Licht am Ende des Tunnels

Wer viel mit Campingbus, Reisemobil oder Wohnwagen unterwegs ist, weiß sicher, wie wichtig - vor allem außerhalb von Campingplätzen - eine gute Beleuchtung ist. Und damit meine ich nicht nur die Außenbeleuchtung für den reinen Straßenverkehr.


Licht im und am mobilen Heim ist an schlecht ausgeleuchteten Plätzen geradezu ein Muss. Das haben wir vor ein paar Jahren am eigenen Leib erfahren, als wir bei einer Fahrt in den Süden einen wetterbedingten Zwangs-Stop in Bayern einlegen mussten. Eine gute Innenbeleuchtung hatten wir zwar - leider war diese abhängig von einer externen Stromversorgung und brachte uns in diesem Fall also gar nichts.

Unabhängige Lichtversorgung


Grundsätzlich gibt es in einem solchen Fall drei Lösungsansätze, die mir einfallen.

Die Erste ist vollkommen unabhängig vom Strom - nämlich indem man auf Gaslampen oder Kerzenschein setzt. Das kann durchaus romantisch sein und verbreitet einen besonderen Flair - ist aber immer eine offene Flamme, die nicht in jeder Situation angebracht ist. Wer nachts mal schnell raus muss und erst im Dunkeln die Gaslampe anzünden möchte, oder mit kleinen Kindern auf Reisen geht, wird schnell mindestens zur zweiten Lösung greifen.

Diese zweite Lösung ist eine Notbeleuchtung mit batteriebetriebenen Lampen. Gut eignen sich hier - neben Taschenlampen - stromsparende LED-Touch-Lampen, die mit einem Druck auf die Leuchteinheit ein- und ausgeschaltet werden. Das ist eine relativ günstige und schnell umsetzbare Lösung, die nicht viel handwerkliches Geschick erfordert. Batterien einsetzen, Lampengehäuse mittels meist beigefügter Klebestreifen oder auch mit Schrauben an gewünschter Stelle fixieren, fertig.

Alternativ gibt es mittlerweile auch LED-Touch-Lampen, die mit einer Fernbedienung geschaltet werden können. Allerdings haben diese Lampen einen Nachteil: Sie werden aufgesetzt und sind daher nicht jedermanns Geschmack. Und man sollte vor Fahrtantritt kontrollieren, ob noch alle Batterien funktionstüchtig sind, gegebenenfalls müssen sie ausgetauscht werden. Ein Paket Ersatzbatterien sollte auf jeden Fall an Bord sein.

Die dritte und wohl eleganteste Lösung ist eine Stromversorgung mittels externer Energiequelle - per (Auto-)Batterie oder zum Beispiel einem Solarmodul. Ganz klarer Vorteil hierbei ist, dass man nicht nur das Licht, sondern auch andere elektrische Geräte außerhalb des Stromnetzes betreiben kann und sich nicht um leergesaugte Mignonzellen sorgen braucht. Außerdem kann man hiermit die normale Beleuchtung nutzen und muss keine Notbeleuchtung installieren, die, wie oben erwähnt, durch ihren Aufbau vielleicht nicht jeden Geschmack trifft.

LED-Lampen für niedrigen Stromverbrauch


Allerdings sollte man auch bei einer eigenen Stromversorgung auf den Stromverbrauch der Geräte - und auch des Lichts - achten, sonst gehen im wahrsten Sinne des Wortes vorzeitig die Lampen aus.

Neben energiesparenden Küchengeräten kann man also vor allem bei der Beleuchtung jede Menge Watt einsparen, indem man auch im Camping auf LED-Lampen setzt, die im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln etwa nur ein Zehntel Strom verbrauchen bei vergleichbarer Lichtausbeute.

Die Bandbreite der heute im Fachhandel angebotenen LED-Leuchtmittel ist riesig. Von speziellen Einbau-LED's, mit denen man punktuell Bereiche ausleuchten kann oder sich gar einen Sternenhimmel ins Reisemobil zaubern kann, bis hin zu "einfachen" LED-Leuchtkörpern mit E14- oder E27-Gewinde zum einfachen Austausch gegen alte Leuchten ist alles zu haben.


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