Libyen: Das Spiel mit dem Feuer oder bis sich der Westen nicht nur die Finger verbrennt

Der italienische Innenminister warnt vor einem Dritten Weltkrieg, doch hat dieser Weltkrieg bereits begonnen. Allenfalls warnt der Minister vor einer weiteren Eskalation dieses weltweiten Konfliktes.
Der Ausdruck Dritter Weltkrieg gehört zwar noch nicht zum allgemeinen Sprachgebrauch, aber das gehörten analog dazu seine Vorgänger ebenso nicht. Weder verwendete man 1916 oder 1943 allgemein hin die Vokabel Weltkrieg.
Es ist beeindruckend zu beobachten, wie die Propagandaindustrie wieder einstimmig ihr Kriegsgeheul angestimmt hat und es an Horrormeldungen nicht mangelt.
Wer die Warnungen des italienischen Innen- und Außenminister wahrgenommen hat, wird zunächst an die italienischen Interessen in dieser Region denken, doch werden diese Warnungen dadurch nicht abgeschwächt.
Hier sollte man auch die derzeitige Kampagne gegen Berlusconi beachten. Aufmerksame Leser des Blogs Luzifer-Lux wissen darum, daß Berlusconi für diesen Blog gewiss keinen Sympathieträger abgibt. Doch stinkt diese Medienkampagne vor lauter Heuchelei. Zum einen sind die Vorwürfe über seine sexuellen Eskapaden seit Jahren bekannt, wurden aber weitestgehend nicht veröffentlicht und zum anderen sollte man sich die Frage stellen, was der Beischlaf mit einer 17jährigen gegen das organisierte Abschlachten und Verstümmeln tausender 17jähriger Mädchen in Afghanistan, Irak und sonst wo auf der Welt bedeutet? Das eine, das gezielt und gebündelt (zwar zu Recht) gegen ihn aufgefahren wird und das andere, was dieselben Medien täglich verschweigen oder wenn es nicht mehr anders geht, herunterspielen. Das Italien in puncto Libyen nicht genau auf Parteilinie vorzufinden sein wird, benötigt jedenfalls wieder keine dieser Wiki- Leaks- Enthüllungen.
Das ist eine verlogene Moral. Das ist Heuchelei. Das ist Kriegspropaganda.
Vergessen wir auch nicht, daß die Bundeswehr sich mit mindestens fünf Kriegsschiffen beteiligt. Diese wurden angeblich zum Schutz deutscher Bürger und zum Zweck, diese aus Libyen herauszuholen, in diese Gewässer gesandt. Das, obwohl die deutschen Bürger ohne Schwierigkeiten mit Flugzeugen das Land verlassen konnten.
Nachfolgender Text: (c) infokrieger news
Libyen : Italienischer Innenminister warnt vor 3. Weltkrieg
Von Cheffe | 8.März 2011
Die Warnungen werden deutlicher und die Gefahr nimmt von Tag zu Tag zu. Ein Lenkwaffenkreuzer der USA ist auf dem Weg ins Mittelmeer, der italienische Innenminister warnt vor dem dritten Weltkrieg und in der BAZ wird ganz offen von Manipulation der Kampfszenen gesprochen. Sind wir denn von allen guten Geistern verlassen?
Es ist kaum zu fassen, was sich auf dem Planeten Erde abspielt. An allen Ecken und Enden schlachtet man ab oder versucht mit Gewalt seine Meinung durch zu setzen. Ich muss gestehen, dass mir zuweilen der Atem stockt und ich ein wenig Fassungslos auf all das was geschieht blicke. Was treibt Menschen dazu, so emotionslos, so abwesend zu funktionieren? Ist es Wut die mich beschleicht, ist es Trauer, oder auch einfach nur Fassungslosigkeit, darüber wie jeden Tag das Morden von unschuldigen aus Profitgier, Profilierungssucht und noch niederen Beweggründen statt findet? Ich kann es nicht sagen, wahrscheinlich eine Mischung von Allem.
Werfen wir einen Blick in die Medien und fragen uns, was will man uns sagen? :
Libyen: Das Spiel mit dem Feuer oder bis sich der Westen nicht nur die Finger verbrenntScreenshot : 20min.ch
Libyen: Das Spiel mit dem Feuer oder bis sich der Westen nicht nur die Finger verbrenntScreenshot : Bild.de
Libyen: Das Spiel mit dem Feuer oder bis sich der Westen nicht nur die Finger verbrenntScreenshot: Spiegel
Libyen: Das Spiel mit dem Feuer oder bis sich der Westen nicht nur die Finger verbrenntScreenshot: BAZ
Die Beispiele dieser Art sind Mannigfaltig. Ich möchte hier kurz einige Zeilen aus einem BAZ-Artikel einfügen:
Die meisten Kampfbilder sind gestellt
In Libyen tobt ein bürgerkriegsähnlicher Konflikt und die TV-Stationen rund um die Welt zeigen explosive Bilder aus dem Krisenherd. Nun behauptet ein SF-Redaktor: Die Kampfbilder seien fast alle gestellt.
[...]
In Libyen wird geschossen, in Deckung gegangen und geflüchtet. Die Bilder erreichen uns rund um die Uhr – zahlreiche TV-Sender sind offenbar hautnah mit dabei. Doch der Schein trügt: Die Bilder entstehen in der Regel ausserhalb der Kampfzone. Das behauptete Helmut Scheben gestern in einem Beitrag des Onlineportals Journal21. Scheben gehört zu den erfahrensten Redaktoren der SF-«Tagesschau».
Er schreibt: «Die meisten Bilder von Kampfhandlungen sind gestellt. Das ist eine banale Weisheit, denn jedem ist klar, dass ein Kameramann keine Kampfhandlungen aus der Nähe filmen kann, es sei denn, er ist lebensmüde.»[1]
[Fettdruck durch Luzi]
Jedem der den Film bisher nicht kennt, dem sei “Wag the Dog” ans Herz gelegt. Dort wird auf Holywoodstyle gezeigt wie so was inszeniert werden kann.
Nun noch kurz einige Zeilen aus RiaNovosti:
Italiens Innenminister warnt vor drittem Weltkrieg bei US-Eingriff in Libyen
Italiens Innenminister Roberto Maroni hat die USA vor jeder Einmischung in Libyen gewarnt. Eine militärische Invasion würde zum dritten Weltkrieg führen, sagte der 55-jährige Politiker in einem Zeitungsinterview.
„Eine ernsthafte Aktion, insbesondere eine amerikanische, würde die arabischen Staaten zur Bildung einer Koalition bewegen und verheerende Folgen nach sich ziehen”, warnte Maroni im Gespräch mit der Zeitung La Padania.
“Ich würde alles daran setzen, ein solches Szenario zu verhindern”, sagte der Innenminister. [2]
Raketenschirm entsteht: USA schicken ersten Lenkwaffenkreuzer ins Mittelmeer
Libyen: Das Spiel mit dem Feuer oder bis sich der Westen nicht nur die Finger verbrennt
Das mit Lenkraketen Aegis und Luftabwehrraketen ausgestattete Kriegsschiff soll sechs Monate lang im Mittelmeer im Einsatz bleiben.
Bereits seit 2009 patrouillieren im Mittelmeer US-Schiffe, welche ballistische Raketen orten und abfangen können. Die USS Monterey wird jedoch als erstes Kampfschiff im Rahmen des neuen amerikanischen Raketenschirmes in Europa eingesetzt.
Die USA wollen bis 2020 ihr Raketenabwehrsystem in Europa fertig stellen. Solange es keine Bodeninfrastruktur gibt, sollen Schiffe mit Radaren und Abfangraketen im Mittelmeer patrouillieren. Nach Angaben der Agentur AP hat die US Missile Defense Agency bereits 21 Schiffe mit neusten Radaranlagen ausgerüstet.[3]
Hier kurz eine Erläuterung zum Aegis-Kampfsystem :
Aegis wurde im Laufe der 1970er Jahre als Antwort auf die Bedrohung von Kriegsschiffen durch neue Waffensysteme (wie z. B. MBDA Exocet SM39) und insbesondere gegen das Konzept der Flugkörper-Sättigungsangriffe des Warschauer Paktes entwickelt. Dieses bestand in der Methode, die Abwehrkapazitäten westlicher Kriegsschiffe durch gleichzeitigen Angriff mit zahlreichen luft- und seegestützten Flugkörpern zu überwältigen. Aegis (benannt nach dem schützenden Schild Aigis aus der Griechischen Mythologie) besteht aus einem via EDV vernetzten System von Sensoren, Datenbanken und Feuerleitsystemen.
[...]
Aegis wurde der breiten Öffentlichkeit bekannt, als die USS Vincennes den Iran-Air-Flug 655 abschoss, der vom System als F-14 Tomcat identifiziert wurde. Damit demonstrierte Aegis die Fehlergefahr vollautomatischer Kampfführungssysteme. Wegen der immer kürzeren verbleibenden Reaktionszeiten auf mögliche Angriffe gelten sie in der modernen Seegefechtsführung dennoch als zunehmend alternativlos.[4]
Wer hier an Zufälle glaubt, dem sei sein Glaube gelassen. Dem ist im Augenblick zumindest nichts hinzuzufügen und daher lassen wir es bei diesen Zeilen.
Carpe diem 

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