man aus Liebe tun kann, ist der Umstand, dass Sie bei der Olympiade – der Traum eines jeden Leistungssportlers – Ihre Mannschaft “freiwillig” verlassen haben. 
DAS nenne ich wahre Loyalität, besonders wenn man wie Sie die politischen Ansichten des Partner angeblich nicht teilt.

Aber der Makel, der rechten Szene anzugehören, wird Sie auf ewig (oder ein bisschen) verfolgen.

Genauso wie Katie Holmes auf ewig die frühere Frau eines bekannten Scientologen (Tom Cruise) sein wird. 
Bloß hat jene bei dieser Gelegenheit besser Geld abgesahnt.

Wer hat Schuld?

Schuld an dieser ganzen Affäre sind aber nicht Sie, Frau Drygalla oder Ihr Freund Michael Fischer oder gar der Deutsche Ruderverband oder das Olympische Komitee.

Für mich trifft allein die Politiker die Schuld, die es immer noch nicht geschafft haben, die NPD als verfassungswidrige Organisation zu verbieten.

Dann wäre es nicht nämlich gar nicht so weit gekommen und Herr Sellering, Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern müsste sich nicht erblöden, diesen Vorfall als “Gesinnungsschnüfflerei” zu betiteln.

Ich glaube Ihnen nicht!

Liebe Frau Drygalla, ich glaube Ihren Beteuerungen, sich von der Neonazi-Szene zu distanzieren, genauso wenig, wie dem Rücktritt, bzw. Austritt Ihres Lebensgefährten aus der Partei.

Ich glaube nicht, dass man seine komplette Gesinnung und Weltbild ändert, nur weil man mal nicht in London rudern darf.

Denn die Realität hat gezeigt, dass das von Seiten der Betroffenen, sowie von Seiten dieser Organisationen gar nicht so einfach geht.

Und deswegen tun Sie mir schon fast ein bisschen Leid.


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