Leserrezension zu "Die dunklen Mauern von Willard State" von Ellen Marie Wiseman

PIPER Verlag

Dieses Buch beschreibt parallel die Lebenswege zweier junger Menschen: Da ist einmal Clara Cartwright, die 1930 von ihrem Vater in ein Irrenhaus abgeschoben wird, weil sie einen Mann liebt, der nicht ihrem Stand entspricht. Was Claras Vater nicht weiß ist, dass sie schwanger ist zu diesem Zeitpunkt.
Auf der anderen Seite ist da Isabelle, die in unserer modernen Zeit lebt und deren Mutter wegen Mordes an ihrem Vater im Gefängnis sitzt. Den Kontakt zu ihr hat Isabelle schon früh eingestellt. Als Isabelle Claras Tagebuch in die Hände bekommt, erfährt sie von dem schweren Schicksal und Leiden dieser jungen Frau und entdeckt einige Parallelen zu ihrem eigenen Leben. Die unmenschliche Grausamkeit, mit der man in früherer Zeit mit (angeblich) psychisch Kranken umging, erschreckt sie und vermutlich auch jeden Leser zutiefst, erinnert das doch eher an Foltermethoden als an eine ärztliche Behandlung.Isabelle will daraufhin unbedingt Claras Tochter finden, die man ihr kurz nach der Geburt weggenommen hat. Sie möchte ihr das Tagebuch ihrer Mutter geben. Da Isabelle selbst in einer Pflegefamilie aufwächst, weiß sie um die Probleme in einer solchen Situation. Ihre Pflegemutter unterstützt sie bei diesem Unternehmen und tatsächlich gelingt es ihnen, Claras Tochter aufzuspüren. Inzwischen ist Isabelles eigene Mutter erkrankt und liegt im Koma. Nun erst liest Isabelle ihre Briefe und erfährt die Wahrheit hinter dem scheinbar sinnlosen Mord. Dieser Roman ist die Geschichte gleich zweier tapferer Frauen, deren Leben sich nur kurz berühren. Ich hätte mir das Ende gerne etwas ausführlicher gewünscht, aber ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen. Vier von fünf Punkten. 

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