Libyen: NTC fährt das Land an die Wand

Libyen: NTC fährt das Land an die Wand

einige Verräter - der Frontmann gar vom gleichen Stamm!

von John Schacher

Was auch immer der NTC anfasst, verkommt binnen Augenblicken zu purer Korruption. So war den derzeitigen Hauptakteuren ja auch das Wasser der Ermittlungen derart über dem Hals gestanden, dass die NATO – noch vor der Invasion –  die Korruptionsbehörde in Tripolis mit einem Bombenangriff bedachte. Allein diese einzelne Bombardierung macht im Zeitalter der “intelligenten” Bomben alle Hauptmotive sichtbar. Doch noch immer gibt es die breitgequatschte bürgerliche Masse, die an die hehren Motive der NATO glaubt, ihr das Wort redet und jede Besserung des allgemeinen Bewusstseins blockiert.

So hat beispielsweise der libysche Gesundheits-Minister Fatima Abdullah Hamroush seine Schwester Ibtissem Hamed Adbullah als Direktorin der gesamten Gesundheitsbehörde eingesetzt. Dieser einträgliche und repräsentative Posten entzieht nicht nur Kapital, sondern den Minister auch der Kontrolle seiner unmittelbaren Umgebung. Was auch immer auf die Libyer zukommt, Kompetenz wird es sicher nicht sein!

Libyen: NTC fährt das Land an die Wand

Die Spannungen zum Nachbarland Tunesien haben sich dramatisch erhöht, nachdem reisende Rebellen sich immer häufiger im Drogen- und Alkoholrausch vergessen, Tunesier bedrohen und angreifen. Ein junge Tunesierin “fiel” aus dem 4. Stock eines Hotels, ihre 4 Rebellen-Flugbegleiter oben im Zimmer behaupteten, dass sie gesprungen sei… und wurden von der tunesischen Polizei vor dem Lynchen bewahrt. Der Hauptgrenzübergang zu Libyen in Ras Jedir wurde für einreisende Libyer geschlossen, um nicht noch weiteres Rattenpack ins Land zu lassen. Die Leidtragenden sind wie immer die “normalen” Flüchtlinge. My-Metropolis schreibt hierzu:

Die tunesisch-libysche Grenze bei Ras Jedir ist weiterhin geschlossen. Die Grenzpolizei hat aus Protest wegen der mangelnden Sicherheit und den schwierigen Arbeits-bedingungen, denen sie ausgesetzt ist, die Arbeit niedergelegt. Die Grenze wurde geschlossen, nachdem eine Gruppe von bewaffneten Libyern Polizisten am Ras Jedir Grenzübergang angegriffen hatte. Die Sicherheitskräfte in Ras Jedir haben auch darauf hingewiesen, dass militärische Verstärkung dringend benötigt wird. Sie haben auch die Schaffung einer militärischen Kommission zur Untersuchung der Umstände der jüngsten Angriffe auf Ras Jedir gefordert um notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Derzeit sind nur tunesische Staatsangehörige berechtigt, die Grenze nach Tunesien zu überqueren, oder libysche Staatsangehörige, die aus Tunesien nach Libyen zurückkehren wollen.

Libyen: NTC fährt das Land an die Wand

ein Beispiel für Scharia-Justiz - Tiere verjagen unerwünschte Rudelmitglieder, Menschen steinigen sie

Im Osten Libyens spitzen sich die Verhältnisse weiter zu: der Stamm Obeidi ist noch immer in keiner Weise versöhnt. Es drohen größte Auseinandersetzungen. In Benghazi toben derweil konstante Kampfhandlungen, auf Demonstranten wird scharf geschossen. Die dortigen islamistischen Machthaber fallen durch besondere Grausamkeit auf: so sollen mehrfach nach überlebenden Familienmitgliedern forschende Libyer direkt in den “Behörden” grausam zusammengeschlagen worden und nur mit schweren Knochenbrüchen dem Tod entronnen sein. Von Versöhnung oder einem Aufbruch kann keine Rede sein. Das ganze Land seufzt bereits nach den alten Zeiten. Zudem droht eine TBC-Epedemie mit bereits 7000 diagnostizierten Fällen in Benghazi, wodurch man eine rasche Ausbreitung über die Krankenhäuser befürchtet.

Französische Fallschirmjäger und Spezialeinheiten sind bei dem Versuch, die libyschen Grenzbiete zum Tschad in politisches Chaos zu stürzen, zurückgeschlagen worden. Nachdem sie im Verlauf einer Woche 153 Gefallene auf ihrer Seite zu verzeichnen hatten, entschieden die Franzosen einheimische Truppen aus dem Tschad zu benutzen. Dies führte bisher zum Tod von 419 Kämpfern aus dem Tschad. 712 wurden ernstlich verletzt und 1571 im Süden von Libyen gefangengenommen.

Aus dem Süden werden auch fortgesetzte NATO-Bombardements gemeldet, ein israelischer Hubschrauber soll dabei abgeschossen worden sein. Bei den Tourag aus Mali ist etwas im Busch, befürchtet wird deren Rückzug aus dem Kampf für die libysche Jamahirija. Der Grüne Widerstand an sich konsolidiert sich jedoch immer mehr im Land. Die Strukturen des Widerstandes werden von der seinerzeit im Konvoi ins Ausland geflüchteten früheren libyschen Generalität geplant und geleitet.

Libyen: NTC fährt das Land an die Wand

hatte gestern Geburtstag: Mutassim Al Bilah Al Qadhafi

Laut Akhbar Libya befindet sich die syrische Armee an der türkisch/syrischen Grenze im Alarmzustand. In der vergangenen Nacht kam es zu einer ungewöhnlichen Truppenbewegung (libyscher Rebellen) in Richtung der türkischen Grenze. Der syrischen Armee gelang es im Dorf Ain Beida einen Rebellen beim Versuch zu töten, syrisches Gebiet zu infiltrieren.

Akhbar Libya berichtet weiter von einer Erklärung der Ouled Boucif Stammesangehörigen, aus der hervorgeht, dass ein junger Journalist, der Sohn eines Stammesführers, seit dem 23. August 2011 in NTC-Gefangenschaft ist. Die Oules Boucif sind sehr besorgt, nachdem ein Journalist ihnen mitteilte, dass ihr Sohn von den Rebellen im Souk Jomo Elhenchir Chate ermordet und verbrannt worden sein soll. Der Stamm fügt hinzu, das sich in diesem Falle alle Mitglieder der Ouled Boucif den Warfallas im Kampf gegen die Rebellen von Jomo Souk anschliessen würden. Ihr Ultimatum an den NTC läuft in einer Woche ab!

Quelle: Algeria ISP, Libya-SOS, za-kaddafi


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Stadtrundfahrt Tripolis heute:



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