Libyen: Krieg á la carte:

Libyen: Krieg á la carte:von John Schacher

In Lybien herrschen Zustände, wie man sie aus dem greulichsten Alpträumen nicht kennt – vorher würde man aufwachen! Blut fliesst überall, schreiende Kinder sterben, in der Nacht verschwinden massenweise unliebsame Leute, jederzeit kann sich die persönliche Umgebung in eine Bombenhölle verwandeln, alle Menschen haben Angst. Für Sirte, wo 200.000 Menschen seit 3 Wochen einer beispiellosen Barbarei ins Auge sehen, genügt die deutsche Sprache nicht, um die Tapferkeit und den Kampfesmut der Bewohner zu beschreiben. Sirte ist schon heute Legende!

Auch wenn sogar manch verdiente Libyen-Unterstützer den Fall der Heldenstadt schon ins Auge fassen: ich persönlich glaube an die Verteidiger, die tapferen Frauen, die Getreuen der Regierungsarmee, die findigen Stammeskrieger und alle heldenhaften Bewohner dieser Stadt. Nahezu täglich werden Hunderschaften der Rebellen in mehr oder weniger heftigen Kämpfen zusammengeschossen, deklassiert, ausgemerzt. Trotz Luftunterstützung der NATO-Banditen. Ununterbrochen wird von USA und NATO fügsamer NTC-Nachschub an die Sirte-Fronten gekarrt. Woher auch immer. Doch auch die Verteidiger erhalten – ähnlich zu Gaza – durch mancherlei Lücken in der Front dringendst benötigten Nachschub. Die beispiellose Kampfmoral der Sirte-Verteidiger wird weiterhin für ein Waterloo der NATO-Rebellen sorgen.

Libyen: Krieg á la carte:Gestern kam es zu einem tieferen Vorstoß der NTC-Rebellen ins Stadtgebiet von Sirte. Die Universität und nach Meldungen auch das Krankenhaus wurden erobert. Nach weniger als 6 Stunden wurden die NATO-Rebellen jedoch von den Verteidigern hart zurückgeworfen und vertrieben. Heute berichtet LibyaSOS von der Gefangennahme weiterer 16 britische Special-Forces in den Aussenbezirken von Sirte. An der Westfront verzeichneten die Rebellen besonders schwere Verluste und mussten sich zurückziehen.

Ein Überaschungsangriff der Rebellen auf Bani Walid wurde von der libyschen Armee am frühen Montag berichtigt; die zugehörigen Rebellen mussten sich unter schweren Verlusten zurückziehen.

In Tripolis verschwinden weiterhin massenhaft unliebsame Leute in den Foltergefängnissen des NTC im Hafenviertel. Die bis auf die Strassen hörbaren Schreie der dort gefolterten Menschen werden nun schon seit Wochen gemeldet. Heute abend haben 200-300 Bewaffnete die “ägyptische Moschee” in Tripolis aufgebrochen, sind eingedrungen und haben die dort befindlichen Gräber der heiligen Imame Al-Abdullah Rahman al-Masri und Salem Abu Saif geschändet.

Der libysche NTC hat den “syrischen NTC” diplomatisch offiziell anerkannt. Das Spiel beginnt von vorne…


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