Leserrezension zu "Der Enkel des Citizen Kane" von Heinz Joachim Simon

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Wir alle greifen irgendwann in unserem Leben nach den Sternen. So auch der junge Student Claus Costes, Erbe eines Automobilkonzerns. Er besitzt eine unergründliche Liebe zum Film und will in die Fußstapfen berühmter Regisseure wie Orson Welles treten. Es kommt zum Eklat zwischen seinem Großvater und ihm, doch ein pikantes Familiengeheimnis setzt Claus in die Lage, seinen Willen durchzusetzen. Von nun an bekämpfen sich die beiden Costes bis aufs Messer. Skandale, Intrigen und kriminelle Machenschaften lösen sich ab.
An Claus´ Seite der Arbeitersohn Bruno Hofmann, begabter Texter und Angesteller in gleichen Automobilwerk, als Beobachter  und Chronist von Claus´ Werdegang. Die beiden ungleichen Männer verbindet Respekt und später Freundschaft.
Der Roman beginnt in den 60er-Jahren in Berlin, einer Zeit des Umbruchs und Aufbruchs, der Rebellion und Veränderungen, zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Eindringlich beschreibt der Autor diese Zeit, in der auch ich groß geworden bin und mich daher an einige Dinge und Personen gut erinnern kann. Jüngere Leser werden davon vielleicht weniger angesprochen.
Er zeichnet eine geschichtliche wie menschliche Entwicklung. Claus Costes schafft es tatsächlich bis nach Hollywood, doch für seinen Traum zahlt er einen hohen Preis.
Eindrucksvoll und kämpferisch, ein wehmütiges Zeitzeugnis und zugleich eine Aufforderung, an sich selbst und an seine Ziele zu glauben. Für diesen außergewöhnlichen Roman vier von fünf Punkten.

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