Leserrezension zu "Totenlichter" von Amanda Stevens

Mayersche

Im zweiten Band soll die Friedhofsrestauratorin und Geisterseherin Amelia Gray einen alten Familienfriedhof restaurieren. Dieser liegt abgelegen auf einer Insel umgeben von einem Stausee und gehört der Familie Asher. Diese Familie scheint genauso auszusterben wie die Stadt Asher Falls, aus der bei der Flutung viele Leute fortgezogen sind.
Amelia erfährt, dass es einen zweiten Friedhof gibt, der unter Wasser liegt und dessen Leichen nicht umgebettet wurden. Kein Wunder, dass sie es bald wieder mit einigen recht unangehmen Geistern zu tun hat. Außerdem scheint ein seltsames, böses Wesen sein Unwesen in den umliegenden Wäldern zu treiben und sie direkt zu bedrohen. In dem attraktiven Thane Asher, der sie in seine Familie einführt, findet Amilia nur bedingt einen Beschützer, denn auch diesen Mann umgibt ein Geheimnis. Und dann existiert im Wald noch ein namenloses Grab, das von einem Unbekannten gepflegt wird. Trotz ihrer Furcht beschließt Amelia, den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Dabei kommt sie auch ihrer eigenen Vergangenheit ein Stück näher.
Wieder einmal beschreibt Amanda Stevens mit eindringlichen und malerischen Worten die Abenteuer ihrer sympathischen Protagonistin, die den Spitznamen "Friedhofskönigin" trägt. Dieser Band ist eine würdige Fortsetzung zu "Totenhauch", der mir ebenfalls sehr gut gefallen hat und ich freue mich jetzt schon auf den dritten Teil. Fünf von fünf Punkten.

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