Let’s get personal – Wie eine Reise alles veränderte

Als ich das Motto und die Details zu diesem Projekt las, hatte sich meine Geschichte, die ich dir hier erzähle, quasi wie von Geisterhand im Kopf selber geschrieben. Aber so einfach war es doch nicht, denn es sind echt persönliche Dinge, die ich dir hier erzählen werde. Es ist natürlich auch eine spannende Herausforderung und Literarisches Neuland für mich. Bitte sei also Nachsichtig, wenn ich mich etwas Holperig Ausdrücke.

Dinge die mich verändern

Dinge die mich verändern, besonders auf Reisen, sind Menschen, Bekanntschaften, Flüchtige und weniger Flüchtige Begegnungen, Ereignisse im Zusammenhang mit Menschen und alles, was mit dem Zusammenleben mit Menschen zu tun hat. Auf jeder meiner vielen Reisen lernte ich neue Menschen und ihre Geschichten kennen. Vieles davon habe ich wieder vergessen, einiges lässt mich bis heute nicht mehr los. Und hier beginnt meine Geschichte.

Eine Geschichte, die mein Leben ganz Nachhaltig Veränderte

Eine Geschichte über einen Menschen den das Schicksal mit mir zusammen brachte (oder war es Glück, oder einfach das Leben?) Wie wir uns das erste Mal trafen und daraus etwas entstand. Eine Beziehung für das ich jetzt, viele Jahres später, immer noch unendlich dankbar bin. Dankbar für jeden einzelnen Tag, an dem wir unsere Zeit Gemeinsam verbringen. Dankbar um jedes Erlebnis, das wir gemeinsam erleben. Du hast vielleicht bereits erraten um welche Person es sich dabei handelt?

Ich schreibe hier über Rosalyn, meine geliebte Ehefrau, und wie sich mein und ihr Leben komplett veränderte, als wir uns das erste Mal trafen, auf der anderen Seite dieser Welt. Und ja, das ist definitiv eines der ganz grossen Dinge, die einen Menschen auf Reisen verändert. Die Frau fürs Leben zu finden. Dass Glück und Liebe auf dich warten, egal wo du gerade bist und was du machst. Das ist eines der grossen Dinge auf Reisen, die du nicht wirklich erwartest.

Genau DAS war aber auf dieser Reise Passiert. Es war Winter 2004, als ich mal wieder eine Surfreise nach Boracay in den Philippinen Antrat. Bis zu diesem Zeitpunkt kannte ich von den Philippinen nur Manila, Kalibo, Caticlan und Boracay. 3 Wochen waren geplant über die Weihnachtszeit. Etwas dem Winter entkommen und mit guten Freunden auf Boracay eine schöne Zeit auf und neben dem Wasser zu erleben beim Surfen. Die ersten paar Tage hatte unsere Gang auf dem Wasser eine gute Zeit beim Windsurfen. Aber der Wind ist weniger geworden.

Um in Windlosen Zeit etwas zu Unternehmen, haben mich die Kumpels zu einen Kurztrip nach Angeles City überredet. Da ich bereits einiges von Angeles City gehört habe, stand ich diesem Trip sehr skeptisch gegenüber. Irgendwie hatte ich es mir dieses Mal wohl anders überlegt. Nun ja, lange Rede kurze Geschichte. In den 3 Tagen in Angeles City lernte ich Rosalyn kennen. Zu diesem Zeitpunkt Arbeitete Sie als Bedienung in einem der vielen Restaurants, um ihren Kindern die Schule zu finanzieren.

Anfangs haben wir nur geredet, sofern Sie dazu Zeit hatte aufgrund der Bedienung für die anderen Gäste. Die Gespräche erreichten schnell einen sehr persönlichen Level. Und so haben wir uns über unsere Familien unterhalten, unsere Lebensgeschichten ausgetauscht, als würden wir uns schon ewig kennen. Und mit jedem Wort, mit jeder Begegnung, die wir in diesen 3 Tagen hatten, ist unsere gegenseitige Sympathie grösser geworden. Es entstand in kürzester Zeit eine grosse Verbundenheit und ein Vertrauen, das beide zuerst etwas erschreckte. Aber Zuneigung war bereits da ein Thema, auch wenn es noch nicht Liebe war.

Es folgte die Prüfung, ob diese Gefühle auch wirklich hielten. Denn der Zeitpunkt der Abreise kam. Wir hatten uns versprochen, Kontakt zu halten. Um die halbe Welt, zum Glück gab's damals schon Internet. Auch wenn Rosalyn anfangs so gar nicht damit zurechtkam. Aber es funktionierte. Ich war auch in der Glücklichen Lage, mindestens einmal pro Jahr in die Philippinen zu Reisen. Und so haben wir die ersten Jahre eine Fernbeziehung geführt. Aber beide haben gemerkt, dass da noch mehr sein musste. Wir vermissten uns nach jedem Abschied, nach jedem Besuch immer mehr. Unsere Sehnsucht nach einander wurde nach jedem Abschied unerträglicher. Das musste geändert werden. Beide wussten, dass da etwas entstand, das mehr war als nur Liebesgeplänkel.

Erfolglos hatten wir einige Jahre versucht, ein Touristenvisum für die Schweiz zu erhalten. Wer das bereits kennt, weiss, wie belastend solche Visaanträge sein können. Eines Tages habe ich Rosalyn einen Riesigen Blumenstrauss zukommen lassen. Darin ein kleiner Brief mit 4 Worten: will you marry me? Es war die beste Entscheidung meines...unseres.. Lebens. Nichts hat uns bisher glücklicher gemacht als unser Leben zu zweit, als Familie. Doch, eines gibt es noch das uns NOCH Glücklicher machen würde. Aber das überlasse ich deiner Phantasie.

Interessantes aus den philippinen

Super, danke für deine Anmeldung

Mein Rat

Das LEBEN führt dich zu deinem Glück. Suche nicht verkrampft nach deinem Lebenspartner. Mach dir keinen Druck, suche nicht. Die Liebe kommt eines Tages, ohne dass du dich darauf vorbereiten kannst, durch die Hintertüre. Unerwartet. Du wirst es merken, beide werden es spüren. Nur das kann eine „Natürliche" Partnerschaft sein. Und wenn es nie geschieht, dann hat das Leben für dich andere Wege bereit. Lass dich auf das LEBEN ein, und mach dich nicht verrückt mit einem Ziel, das du erzwingen willst.

Let’s get personal – Wie eine Reise alles veränderte

Wir haben in unseren Gemeinsamen Jahren viel erlebt, höhen und auch Tiefen. Aber wir sind füreinander da, gleichberechtigt, helfen und motivieren, wenn es mal wieder schlechte Zeiten gibt. Wir sind nicht nur Verheiratet, sondern auch ein Team, Freunde fürs Leben und Partner in allem was wir tun. Dass es so etwas in einer ehe gibt, hätte ich in jungen Jahren nie für möglich gehalten. Und dafür bin ich dem LEBEN sehr, sehr Dankbar.

Phuu, das war jetzt wirklich nicht leicht, aber ich hoffe du hast ungefähr begriffen, was ich mit dieser für uns sehr intensiven Geschichte erzählen wollte. Ich lese und höre immer wieder, dass man bei der Partnersuche keinen Erfolg hatte. Meine Geschichte sollte dir zeigen, dass eine „Partnersuche" niemals wirklich zum „Erflog" führt. Und wenn dir diese Geschichte noch nicht reichte, hier erfährst du noch mehr „über uns

Geschrieben In Liebe und Respekt zu meiner Frau, Rosalyn
In Liebe, Urs

Mit diesem Beitrag nehme ich Teil am PROJEKT 360: UM DIE WELT, ZU DIR SELBST von 7kontinente.com

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