LET ME INTRODUCE YOU TO: #lookingforlove

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2016/11/15 c3623285a61607095707c79065cf0bcf

Auf dem Weg nach New York sitzt meine beste Freundin neben mir und wir freuen uns auf eine aufregende Woche. Gemeinsam in die amerikanische Metropole einzutauchen. Irgendwo hoch über den Wolken zwischen Frankfurt und New York schlägt Laura vor, wir könnten uns ja “Sex and the City – den Film“ anschauen. Es gibt wohl kaum eine bessere Einstimmung auf unseren Mädeltrips in New York als dieser Film. Carrie’s Worte „all girls come to New York looking for the two „L`s“: labels & love“ bleiben mir im Kopf hängen und lassen mich seither nicht wirklich los. Sind wir wirklich alle auf der Suche nach Liebe? Oder suchen manche von uns sich selbst? Oder verstecken sich andere von uns wiederum in einer Beziehung, die so gar nicht erfüllend, glücklich, leicht und voller Schmetterlinge im Bauch ist?Vielleicht beschäftigen mich die Worte auch gerade deswegen so, weil ich nach fünf Monaten des Reisens wieder nach London zurückkehre und hier auf mich alleine gestellt bin. Meine Familie und meine besten Freundinnen sind alle in Deutschland. Vielleicht liegt es auch daran, dass die meisten meiner engsten Freundinnen in einer Beziehung sind und ich nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich anfrage mit 26 langsam erwachsen zu fühlen und mich immer wieder der Frage stelle, was ich für ein Mensch bin und was für ein Mensch ich überhaupt sein möchte.

Die Sache mit dem Glücklichsein

Ohne Zweifel gibt es für mich kaum ein schöneres Gefühl als das des (frisch) Verliebtseins. Die Schmetterlinge im Bauch. Die ständigen Blicke aufs Handy. Erwartungsvoll und hoffnungsvoll. Wann meldet er sich wieder? Meldet er sich überhaupt? Oder soll ich einfach schreiben? Aber was schreibe ich dann nur? Das Flirten, das Kennenlernen. Das Gefühl sich komplett in jemandem anderen zu verlieren. Wenn die Welt sich plötzlich noch schneller dreht, aber im gleichen Moment auch stillstehen zu scheint. Die ersten Wochen, Monate. Höhenflüge, gemeinsame Erlebnisse, endlose Gespräche.
Seit zwei Jahren bin ich jetzt schon nicht mehr in einer Beziehung. Anfangs war es mit Sicherheit nicht leicht sich daran zu gewöhnen wieder alleine zu sein, wieder „auf dem Markt zu sein“. Seitdem habe viel dazu gelernt, über mich, über das Leben und über die Liebe. Ich war bis zum Ende meiner letzten Beziehung immer vergeben und wenn ich nicht fest an jemanden gebunden war, gab es stets jemanden, der mich vor dem Gefühl des Alleinseins bewahrt hat. Kleine Flirterein hier und da. Vor meinem Umzug nach London Anfang 2015, habe ich mit dem Gedanken gespielt, mich von meinem damaligen Freund zu trennen. Unsere Leben haben sich einfach zu unterschiedlich entwickelt. Wir hatten andere Ambitionen, andere Träume und sind damals an einen Punkt angelegt, an dem sich all dies  nicht mehr vereinbaren ließ. Auch wenn ich im inneren wusste und es gespürt habe, hatte ich doch zu viel Angst vor der Veränderung und war lange bereit etwas weiterzuführen, was mich nicht mehr glücklich gemacht hat, nur um diesem Gefühl des Ungewohnten zu entgehen. Irgendwann kam die Trennung dann doch, und im ersten Moment war es ungewohnt, hart und verletzend. Er war mein erster Freund, der nicht aus meiner Schule war, den meine Freunde zu Hause nicht kannten, er war der erste Freund mit dem ich in einer Wohnung gewohnt habe. Doch rückblickend war die Trennung genau das Richtige. Denn so war ich das erste Mal ganz für mich alleine. In einem neuen Leben. Und so vergingen Tage, Wochen und Monate, in denen mein Herz sich erholte, mein Leben sich weiterdrehte, ich neue Menschen kennenlernte und neue Erfahrungen sammelte. In denen ich heilte.  In denen ich aber vor allem eins merkte: wenn ich glücklich sein will, bin ich dafür ganz alleine zuständig. Da hilft kein Flirt, keine Affäre und kein Freund. Wenn etwas kaputt geht, kann es sich durchaus auch als ein Geschenk entpuppen. Ruin ist der Weg zur Veränderung.

Single und glücklich, geht das überhaupt?

Ich stehe auf eigenen Beinen, zahlen selbst für mein Dinner, kann meinen schweren Koffer selbst schleppen. Ich kann mittlerweile sehr gut alleine sein, ohne verrückt zu werden. Meine Weltreise hat mir dabei geholfen im Alleinsein anzukommen und es zu genießen. Ich genieße mein Leben in vollen Zügen. Ich mache was ich will, wann ich will und mit wem ich will. Jeden Tag bestimmt ich selbst und für mich, wie der Tag aussehen soll. Ich lasse mich nicht auf jeden ein, vielleicht bin ich zu wählerisch, das mag sehr wohl sein. Aber ich habe das Gefühl so fest auf meinen eigenen Beinen zu stehen, dass ich keinen Partner an meiner Seite brauche, um mich zu stabilisieren oder festzuhalten. Ich bin glücklich.
Drei kleine Worte, die doch so vielen von uns schwerfallen zu sagen. Sie für uns selbst zu entdecken. Sie zu fühlen. Ich würde immer noch behaupten, dass ich ein absoluter Beziehungsmensch bin. Doch ich habe für mich gelernt, was ich aus einer Beziehung gewinnen möchte. In #lookingforlove geht es darum, wie man sich als Single fühlt. Ich gehe der Frage nach, ob man als Single denn wirklich glücklich sein kann oder ist ein Partner der einzige Weg der Vollendung des eigenen Glückes. Und ich möchte euch von meinen Erfahrungen erzählen, die manchmal zum lachen sind, manchmal zum verzweifeln und manchmal zum weinen. Ich möchte die Geschichten mit euch teilen, denn auch wenn sich alles manchmal so kompliziert anhört, ist es doch so simple, denn es gibt nur wirklich ein Ziel: und zwar das Glücklichsein.

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